ALTES BRUCHSTEINHAUS UMBAUEN !!

27.10.2010



Hallo zusammen,

ich bin neue hier und möchte mich gerne mit einer Frage an das Forum wenden...

Da ich auch schon mal in einem ähnlichen Forum war, weiß ich wohl, dass meine Frage ein wenig kompliziert zu sein scheint...mir ist aber auch nicht an ultrakorrekten Hinweisen sondern eher an einem Ideenaustausch gelegen...also sind mir alle ernstzgemeinten Antworten willkommen...

ZUM THEMA:

Wir möchten ein altes Bruchsteinhaus aus ungefähr dem späten 18. JH. (napoleonische Zeit)umbauen.
Stellt euch bitte einfach ein Rechteck vor. Die Wände bestehen aus 60cm dickem Bruchsteinmauerwerk (poröser Kalkstein)weiß geschlämmt. Nach erster Bestandsanalyse stellt sich heraus, dass die langen Hauptwände (Nord- u. Südwand) sehr marode sind und abgerissen werden müssen.

Der Bauherr nun wünscht den Erhalt der beiden Giebelwände (Ost. u. West). Mir ist auch daran gelegen soviel alte Substanz wie möglich zu erhalten...

Folgende Problemstellung:

Bauherr wünscht die Sichtbarkeit des alten Gemäuers im Innenraum.

Die neuen Wände sollten aus Poroton hergestellt werden.

Wie schaffe ich nun eine energetisch und statisch sinnvolle Verbindung von altem und neuem Mauerwerk?

Folgende Denkanstöße bzw. Knackpunkte:

- Mauerwerk wahrscheinlich feucht / Trockenlegung?
- Unterfangung?
- Fugenausbildung bzw. welchen Anschluss ohne Rissbildung zu provozieren?
- Altes Mauerwerk vielleicht einfach nur als Schale stehen lassen damit es gar nicht belastet wird!?
- Das ganze soll zudem natürlich monolithisch bleiben also keine Aktionen mit WDVS o.ä.

Ich freue mich auf hilfreiche Hinweise...Vielen Dank!



Bruchsteinhaus



Ist die innere oder die äußere Schale zerstört?
Warum sollen die Mauern nicht mehr zu retten sein?
Gibt es Fotos- wenn ja her damit!
Was war das Gebäude einmal, für welchen Zweck wurde es errichtet?

Viele Grüße



FOTOS



Hallo,

danke für die Nachricht...

...also Fotos möchte ich hier ungern reinstellen...bin aber gerne bereit Sie persönlich per E-Mail zu schicken!

Wie wäre das?

Ansonsten:

Der Satiker meinte die Nor- u. Südwand wäre zu deformiert und instabil...

Es sit ein kleines (50 m² Grundfläche), ehem. Bauernhäuschen welches in den vergangenen Jahren als einfaches Wohnhaus verwendet wurde...

Neben den Giebelwänden soll auch nun ein Anbau entstehen...das ist der nächste Knackpunkt...denn wenn ich keinen Anschluss hinbekomme müsste ich ja ständig um die alten Mauern drumherum bauen inkl. Fugenausbildung etc....grübel...



Nun ja,



man kann ja auch die alten Mauern abtragen und neu aufmauern. Dann wären die auch wieder in der Lage, ihre ursprünglichen Aufgaben zu übernehmen. Da dann die Kosten für neues Mauerwerk und stabilisierende Massnahmen entfallen würden, lohnt es sich bestimmt, darüber nachzudenken.
MfG
dasMaurer



Hmmm...



Da hätte ich aber das Gefühl, dass der Aufwand für soetwas die Kosten erheblich mehr sprengt als alles andere!!

Und das Budget bei Bauherren ist immer knapp;-)



Bilder



Hallo Herr Schnitzler,

ich hätte Interesse an den Bildern um mir das ganze besser vorstellen zu können, am Besten im Ganzen, die geschädigten und die feuchten Bereiche. Mailadresse finden Sie in meinem Profil.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer