Wie lege ich das Gefach ordentlich frei......

13.02.2004



Wie schon in meinem Profil erwähnt, habe ich nun innerhalb meines Gebäudes (siehe Bilder) Fachwerk mit Lehmausfachung. Habe den Putz feinsäuberlich mit Stechbeitel, Meissel, Schraubendreher und Drahtbürste von dem Holz und Lehm begonnen zu entfernen. Musste dabei jedoch feststellen, dass der Einsatz der Drahtbürste das Holz einschwärzt (wie eine chemische Reaktion). Ist das immerso? Ist das Holz vielleicht zu feucht? Ich werde später zwar noch mit Schleifpapier drüber gehen, aber sollte ich die Vorarbeit vielleicht mit einer Messingbürste durchführen (auf die Gefahr hin, dass es dann "grün" wird). Würde halt länger dauern. Welche schonende sinnvolle "Technik" könnt ihr mir empfehlen. Für die Tips vorab schon einmal besten Dank!!!



Ich hatte keine Probleme beim abschleifen



Hallo!

Ich hatte ein paar Balken in der Küche von alter Farbe zu befreihen. Habe das am besten mit nem Winkelschleifer (der mit so einer drehenden Scheibe) und einer gröberen Schleifscheibe hinbekommen!
Besonders schonend würde ich dieses Verfahren aber nicht nennen. Das der Balken schwarz wird ist mir noch nie vorgekommen. Die alte Farbe im Gefache konnte ich einfach mit einem Spachtel vorsichtig abheben. Das scheint aber bei Dir nicht zu funktionieren. Hier ein Bild von dem Küchenbalken. Rechts ist geschliffen und links ist noch Uhrzustand!

Schöne Grüße

Steffi



Wo bleibt dieses mal die Antwort eines "Holzwurmes"?



Richtig weiterhelfen kann ich auch nicht, weil wir nicht mit Drahtbürste arbeiten müssen. Ein paar kräftige Schläge sind bei uns ausreichend, um den Putz von der Wand zu holen. Ich habe aber gerade extra für dich den Olaf die Drahtbürste suchen lassen und selber den ultimativen Kratztest gemacht. Was hast Du eigentlich für ein Holz? Wir haben Kiefernfachwerk. Mit der Drahtbürste habe ich zwar die Farbe problemlos abbekommen, aber gerade auch "wunderschöne" Kratzer reingezaubert. Schwarz geworden ist nichts. Unser Holz ist ganz normal trocken. Auf deinem Bild kann ich auch nicht unbedingt was erkennen. Sieht eher ganz normal aus. Versuch doch mal die Ecke richtig auszuleuchten, näher ran zu gehen und dann noch mal ein Detailfoto zu machen. Ich würde an deiner Stelle gleich mit Sandpapier/ Bandschleifer drüber gehen. Mach doch mal ein Test, ob das Schwarze dann weg geht oder noch schlimmer wird. Und wenn Du beim Fotografieren bist, mach doch gleich bitte mal ein Bild vom "doppelten Deutschen Band". Ich habe keinen blassen, wie sowas aussieht- obwohl ich 5 Jahre in MeckPom zugebracht habe. Gruß Petra



schwarz ..



wird es vermutlich , weil die in der Eiche enthaltene Gerbsäure mit dem Metall der Drahtbürste reagiert : entweder drüberschleifen oder andere Bürste nehmen .
Ganz defätistisch : warum muss der Putz denn runter ??
Gruss Jürgen Kube



Vielen Dank für Ihre Tips!!!



Leider bin ich erst wieder im Frühjahr am Gebäude und werde diesmal mit einer DigiCam und mehr Licht Fotos machen. Werde mit Wurzelbürste, Messingbürste und Nylonbürste für die Bohrmaschine bewaffnet ans Werk gehen. Der Putz löst sich teils von alleine tellergross. Das Gebäude ist auch schon ca. 5 Jahre nicht mehr "bewohnt", bzw. noch viel länger nicht mehr durchgeheizt worden. Es wurde an den unterschiedlichsten Stellen eher spärlich "nachgebessert" möchte eigentlich von verschlimmbessern sprechen. Deshalb will ich hie und da erst einmal die Substanz prüfen und homogenisieren. Ich würde mich freuen, aber auch sehr wundern, wenn die Balken aus Eiche wären, da das ganze Haus sehr, sehr einfach und m.E. nach "kostengünstig" erstellt wurde. Mal sehen, ob ich es herausbekomme. Habe mal einen Eichenboden geschliffen und weiss wie der "duftet". (Ist leider auch angeblich gesundheitsschädigend) Das Haus ist in seiner Raumaufteilung sehr sparsam gehalten. Das ganze Haus ist offensichtlich ohne Streifenfundamente auf im wahrsten Sinn des Wortes Sand gebaut. An zwei Ecken habe ich je einen großen Feldstein entdeckt, die wohl jeweils als Fundament dienen. - Da bereits Teile der doppelt-gemauerten Fassade eingebrochen sind ergibt sich ein eher trauriges Bild des Doppelten Deutschen Bands. Es handelt sich hierbei um eine zweireihige um 45 Grad versetzte Anordnung von in meinem Fall, "gelben" Ziegeln, einer Art Bordüre unterhalb der Traufe. Auch zu diesem und der doppelten Außenmauer, mit innenliegendem Luftraum und Blechen mit "Tropfnasen" für das Tauwasser hätte ich noch viele Fragen. Das ist aber vermutlich denn der "falsche" Ort dafür, weil doch kein FACHWERK. Also nocheinmal besten Dank!