Simpel aber wirkungsvoll: Ventilator gegen Fusskälte

24.01.2009



Hier mal ein gänzlich unhandwerklicher Tipp.
Wir haben eine Hochparterre-Altbauwohnung. Die Eigentümergemeinschaft sträubt sich (noch) gegen eine Dämmung der Kellerdecke und wir schrecken davor zurück, unsere schönen alten Dielen rauszureißen. Zusätzlich sind die Räume sehr hoch (3,40m). Also ist es im Winter immer recht fußkalt. Jetzt haben wir es mit einem recht leistungsstarken Ventilator versucht, der auf dem Boden steht und gegen die Decke gerichtet wird. Das erweist sich als sehr wirkungsvoll. Auch bei längerer Arbeit am Schreibtisch kriecht keine Kälte mehr hoch.
Das ist natürlich nur eine Übergangslösung, die Nachteile liegen auf der Hand: keine wirkliche Heizkostenersparnis (denke ich), stattdessen Stromverbrauch und das Surren. Ich kenne ja Amerikaner, die NUR mit dem Rattern eines Ventilators schlafen können, weil sie, künstlich klimatisiert, schon als Baby darunter schliefen. Für mich wäre es zum Schlafen zu laut, am Schreibtisch stört es mich aber nicht.





Hallo,

da bei hohen Räumen die Temperaturverteilung im Raum ziemlich unwirtschaftlich sein kann (man lebt schließlich nicht in 3,00 m Höhe), könnten Sie durch Luftverwirbelung doch einen Spareffekt erzielen.
Wenn Sie Ihren Ventilator mal optimieren, sparen Sie auch Strom:
1.muß es nicht 220 V Spannung sein, Niederspannung geht bei vielen auch.
2.kann man sich vielleicht ein kleines Solarpanel irgendwie so aufstellen, daß es den Strom erzeugt.
3. ist der erstbeste Venti meistens nicht der beste.

Grüße



Hallo Britta



1. Die Watt sind für den Verbrauch verantwortlich, nicht die 220V.
2. Das Solarpanel hilft nur was, wenn die Sonne scheint (und da ist es meistens warm). Ansonsten muß eine Batterie als Puffer mit Steuerung eingeplant werden.
3. Ventilatoren sind Staubaufwirbler und lassen die aufgewärmte Luft größtenteils ungenutzt an der Decke. Alternativ wäre eine Strahlplatte als Übergangslösung denkbar.

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Fürstberger



Hallo Bernhard



Danke für deinen Kommentar.
Jetzt habe ich aber zwei Rückfragen:
Was ist eine Strahlplatte?
Wenn die warme Luft weitgehend ungenutzt und staubgesättigt unter der Decke bleibt, warum habe ich dann deutlich wärmere Füße? Ich dachte, sie wird durch die nachströmende Luft nach unten gezwungen.
Grüße, Britta



@ Britta



Bei 1 und 2 hat B.F. recht,bei 3 irrt der Thermiker Bernhard insofern, daß durch die Luftbewegung tatsächlich eine bessere Wärmeverteilung erreicht wird. Die wärmeren Füße sind somit sicher real. Die Dreckverteilung leider auch.

Eine Strahlplatte strahlt in diesem Fall Wärme ab. Als punktuelle Lösung (am Schreibtisch oder Esstisch in der Küche vielleicht) als Interim brauchbar, die Wohnung wird davon nicht warm. Üblicherweise mit Strom betrieben, auch nicht eben billig.

Grüße

Thomas



Hallo Britta,



eine Strahlplatte ist (wie Thomas Böhme schreibt) eine Platte die durch Strom erwärmt Strahlungswärme verteilt, ohne einen Ventilator der die Luft aufwirbelt. Am besten an der Stelle angebracht, an der man sich am meisten aufhält. Z.B. als Zusatz zu einer Heizung während der Übergangszeit, oder wenn dieser Raum nur kurzfristig genutzt wird.
Eine komplette Wohnung damit zu heizen, wäre nicht wirtschaftlich.

Nur während der Ventilator die Luft wild durch den Raum bläst, wird die staubbefrachtete lauwarme Luft im Raum verteilt. Dadurch ist es auch am Boden etwas wärmer, wie sie ja selbst herausgefunden haben. Der Teil der Wärme, der nicht vom Luftstrom erfasst und nach unten geblasen wird, verbleibt unter der Decke. Je höher die Luftgeschwindigkeit, desto kühler wird auch warme Luft empfunden.
Danach schichtet sie sich wieder im Raum und unter der Decke ist es am wärmsten.

Viele Grüße

Bernhard Fürstberger



Vielen Dank



für alle Tipps und Hinweise.
Die Vorstellung, tagsüber auf einer "Strahlplatte" zu arbeiten, überzeugt mich aber nicht so. Klingt wie aus einem SF Roman der 50er Jahre, als man der Atomkraft noch ganz unschuldig optimistisch gegenüberstand.
Grüße aus meiner staubigen Wohnung, Britta



Nicht auf,



sondern neben...

Das Ding hängt an der Wand wie ein Heizkörper, ist nur eher glatt.

Grüße

Thomas



Hallo Britta,



die Strahlplatte ist ein flacher (Heiz-)Körper, der durch elektrischen
Strom erwärmt wird, wie auch ein Quarzstrahler (oft über Wickeltischen
angebracht) Infrarotstrahler oder auch Halogenstrahler. Der Vorteil
ist die angenehme (Sonnen-)Strahlungswärme die direkt erwärmt und
keinen Staub aufwirbelt. Mit radioaktiven Strahlen wie bei Atomreaktionen
hat dies nichts zu tun.

Schöne Grüße

Bernhard Fürstberger



War mir doch klar



Sollte nur ein Witz sein, wusste gar nicht, dass ich so naiv wirke. Strahlende Grüße, Britta



Infrarotwärmestrahlung - gegen Fusskälte mit einem Erdbacher.



chauen Sie unter www.erdbacher.de +Wärmetauscher +Infrarotwärmestrahlung.
Im Zuge der hohen Nachfrage ,suchen wir bundesweit Vertriebspartner.der minmale zeitaufwand bzw.Aufbau vor Ort ist innerhalb v.ca.3 Stunden realisiert.
Mit freundlichen Grüßen
Bohn



klugsch...



...will ich jetzt auch mal..

also:
1.) Wärmestrahlung hat mit Radioaktivität im Gegensatz zu den meisten "Tips" hier mit der Realität sehr viel zu tun.
Licht / Wärme / Radiowellen oder eben auch radioaktive Alpha, beta, gama strahlung Wind eben elektromagnetischewellen - nicht zu verwechslen mit magnetismus... Aber eagl:

2.) Ein Ventilator an der Decke rückwwärst laufen zu lassen ist auch was feines - er drückt die warme Luft an den Wänden entlang nach unten - somit warme Füsse - Wegen dem Staubproblem - das ist wahr - aber im prinzip auch wieder egal - Denn Konvektion (also quais ein Mikrowetter im Raum) gibts immer - und im Prinzip ist es egal wwo sich der Staub ablagert - nur hier oder dort - oder gleichmäßig verteilt im ganzen Ram.

Das runde Ding benutzeen - ddas hilt - nicht nur vermeeintlich richtiges nachplappern....