Bruchsteinhaus

10.09.2013 Reitlingstal



Guten Morgen,

einige Beiträge haben mir schon etwas geholfen.

Also ich habe ein Haus erworben, das Haupthaus besteht aus Bruchsteinwänden (dicke 69cm). Der 1. Anbau ist gemauert und der 2. Anbau ist Fachwerk. Beide Anbauten werden abgerissen.

Das Haupthaus wurde 1900 gebaut (ca 80qm Wohnfläche) und hat kein Fundament.
--> Kann ich dieses nachträglich gießen, sodass aus dem
Keller Wohnraum werden kann? (Der Keller geht nämlich
direkt zum Garten raus, leichte Hanglage)

Desweiteren gibt es natürlich Fenster in dem Haus, diese würde ich aber gerne vergrößern. Nach einigen durchgelesenen Beiträgen und unzähligen Unterhaltungen mit meinem Vater, ist verbreitern der Fenster schwachsinnig. Also wird das gelassen. Die Frage ist nun:
--> Kann ich die Fenster wenigstens in bestehender Breite
Bodentief vergrößern, oder ist das auch zu riskant.

Bei dem Dach würde ich statt gar keinem Kniestock gernen einen haben, der auf beiden Seiten 1,20 - 1, 40 hoch ist.
Es sollen 30 - 40cm Y - Tong Wände werden.
--> Wahrscheinlich muss ich da einen Statiker fragen oder?

Zur Beheizung des Hauses. Geplant sind 3 Holzöfen, Einer davon wird Wasserführen)sein, damit er an den Pufferspeicher angeschlossen werden kann, sowie 3 Solarmodule für Warmwasser im Sommer. Anders soll nicht geheizt werden.
--> Hat jemand Erfahrung damit?

Liebe Grüße
Felicitas



Bruchsteinhaus oder Bruchbude



Hallo Felicitas,

wenn Dein Bruchsteinhaus keine Bruchbude werden soll, dann brauchst Du nicht nur einen Statiker sondern jemanden, der mit Dir vor Ort die Gegebenheiten fachlich aufnimmt und mit Dir dann gemeinsam plant wo es hingehen soll.

Details in der Ausführung können dann in so einem Forum erwogen werden.

Hilfreich dazu sind auch Fotos.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Kniestock + Hilfe



Für weitere Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Das mit dem Kniestock hat sich nach Absprache mit dem zuständigen Bauamt vollständig erledigt. Das Haus darf in First und Traufe nicht höher sein, als die Häuser der Nachbargrundstücke.



Beratung und Planung vor Ort



Hier könnte evtl. dipl. Ing. Georg Böttcher weiterhelfen:

http://community.fachwerk.de/index.cfm/ly/1/0/community/a/showMitglied/3461$.cfm

Er schreibt hier die meisten Beiträge - fachlich sehr fundiert. Aschersleben ist nicht so weit weg.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Mit den spärlichen Angaben...



lässt sich nicht wirklich gut antworten.
Ein paar Anmerkungen:

Dein Keller benötigt wohl kein Fundament, ein vernünftiger Bodenaufbau, wie auch immer geartet, wird bei der Umgestaltung zum Wohnraum hilfreich sein, ich nehme an, dass das auch gemeint war. Ja, wahrscheinlich lässt sich hierbei eine zu gießende Betonplatte vorsehen.

Die Fensteröffnungen werden sich wahrscheinlich eher einfach in die Senkrechte nach unten erweitern lassen.

Drei Öfen (je einer/Etage?) sind mächtig viel Leistung und Arbeit; wenn man Holz kaufen will/muss, nehemen sich die Betriebskosten gegenüber einer modernen Gas-/Öl-/Pelletsheizung nicht wirklich was. Das könnte man wohl auch eleganter lösen.

Sich bei der WW-Bereitung ausschließlich auf Solar zu verlassen, ist in unseren Breiten etwas zu einfach gedacht, es klappt einfach nicht.

Wenn Du mehr Wohnraum benötigst, was ja nun im DG nicht funzt, dann lass doch einen der Anbauten stehen und entsprechend herrichten.

MfG,
sh



Was fehlt denn?



Welche genaueren Angaben würden denn fehlen?

Ja ein vernünftiger Bodenaufbau, dass war meine Frage...
Wenn der schon reicht, dann ist ja gut.

Also die Anbauten sind zu renoviereungsbedürftig. Das Bauamt hat aber gesagt, dass ich nach dem Gesetzt darf was meine Nachbarn dürfen. Also sind Gauben gestattet. Das mit dem Wohnraum klappt also doch.

Danke, dass du auf den Kostenfaktor mit dem Holz hinweist. Allerdings ist es mir bekannt, dass es sich nicht viel nimmt, aber die Wärme ist schöner.

Die Heizkörper, sowie die Warmwasserbereitung im Winter sind ja wie der eine Ofen an die den Pufferspeicher angeschlossen.

Gut, dann werde ich mich wohl nochmal genauer mit dem Warmwasser für den Sommer befassen.

Liebe Grüße



Was noch so fehlt...



Um sich mit Deinem Fußboden im Keller auseinandersetzen zu können, solltest Du mitteilen, was bislang vorhanden ist, was möglicherweise weg kann/soll, und wie Du Dir das Endergebnis vorstellst.

Um sich mit Deinen Fenstern auseinandersetzen zu können, solltest Du ein bissel mehr über die Wand mitteilen, ca. 70cm Bruchstein ist ein wenig dürftig. Ein paar Fotos wären nicht verkehrt.

Bei Heizung und Warmwasser ist einiges unklar... Du nanntest 80m² WF: ist das jetzt vorhanden (incl. Anbauten) oder das angedachte Ziel?... wie verteilt sich die WF im Gebäude über die Etagen?... wie viele Personen nutzen welche Gebäudeteile wie?... Anzahl der Zapfstellen für WW?... wo sollen die Öfen stehen?... Wie wird aktuell geheizt und WW aufbereitet?...

Anmerkung: Ein gemeinsamer Pufferspeicher für die Solaranlage und den wasserführenden Ofen ist wahrscheinlich kaum sinnvoll möglich, jedenfalls bei den angedachten Bedingungen. Die "kleine" Solaranlage wäre mit einem Pufferspeicher um die 300-400l wohl gut bedient, der Ofen als Dauerbrandofen >6kW wasserseitig wohl eher mit mehr als 1000l.

MfG,
Sebastian Hausleithner



Was fehlt. Leider sehr spät.



Guten Morgen,

also es scheint Beton vorhanden zu sein als Kellerboden. Auf diesem sind direkt Fliesen aufgebracht.
Vorstellen tue ich mir einen vernünftigen Kellerfußboden...

An Fotos arbeite ich noch, kann grade nur über das Handy ins Internet.
Die Wand ist wie gesagt 70cm dick und besteht aus Steinen aus dem Steinbruch im Elm.

Es sollen nach dem Umbau 80m² WF sein. Zur Zeit sind es 225m²WF. Die 80m² erstrecken sich dann über 3 Etagen (Keller, EG, Dach). In einer Etage sind je 2 Zimmer. In dem haus wohen ich ganz alleine. WW soll es in jeder Etage 1x geben. (Keller = Küche, EG = Gäste WC, Dach = Bad) Zur Zeit wird das Warmwasser und die Heizung durch Heizöl aufgewärmt.

Die Öfen sollen dann in Wohnzimmer (Keller), Gästezimmer (EG) und Bad (Dach) stehen.

Mit freundlichen Grüßen
Frau Malik