Bruchsteinmauer verwittert

04.10.2019 Sven NRW



Hallo liebe Gemeinde,

ich bin schon seit einem Jahr stiller Mitleser des Forums und immer wieder erfreut mit welch' Herzblut man sich gegenseitig hier hilft !!!

Nun find ich trotz intensiver Einarbeit keine Lösung für mein Problem (dazu sei gesagt, ich bin kein geborener Handwerker, eher der Organisator, aber auch das Handwerken am Haus möchte ich erlernen).

An meinem Elternhaus das ich geerbt habe befindet sich eine Bruchsteinmauer des alten Fachwerks das durch defekte Dachrinnen und Wetter und ich nenne es mal fehlender Liebe, Zuneigung und Pflege langsam kein Stein mehr auf dem anderen steht.

Da ich nicht den Fehler begehen will, einfach irgendwas zwischen die Steine zu stopfen an aushärtender Maße, ist jetzt die Frage, welchen Füllstoff kann ich verwenden, welcher Mörtel oder Kalk etc. bietet sich an um die großen Löcher zu stopfen und die Mauer wieder zum Hingucker zu machen (die Mauer befindet sich im direkten Sichtfeld des Biergartens unsererer alten Gaststätte, die ich entweder in einigen Jahren selber wieder betreiben will oder verpachten will; der Charme des alten Hauses, einens der 15 ältesten Häuser des Ortes soll ja erhalten bleiben). Die Mauer ist ca. 5 m lang davon 2 m noch komplett in Ordnung und schaut auch super aus, 3 m davon sind aber teilweise so zerstört, das ich aus dem Keller das Nachbarhaus sehen kann.
In meiner Nähe gibts noch einen Handwerker, der sich auf Fachwerkshäuser speziallisiert hat (Bauhütte Freudenberg) der noch den Schwell-Balken begutachten muss, ab der noch ausreichend Lebensdauer hat oder ob er ihn austauscht werden muss.

Die Mauer könnte ich aber bei Kenntnis über den richtigen Füllstoff schon mal wieder herrichten.

Bei Bedarf kann ich noch Bilder liefern!

Vielen Dank an Euch!

LG aus NRW / Südwestfalen



Bruchsteinmauer sanieren



Die Sschwellen sollten von einem in Sanierungen erfahrenem Zimmermann untersucht werden.
Zur Beurteoilung der Mauer helfen Bilder weiter-
die Art des Mörtels hängt natürlich auch von der Steinart ab-
Mörtel soll immer weicher als der Stein sein, da es sonst bei Frost Ausbrüche an den Steinen geben könnte.
bei Granit passiert das nicht- bei Sandstein durchaus möglich.
In der Regel kann Kalkzementmörtel verwendet werden- bei Trass gibts weniger Ausblühungen.
Auch möglich ist Mörtel mit hydraulischem Kalk