Bruchsteinwand komplett unterspült

23.03.2020


Bruchsteinwand komplett unterspült

Hallo, unsere Scheune liegt im Hang. Mit entsprechendem Druck und leichter Schieflage. Leider läuft vor allem bei Regen trotz 2 m tiefer Oberflächendrainage und Wasserableitungaußen im Unteren Bereich Wasser durch die Wand. Das scheint schon vor Bau der Scheune klar gewesen zu sein, zumindest gibt es ein altes rostiges Rohr, was aus einer Ecke kommt. Leider mit Kameras nicht zurück zu verfolgen. Hier fließt regelmäßig ein kleiner Bach...
Uns war also klar, dass wir diesen Bach durch ein Drainagerohr ableiten müssen, wenn wir den Raum als Stall nutzen wollen. Nun hat sich aber herausgestellt, dass die komplette hintere Wand so unterspült ist, dass die Steine meh roder weniger hohl liegen. Siehe Fotos. Was tun???
Wir haben nur zwei laienhafte Ideen:
a) Stück für Stück nach unten graben (wie tief? Es ist alles weich und matschig) und das Ganze mit Beton auffüllen. Aber: wie kommt dann das Wasser dahinter weg? Kleine Abflussrohre in den Beton legen? Und wie kommt die Steinmauer mit dem Beton zurecht? Während wir graben läuft dieser Graben ja vermutlich auch direkt mit Wasser zu, geht das trotzdem?
b) einen Sockel vorsetzen (wie hoch??), die Unterhöhlung und den Spalt mit Schotter voll stopfen, Auch wieder Rohre zum Ablaufen einbringen. Aber ist das stabil genug???



Noch ein BIld


Noch ein BIld

Die Gartenhacke zeigt, wie viel Platz jetzt schon unter der Mauer ist...



Gibt es bessere Möglichkeiten?



WIr würden uns sehr über Ideen und Bewertungen unserer Gedanken freuen!!!
Anja



Stahlträger



Was ist denn hinter dieser Mauer? Direkt der Hang bis oben hin?
Wozu sind die beiden in die Mauer eingelassenen Stahlträger?



Unterfangung



Hallo Anja,

Variante a) ist im Ansatz schon vernünftig, jedoch ist die Unterfangung einer tragenden Wand mit Beton nichts was von Laien ausgeführt werden sollte und warum du die Wand vorsätzlich mit "kleinen Abwasserrohren" perforieren willst anstatt fachgerecht abzudichten erschließt sich mir nicht so recht.

Ohne weitere Informationen zur Art der Wassereinwirkung ist es nicht möglich, eine qualifizierte Aussage darüber zu treffen, wie hier, bezüglich einer Abdichtung, weiter vorzugehen ist.

Ich möchte dich eindringlich bitten, dir Hilfe vom Fachmann deines Vertrauens zu holen.

LG Phil



Danke....



für die Antworten. Der Hang geht bis ganz oben , oben ist dann eine Zufahrt der Scheune im 1. STock sozusagen. Wozu die Stahlträger dienen wissen wir leider nicht....

Das mit den Rohren sollte dem Wasser, was ja definitiv weiterhin hinter der Mauer fließen wird, die Möglichkeit geben, einen unschädlichen Weg in die Kanalisation zu finden - so dachten wir. Ansonsten ist es ja eine Frage der Zeit, bis auch diese Betonmauer dann wieder unterspült ist, oder?

Der Rat zu einem Fachmann ist nachvollziehbar. Wir haben allerdings schon Fachmänner mit im Boot (Architekt, Maurer). Da das aber so speziell ist, und es ja vielleicht verschiedene Meinungen und Möglichkeiten gibt, wäre es traurig, die erst im Nachhinein zu erfahren...., wie unsere Erfahrung der letzten Jahre bei verschiedenen Problemen gezeigt hat.

Über konkretere Gedanken freuen wir uns daher weiterhin!



Vorsicht erst mal mit dem Statiker besprechen !



Bevor hier ein Grundbruch eintritt.
An Abdichtungen würde ich in diesem Fall überhaupt nicht denken, denn dies kostet nur viel Geld aber es bleibt fraglich wie denn eine dichte Wanne erstellt werden kann.
Und glauben Sie auch den Firmen nicht die etwas anderes versprechen.
Sonst nachfragen.
Oder Sie lesen sich auf meiner Homepage dazu weiter ein bei Aktuelles.
Und auch noch - es gibt da schon einen wesentlichen Unterschied, ein Architekt und Maurer ist nicht gleichzusetzen mit einem Statiker



Da haben Sie natürlich Recht!



Danke! Um einen Grundbruch zu vermeiden hätten wir das Ganze Meter für Meter betoniert. Und wie Sie selbst ja richtig sagen: es wird einem so viel verprochen und im Nachhinein mussten wir leider schon oft feststellen, dass der vermeintliche Experte doch wohl auch nicht alles perfekt gemacht hat. Nachdem wir gerade eine horrende Summe für ein anderes marodes Eck ausgegeben haben (statt knapp 10 tsd Euro wie im KV veranschlagt 15 tsd) und schon seit 20 Jahren Geld in unseren Hof versenken würden wir gerne dieses Probelm eigenständig lösen. Daher der Versuch hier vom Schwarmwissen zu profitieren. Was sich für mich zuminidest mal rauskristallisiert hat: nicht abdichten. Bleibt nur noch die Frage, wie man es abfängt....



Lösung



Hallo!
Würde mich interessieren wie Sie das Thema jetzt angehen, oder ob sich eine Lösungsmöglichkeit ergeben hat.

Grüße
Sebastian



Tja....



....wir werden wohl in Meterabschnitten ca. 60 cm tief und wandstärkenstark (mal sehen wie dick sie ist) ausgraben, kleine Rohre als Abfluss in die Bewährung einbauen, damit sich hinter dem Betonsockel kein Wasser staut bzw. aufsteigt, und dann das Ganze mit Beton auffüllen. Mit Frost ist an dieser Stelle nicht zu rechnen, da es tief im Hang liegt. Eine bessere Lösung ist uns bisher nicht über den Weg gelaufen.
Frohe Ostern!



Oder so



Sie sagen Hof ich meine sie besitzen einen Bagger oder können ihn leihen
Ein Bild von außen währe beim Schwarmwissen sehr hilfreich sonnst kennen nur sie die Lage und nicht alle
(Gleiche information )

Was halten sie davon ein Schalengreifer
2 bis 3 Meter vor dem haus würde ich eine Drainage anlegen
Dahinter eine Betonwand

Der Plan das vom häng kommende Wasser in der Drainage am Haus vorbei zu führen und
Dann 2bis 3 Monate die Lage neu bewerten ein abrutschen des Hanges zu vermeiden ist auch andersrum
Eine Möglichkeit

2. Plan einen LKW mit Einkorn Beton benutzen um die Drainage zu verfüllen und den häng zu stabilisieren

Ist in Eigenleistung auch machbar
Mietpark Betonmischer für Radlader Rollkies und zementleim