Ich suche Borsalz

15.11.2004



für ca. 500 qm Holz. Wo kann man dieses günstig erwerben? Bei Kreidezeit habe ich bisher das günstigste Angebot gefunden. Gebraucht werden ca. 25 kg.
Vielen Dank.
Ramona Habel
Schneedika@web.de



borsalz



www.kremer-pigmente.de oder in der Apotheke "handeln".

Gruß aus BS



Borsalz



Liebe Ramona

Was willst du mit dem Borsalz ?

1.) Wenn du kurzfristig Geld sparen willst dann verzichte auf irgendwelche Maßnahmen und kaufe nicht irgendwelche Chemikalien mit der Hoffnung auf irgendwelche Erfolge.

2.) Wenn du Probleme mit Holzschädlingen hast, frage wirklich gute Spezialisten und halte dich an deren Empfehlungen.

3.) Wenn du Angst vor einem Befall hast, dann schildere in diesem Forum das Problem.

Gruß

Lutz Parisek



Hören Sie auf Herrn Parisek



Guten tag,
Lutz Parisek spricht mir aus der Seele. Das ganze Drama zu Sinn und Unsinn von chemischem Holzschutz und geprüften Präparaten sowie fachgerechter Verarbeitung wurde hier im Forum schon einige male ausgebreitet. Man wird beim Stöbern einiges finden.



Nochmal Borsalz



Liebe Ramona

Ich habe zwar ca. 200 kg als Sackware da, aber was willst du damit. Wäre schön wenn du antworten würdest.
Du siehst, die Leute hier im Forum sind auch um dein Problem bemüht

Gruß


Lutz



Borsalz



Hallo Lutz,

das Borsalz soll dafür verwendet werden, um schon vorbeugend gegen Schädlingsbefall bei neuem Fachwerk zu handeln. Nach unseren Recherchen ist dies das "verträglichste" Mittel. Leider haben wir bisher mit Spezialisten die Erfahrung gemacht, daß sie auf jeden Fall zu teuer sind - erst recht in heutigen Zeiten - ohne daß ich Dir zu nahe treten will. Deshalb wird vieles in Eigenregie angegangen... wie das beim Fachwerkhaus eben so ist*g.Grüße Ramona



Paracelsus meint:



"Alles ist Gift, nur die Dosis macht das etwas kein Gift ist". Um nochmal auf das Anliegen meiner Vorredner zurück zu kommen: auch ich halte ein sinnvolles einbringen von Salzlösung in Holzbauteile, ausgeführt in Eigenregie, für ausgesprochen schwierig. Die Methoden Streichen oder sprühen, die vor Ort in Frage kämen ergeben eine allzu oberflächige Behandlung ohne große Tiefenwirksamkeit. Tauchen erfordert größere Anlagen und technisches Gerät.
Sinnvolle wäre aber eine Behandlung von mehreren millimetern Tiefe.
Nächster Punkt: Konstruktiver Holzschutz ist (in Eigenregie) einfacher und effektiver auszuführen als chemischer Holzschutz und ohne konstruktiven HS, nützt Ihnen auch der beste chemische HS garnix.
Nächster Punkt: Im Normalfall kostet der m3 chemische Tauchbehandlung bei anzuliefernden Nadelhölzern, etwa 20-30 EUR mehr, wenn Sie Arbeitszeit (vielleicht auch nur mit kleinem Stundensatz) und Materialpreis zusammen rechnen, haben Sie dann wirklich viel gespart?
Wahrscheinlich möchten Sie ja möglichst trockenes Holz an die Baustelle haben. Wässrige, salzhaltige Lösungen werden aber nur vom Bauholz bei etwas erhöhter Holzfeuchte aufgenommen. Im trockenen Holz haben allenfalls ölige Holzschutzmittel eine Chance. Bei Fichte ist im trockenen Zustand fast gar nix mehr zu machen (der Tüpfelverschluss macht die Zellen zu und ist auch nicht mehr zu öffnen.)
Sie sehen schon, auch ich sehe die Sache eher kritisch: schildern Sie doch mal, was Sie im speziellen vorhaben, um welche Holzarten es sich handelt, was es werden soll und welches Einbringverfahren Sie sich vorgestellt haben.
Vielleicht bekommen Sie ja doch noch unseren Segen ;-))
Grüße aus Leipzig



wie hat man denn früher



die Dachstühle geschützt?
Oder war das aus irgendwelchen Gründen nicht nötig?



Geschichtstundenlinks



http://zimmerin.de/wiki/index.php?title=Kategorie:Holzschutz
http://www.holzfragen.de/seiten/rechtat.html
Grüße aus Leipzig
Martin Malangeri



Danke Martin



:-)