Ceralith A Schüttdämmung

19.07.2006


Wer hat Erfahrung mit Ceralith A Dämmung?
Wir haben uns einen Schwung Ceralith A Dämmung bestellt, der in der Scheune lagert und unangenehm nach "Hühnerfutter" riecht. Jetzt haben wir Sorge, dass das auch nach dem Einbau als Bodenschüttung im ganzen Haus so ist.
Gibt es Möglichkeiten dies zu verhindern (z.B. vor dem Schließen der Schüttflächen auslüften des Dämmstoffes, Abdichtung des Schüttgutes mit Folie)?



Das gibt sich sehr schnell



innerhalb ein paar Wochen ist der Geruch weg.
Allerdings empfand ich den gar nicht so unangenehm. Das ist Natur - und da riecht es nun mal. Aber besser als Chemie.

Grüße



Wärmedämmung



Warum Ceralith A? Dies ist kein Dämmstoff, sondern eine Ausgleichschüttung. Oder wird das Material druckbelastet? Ceralith W ist die Wärmedämmung aus der gleichen Produktfamilie, wird außerdem ordentlich gefördert mit 30€ pro cbm. Riecht allerdings genauso, aber das verschwindet wieder. Ich würde es nicht in Folie packen, nur gegen Weg- oder Durchrieseln nach unten absichern. Viele Grüße, Johannes Prickarz



Ceralith W Schüttdämmung



Vielen Dank für die Antworten - das gibt uns Hoffnung. Die Sache mit Ceralith A war ein Tippfehler, wir haben Ceralith W gelagert.

Schönen Gruß
Lutz Breuer



...das ist aber



sehr interessant, ich hoffe ich darf mal nachhaken.
War schon auf der Hersteller Homepage.
Gibt es eine weitere Möglichkeit (Link) sich über die Vorzüge
und/oder Nachteile des Materials zu informieren?
fragt
Matthias



Ceralith-Erfahrung



Als dieses Material neu auf den Markt kam, haben wir es mehrfach für verschiedenste Lösungen eingebaut und Nutzungsmöglichkeiten mit gesucht.
Auch kennen wir Planer, die dieses Material in Dachschrägen einsetzten und durch Zufall bemerkten, daß durch Wassereintritt enorme Fäulnis eintrat.
Diese Erfahrung machten ebenfalls, da wir die Information des Herstellers erhielten, dieses Material sei wasserresistent. Weit gefehlt!!!
Es entstand ein Cocktail sämtlichster Verfärbungen und gerüche, die wir bis dato noch nie erfahren haben. Bestialisch!
Macht doch einfach mal den Selbstversuch und gebt einiges von Eurem Material einfach mal in einen Wassereimer und laßt es einige Tage oder Wochen mal stehen.
Vielleicht hat sich die Materialgüte nunmehr auch verbessert und die erwähnten Befürchtungen lösen sich damit von selbst.
Zu diesem Thema kann auch Herr Reisinger hier im Community-Bereich kontaktiert werden.

Grüße Udo Mühle



seltsame Anwendungsmöglichkeiten



scheint es für Dämmstoffe zu geben. Mir gegenüber hat der Herstellen nie behauptet, ein wasseresitentes Material zu verkaufen. Es ist immerhin organisches Material, welches natürlich unter andauernder Feuchteeinwirkung Zersetzungserscheinungen zeigt. Welcher Dämmstoff soll denn dazu geeignet sein, unter andauernder Feuchteeinwirkung zuverlässig seinen Dienst zu versehen? Meiner Auffassung nach ist Ceralith W für den vom Hersteller vorgesehenen Zweck durchaus geeignet. Daß man Wassereintritt vermeiden sollte, versteht sich von sebst, denn es gilt ja nicht nur den Dämmstoff zu schützen. Vollgesogene Mineral- oder Zellulosewolle im Dach müßte genauso ausgebaut und entsorgt werden. Es mag sein, daß durch Wassereintritt verklumpte Perlite nicht kompostiert, aber was nützt sie noch?
Viele Grüße, Johannes Prickarz




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