Drainage innen unter Demisol

18.06.2010



Hallo,
ich bin gerade dabei, ein ca. 300 Jahre eltes demisol wohnbar zu gestalten. Das Haus hat eine gemeinsame Wand mit dem Nachbarhaus, hat Hanglage und ist teilweise unterkellert, wobei der Fußboden des ersten Hlabgeschosses ca. 30 cm unter der erdoberfläche liegt, der zweite schon 1,50.
Beim Graben im Keller hat sich ergeben, dass nach ca 30 cm Grundwasser vorhanden ist.
Dieses würde ich gerne ableiten, kann aber aussen aus zwei Günden keine Ringdrainage anlegen:
1. Die gemeinsam Wand mit dem Nachbarn mach dies auf einer Hausseite unmöglich, Hinter der hinteren Kellerwand befinden sich zwei nichtunterkellerte Räume, bei denen das Fundament nicht so tief reicht.

Was kann ich machen, um diesen unteren Raum bewohnbar zu machen? Wäre eine Ringdrainage innen und darüber eine schwarze Wann eine Lösung?

Da ich in Siebenbürgen/Rumänien lebe, sind die Fachleute etwas rar.

Vielen Dank und beste Grüße

Volker





Hallo,

Grundwasser dürfen Sie nicht ableiten.


Grüße aus Schönebeck



Quatsch Oliver,



in Rumänien geht noch alles....:-)



Einfacher gehts nicht....



an der Stelle einen Brunnen buddeln lassen......





OK,
dann braucht es aber keine Dränung, sondern eine Grundwasserabsenkung.

Grüße aus Schönebeck



was ist zu tun?



Hallo,
Danke für die Anregungen.
Konkret weiß ich allerdings nicht was zu tun ist. Ich kännte nun einfach eine Bodenplatten gießen, diese versiegeln mit Schweißbahnen und den Füßboden aufbauen.
Nur hätte ich dann ca. 20 cm unter der Bodenpaltte eine Wasserschicht, die auch in die Wönde ziehen kann.
Sieben Meter weiter ist ein Kanal, der wesentlich tiefer liegt.
Meine Idee war nur - nur so zur Sicherheit und um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden - zu verhindern, dass das Wasser witer aufsteigt. Es geht im Keller (Demisol) bis zum Anfang des Fundaments.
Wahr ist wohl, dass ich hier alles genehmigt bekomme. Und eine Dränung würde ich für den Fall machen, in dem das Grundwasser steigt.

Bin sehr gespannt auf weitere Anregungen!

Volker



Moin Volker,



an anderer Stelle hier wurde geraten einen Pumpensumpf mit einzubauen incl. Pumpe mit Schwimmerschalter: Die läuft dann nur, wenn das Wasser "zu hoch" steigt.

Wenn du es tatsächlich schaffst deine Bude von unten trockenzulegen, wird sie sich höchstwahrscheinlich hier und da setzen und absenken.....

Wie möchtest du den Raum nutzen?

Gruss, Boris



Brunnen im Keller



Hallo,
die Räume sollen als Wohnräume genutzt werden. Der Raum macht einen trockenen Eindruck, obwohl keine Hydroisloierung vorhanden ist.
Aber wie gesagt, ca 30 cm unter dem Fußboden beginnt das Grundwasser.
Die Idee mit dem Brunnen gefällt mir in zweierlei Hinsicht:
1. Falls der Grundwasserspiegel steigt, kann überschüssiges Wasser mittels Tauchpumpe abgepumpt werden.
2. Da ich alle Leitungen neu Verlegen muss, könnte ich zumindest WC und Waschmaschine mit Brunnenwasser betreiben, evtl. ist es ja auch trinkbar, was ich abklären lassen könnte. Den Brunnen würde ich am liebsten in einer Ecke bauen, bin mir aber nicht sicher, ob das Asuwirkungen auch die 90 cm dicken Wände haben könnte, die sehr wenig Fundament haben.

Jetzt habe ich die Frage, wie der Fußboden dann aufgebaut werden sollte. Ist eine Kisschicht sinnvoll?
Darüber wurde ich eine Art Bodeplatte gießen. Sollte diese dann mit einer Schweißbahn, die ich auch ein wenig die Wände hochziehen könnte, versiegelt werden?
Darüber wprde ich dann eine Schicht Styropor einfügen, darüber Estrich, dann Fliesen.

Den Brunnen würde ich mit eineem gefliesten Betondeckel versehen.

Ich würde ihn etwa 1 m tief graben und dachte an einen Schacht von 50 x 50 cm.

Für Ratschläge wäre ich sehr dankbar.

Volker



Moin Volker,



ich würde zunächst mal bei den Eingeborenen nachfragen, wie es sich mit dem "Grundwasser" dort verhält, ob da ein unterirdischer Bach durchläuft oder du in einem Quellgebiet wohnst.

Wenn deine neuer Wohnraum regelmässig absäuft, macht das bestimmt keine Freude, wenn der Brunnen ab Sommer trocken fällt, wäre doch eine separate Wasserleitung sinnvoll......

Kiesschicht unter der Betonplatte ist eigentlich Standard (Sauberkeitsschicht) und in deinem Fall sowieso. Frage wäre hier, ob es nicht mehr Sinn macht unter der Betonplatte bereits abzudichten, aber das muss ich an die Spezis hier weiterreichen, da verstehe ich zuwenig davon.

Gruss, Boris