Bruchstein Keller abdichten/Innen Sanierung




Hallo Leute, ich möchte ein Keller aus Bruchsteinen und Stahl/Gitter fenstern komplett Sanieren also auch von innen soll später Hobby / Nutz Raum werden.
Zurzeit ist das ein Feucht Biotop mit Moder Geruch und Nassen Wänden und Rostigen Stahlträgern.
Das Haus ist Bj 1951 ca. 30 cm dicken Keller Wänden, die Vorbesitzer haben Das Abwasser Rohr in die Bruchstein Wand eingesetzt. Das heißt für ca. 10 cm Durchmesser Rohr Horizontal die Wand aufgemeißelt auf ca. 2 m Länge und für ca. 20 cm Durchmesser Rohr Die Wand Vertikal aufgemeißelt, jetzt habe ich in diesem Abschnitt an der engsten Stelle ca. 10 cm Bruchstein Wand.
Fragen:
1. Wie gehe ich am besten vor?
2. Kann ich da bedenkenlos aufgraben (Stand Sicherheit, einsturzgefahr)?
3. Kann ich das Haus Komplett auf einmal Aufgraben oder Seite für Seite?
4. Ist es Sinnvoll den Keller gleich zu Dämmen?
5. Ist es Sinnvoll eine Drainage zu Verlegen oder reicht Bitumen Dick Beschichtung. (ich bin der Meinung das wir da den Lastfall 4 haben nach DIN 18195 Nichtstauendes Sickerwasser wir Wohnen in einem Bruchstein Gebiet).
6. Wie kann man am besten eine Keller innen Sanierung durchführen.
Danke im Voraus für eure Antworten



Kellerabdichtung



Ich komme mit Ihren Angaben nicht klar.
Eine 30 cm dicke Bruchstein- Kellerwand kann ich mir nicht vorstellen, ebenso das in die Wand eingelassene Abwasserrohr.
Am besten Sie stellen ein paar Fotos vom Kellerraum innen und ein oder zwei des Bereiches außen ein.





Die Rohre wurden in die Wand eingesetzt um eine Vormauer zu Bauen.



feuchter Keller



Das verstehe wer will, ich nicht.





Hier das Bild dazu



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"Gesund wohnen in Altbauten". Hier können Sie lesen was ich aus mehr als 40 Jahren Praxis gelernt habe.
Ein gemütliches Heim, frei von Belastung durch Schadstoffe oder Feuchte, ist sicher jedermanns Wunsch.

Wer mag schon Schwamm und Schimmel in seinen vier Wänden?

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Hier finden Sie einleuchtende Erklärungen, wie es zu unerwünschten Belastungen kommt, wie man sie verhindern oder aber wieder loswerden kann.

Jahrzehntelange Erfahrungen mit diversen Techniken und Methoden bei der Altbauinstandsetzung hat Edmund Bromm hier für jeden Interessierten leicht verständlich beschrieben.
Nicht immer mit den Lehrmeinungen identisch, sind sie jedoch vielfach in der Praxis erprobt und bewährt.
Was nicht mehr stimmt ist: Ich bin zwischenzeitlich nicht mehr in einer Firma tätig sondern widme mich mehr den Hilfesuchenden.





Von aussen sieht man nichts.



Doch man sieht etwas nämlich, dass der Belag bis zum Haus geht und..



somit verhindert, dass viel Wasser eindringt. Der kleine Abriss ist fast dicht denn man sieht auch, dass sogar Pflanzen wachsen und dieser Humus/Dreck bei Regen etwas auf quillt und das Wasser abhält.
Im Gegensatz zu den oft vorhandenen Kiesgräben in die man das Wasser sowohl von der Hoffläche als auch den Regen von der Fassade einleitet.
Was man jedoch nicht erkennt ist ob denn tatsächlich Wasser in den Keller eindringt.
Warum wollen Sie denn überhaupt außen etwas ausführen wenn es denn Tauwasser ist dass die Wände feucht werden?
Haben Sie die Feuchte und Temperatur im Raum über einen längeren Zeitraum gemessen?
Eine Dämmung könnten sie doch auch von innen anbringen!



Kellersanierung



Ach die Sch...
Wozu gibt es eigentlich Regeln für das senkrechte und waagerechte Schlitzen von Wänden?
Irgenwelche Feuchtespuren kann ich auf dem Foto nicht erkennen.
Auf dem Foto vom Sockelbereich ist der verkleidet. Wenn der hinterfeuchtet ist würde der Frost die Fliesen schon lange angesprengt haben (das merkt man wenn man dagegenklopft). Ich glaube der funktioniert noch. Was wahrscheinlich fehlt ist die Fortführung des Sockelbereiches ca. 30 cm unter Geländeoberkante. Das sollten Sie prüfen, denn hier kann flüssiges Wasser an die Mauer. Das da was reinläuft sieht man an den abgesenkten Pflastersteinen (Gerüstfüße waren das nicht)
Ansonsten vermute ich auch das hier eher Kondensatausfall die Ursache sein kann.
Ein Tipp: Entwässerungsleitungen im Keller (außer Grundleitungen) werden offen verbaut damit man sie kontrollieren, reinigen und reparieren kann, Wenn sie stören werden sie verkoffert. Das Rohr raus aus dem Schlitz und den zumauern!
Die Kellermauer ist hier mindestens 60 Zentimeter dick.
Eine hochwertige Nutzung für diesen Kellerraum ist sicher möglich, sollte aber ordentlich geplant werden. Dazu gehört eine Innendämmung und ein ordentliches Lüftungs- und Heizungskonzept einschließlich Belichtung.
Eine Dränanlage gehört bestimmt nicht dazu oder stehen ein paar Tage nach einem Starkregenereignis Pfützen im Keller?





Hallo, kurz zur Vorgeschichte die Vorbesitzer hatten eine Verschalung davor gebaut gehabt und mit Folie schön dicht gehalten.
Die Feuchtigkeit konnte nicht ausweichen und ist bis ins erste Stock gestiegen folgen waren rostige Stahlträger (im Keller) und der Putz im ersten Stock stellenweise ca. 1m über Geschossdecke ist schon abgegangen.
Ich habe die Vormauer weg gemacht, und habe das böse Erwachen gehabt was sich da hinter verbirgt.
Zur Ihrer Frage nein es stehen keine Pfützen im Keller jedoch wenn es regnet werden die Keller Wände an einigen Stellen feucht, besonders im unteren Bereich und ja einige Fliesen hören sich hol an, halten jedoch noch.
Ich würde doch lieber ausgraben Abdichten dämmen und danach Keller von Ihnen sanieren (siehe meine Fragen.)
Danke.



Kellerabdichtung



Wenn einige Stellen feucht sind sollten Sie nach der Ursache suchen. Eindringendes Oberflächenwasser, Kellerfenster, undichte Grundleitungen...

Eine eher philosophische Frage:
Warum sind Hausbesitzer so (fast schon krankhaft) darauf fixiert Ihre Keller freizubuddeln, irgendwas von dem sie nicht verstehen was es ist auf die Wand zu schmieren und -ganz wichtig- eine "Drainage" zu legen von der sie nicht verstehen wie sie funktioniert, wozu sie verwendet wird und wie man sie baut?



Nun ich verstehe das schon, weil..



..es halt schon lange so gemacht wird. Ob es sinnvoll und auch langlebig ist interessiert doch nur sehr wenig!
@Frank Sie schreiben es wurde eine Vorsatzschale davor gestellt und deswegen kam es zu dieser Schädigung. Nun wo wurde was davor gestellt im Keller oder im EG? Und wer hat dann festgestellt, dass dadurch die Feuchte zu einem Schaden führte?
Könnte es auch sein, dass es durch falsches Lüften und heizen feucht wurde?
Man braucht doch nur auf die Werbung schauen !!!





Die Vormauer war im Keller, @ Herr Bromm ich glaube nicht das durch falsches Lüften die Wand so nass geworden ist das der Komplette Putz bis auf die Mauersteine abgeht und die Feuchtigkeit bei über 80% RLF lag.





Die Vormauer war im Keller, @ Herr Bromm ich glaube nicht das durch falsches Lüften die Wand so nass geworden ist das der Komplette Putz bis auf die Mauersteine abgeht und die Feuchtigkeit bei über 80% RLF lag.





Hallo, kann mir da jetzt jemand weiter helfen bzw. Nützliche Tipps geben?



Kellersanierung



Die Tipps haben Sie schon erhalten.
Ich wiederhole meine Tipps noch einmal:
Überprüfen ob der Sockelbereich (bis ca. 30 cm unter Glände)abgedichtet ist,
Wasser vom Haus wegleiten (Pflastergefälle)
Entwässerungsleitung umlegen, Schlitz zumauern,
odentlich Lüften.
Zum Lüften gehört auch eine dichte Tür zum Wohnbereich die verhindert das warme, Feuchte Luft aus dem Wohnbereich als Streulüftung in den Keller gelangt.
Wenn es dann noch einzelne feuchte Stellen gibt, Ursache suchen (Fensterbrüstung Kellerfenster, Grundleitung, überlaufende Regentonne... und abstellen).

Keller mit ordentlichem Fußboden (Fliesen, PVC- Belag auf Estrich) versehen.
Kellerdecke nach oben hin dämmen (Topdec- Deckenplatten).
Wände mit Pinselputz versehen und frescal streichen.
(temporäre)Heizung einbauen. Für eine Werkstatt reicht das.
Bei einer hochwertigen Nutzung braucht es noch eine Dämmung und die erforderliche Belüftung und Beleuchtung.
Nix Drainage!



Ob Sie Herr Frank etwas glauben oder auch nicht..



..dies alleine ist nicht so entscheidend.
Hier lesen auch noch Andere mit.
Um zu verhindern, dass diese Menschen nicht auch die selben Fehler machen die Sie Eingangs beschrieben haben wird dies ausführlich bearbeitet.
.
Auf unsere Hinweise und auch auf die Fragen sind Sie bisher jedoch nicht eingegangen - also weitere Fragen von Ihnen sind sinnlos.





Hallo, vielen dank für die Tipps.
Ich habe das ne weile beobachtet die Feuchte kommt Zwischen den Fugen rein meistens nach Regenfällen und am Feuchtesten ist es am Boden wo die Mauer anfängt komplett drum herum und Salpeter ist auch schon da.



Sie sehen doch nur das Wasser - können jedoch daraus nicht ableiten..



.. dass es sich um eindringendes Wasser handelt!
Am kältesten Punkt entsteht doch das Tau-Wasser insbesondere dann wenn es regnet. Dies liegt jedoch auch möglicherweise daran, dass immer bei Regen die Luftfeuchtigkeit zunimmt und auch daran, dass die Temperatur abnimmt.
Wie wurde denn der "Salpeter" festgestellt?
Oder waren es Ausblühungen?