Abgehängte Decke entfernen, verspachteln und Dielen legen

10.10.2006



Liebe Altbauexperten,

wir haben vor einem Jahr eine EG-Altbauwohnung Bj 1908 erworben. Im Hinteren Bereich sind die Decken 4,50m hoch und mit einem schönen Stufenstuck versehen.

Im vorderen Bereich wurde in einem Raum leider die Decke abgehängt und der Holzboden entfernt. Wir möchten nun gerne den Urzustand wieder herstellen, d.h. die abgehängte Decke entfernen und Dielen legen.

Zu diesem Zweck haben wir nun ein Guckloch in die Decke geschlagen und so wie es aussieht handelt es sich um eine Metallkonstruktion mit Rigips, die in den Deckenbalken darüber befestigt wurde. Für die Verankerung wurden in die ursprüngliche Decke faustgrosse Löcher gehauen, man kann sehen, dass sich dazwischen Stroh befindet. Der Stuck scheint davon erstmal nicht betroffen zu sein.

Meine Fragen an Euch:

1. Muss man bein entfernen der Decke irgendwas beachten? Ich möchte nicht, dass uns das Dings auf den kopf fällt. Ist es besser mit dem Hammer nach und nach den Rigips abzuschlagen oder kann man das stückweise abflechsen?

2. Wie bekommt man die grossen Löcher am besten und schönsten wieder geschlossen? Ich weiss, für alte Hasen sicher eine doofe Frage, aber wir machen sowas zum allerersten Mal.

3. Ist es sinnvoll die Dielen auf den Spanplatten zu Verlegen oder sollte man sie besser gleich auf die Balken nageln?

4. Wie sind Eure Erfahrungen mit geölten/gewachsten Dielen? Bleiben die lange schön und sind sie gut zu pflegen? Oder sollte man doch besser lacken?





Guten Morgen Frau G.,

1. Gipskarton abschnittsweise entfernen, stückweise abbrechen, evtl. vorher einschneiden. Danach Trag- und Unterkonstruktion entfernen, Schrauben lösen etc., nicht versuchen die gesamte Konstruktion abzureißen.

2. Evtl. mal ein Foto einstellen, damit die Größe der Löcher und die Konstruktionsart ersichtlich wird.

3. Was wollen Sie erreichen? Wie sieht der gesamte Unterbau aus?
Ausführung sollte auf Örtlichkeiten abgestimmt werden. Bedenken Sie zusätzliche Aufbauhöhen. Spanplatten halte ich nicht für sinnvoll.

4. Zu einer ähnlichen Anfrage habe ich kürzlich folgende Antwort gegeben:

„Als Vorteil einer Lackierung erscheint wohl, daß die glatte und geschlossene Oberfläche als „Schutzschicht“ sichtbar ist und ein geringerer Pflegeaufwand erwartet wird.
Deutlicher Nachteil, ein lackierter Boden kann nicht partiell überarbeitet werden. Ist die Lackschicht erst einmal beschädigt, so muss der Lack komplett abgeschliffen und ersetzt werden. Ein geölter Boden kann dagegen partiell ausgebessert werden.
Gegen das Ölen von Parkett, übrigens eine sehr alte und bewährte Methode, wurde oft vorgebracht, dass es einen höheren Pflege- und Reinigungsaufwand erfordert. Stimmt so allerdings nicht und ist auch abhängig von der Qualität des gewählten Materials. Zusätzlich wird durch das Ölen die Maserung besser „angefeuert“.
Die mechanische Beanspruchung sollte generell möglichst gering gehalten werden, in einem Schlafzimmer gehe ich allerdings auch davon aus. Das Tragen weicher Hausschuhe trägt dazu ebenso bei wie die Vermeidung von Schmutzeintrag.“

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Kibies





Danke für die schnelle Antwort, das finde ich echt nett :)

Dann werde ich mal ein Foto von der Decke machen sobald wird das Gipszeug runter geholt haben. Schneiden wird aber wohl nix, ist zu dick der Gips und dieses Stahlnetz an dem er hängt auch. Wahrscheinlich sind das irgendwie gegossene Einzelteile, die dann aufgehängt wurden.

Wir werden uns wohl mit einem Hammer Stück für Stück vorarbeiten, auch wenns staubt...nützt ja nix.

Was den Boden angeht ist da nicht viel drunter. Oben PVC *grusel* auf Spanplatten geklebt, diese in den Balken verschraubt. Da drunter Hohlraum und zur Dämmung Styropor. Und da drunter kommt wohl gleich so eine Art Bodenplatte. Das Haus ist nicht unterkellert.

Vom Gefühl her würden mir eingeölte Dielen sehr gefallen, aber es handelt sich um ein Arbeitszimmer, das im nächsten Jahr als meine kleine Praxis für Chinesische Medizin fungieren soll. Das wird also schon mit Schuhen betreten und sollte gut zu putzen sein. Vielleicht ist Lack dann doch besser?!





Hallo,
wenn Sie den Boden lackieren, müssen Sie diesen sicherlich öfters mal Abschleifen lassen und neu lackieren. Wird das Arbeitszimmer für TCM auch Behandlungsraum?
Sind dann besondere Anforderungen für Hygiene einzuhalten?
Klären Sie das im Vorfeld, ansonsten stehen Ihnen weitere Arbeiten an. Mir ist nur ein ähnlich gelagerter Fall bekannt, deswegen frage ich.
Grüße
Bernd Kibies





Ja, der Boden muss halt wischbar sein. Und die Wände eigentlich auch. Wobei es sicher reicht den Bereich der Liege mit Latexfarbe zu streichen. Ansonsten würde ich nämlich gerne ökologisch unbedenkliche Farben verwenden, die auch noch atmen können. ;)

Und ich hoffe auf ein Waschbecken im Raum darf ich auch verzichten, weil gleich nebenan ein kleines Gästebad liegt.

Wir werdens dann sehen. das gesundheitsamt ist mal so und mal so gestimmt.



Hallo, Frau G.



die Spanplatten, besonders, weil diese ja offensichtlich schon etwas älter sind, würde ich unbedingt entfernen und eine selbststragende 28mm starke Dielung (bei Lagerholzabständen bis ca. 1m) einbauen. Ältere Spanplatten können auch nach vielen Jahren noch Formaldehyd abgeben, da sich der damals verwendete Kleber zersetzt. Außerdem könnte durchaus Altholz mit Holzschutzmitteleintrag (DDT, Lindan etc.)in diese älteren Platten gekommen sein.

Über die Vorzüge eines Ölbodens gegenüber Lack habe ich kürzlich einer Interessentin geschrieben. Ich kopiere das einfach 'mal hierher, da ich immer noch im Einfingersuchsystem tippe. Alles gilt analog auch für Dielenböden. Wenn Sie weitere Fragen haben, werde ich diese natürlich gern beantworten.

"Für die besichtigten Parkettböden empfehlen wir den Überschliff und den Auftrag von „Natural“-Heißöl im Thermopadverfahren.

Die bisherige Lackoberfläche hat, wie alle Lackoberflächen, den Nachteil einer begrenzten Haltbarkeit. Besonders im viel betretenen Bereichen sind Lackflächen oft schon nach 2-3 Jahren großflächig beschädigt, das Holz darunter wird grau. Eine Regenerierung der Lackoberfläche ist nicht möglich, das Parkett muß vollflächig überschliffen werden. Bei einen Abtrag pro Schliff von ca. 2mm ist die Nutzungsdauer des Parketts auf wenige Jahrzehnte begrenzt, bei gleichzeitig hohem Aufwand (finanziell und zeitlich, Staubbelastung) für die immer wieder erforderlichen kompletten Überschliffe.

Dem gegenüber bieten geölte Oberflächen wesentliche Vorteile:
· Das Bodenöl dringt in das Holz ein, es findet keine Schichtbildung auf dem Holz statt
· Das Öl härtet die Holzoberfläche durch natürliche Oxydation und Vernetzung mit den Holzmolekülen
· Durch den Öleintrag wird die Holzoberfläche stark wasserabweisend, kann aber gasförmiges Wasser aufnehmen und abgeben – geölte Böden wirken raumfeuchteregulierend
· Geölte Böden werden barfuß als wesentlich wärmer gegenüber Lackflächen empfunden, weil der Fuß direkt auf dem wärmedämmenden Holz steht.
· Geölte Böden können leicht mit entsprechenden Wischzusätzen gepflegt und gereinigt werden
· Da geölte Böden keine Schicht auf dem Holz haben, müssen sie nicht geschliffen werden. Geölte Böden können auch bei größerer Belastung mit geringem Aufwand regeneriert und mit neuem Öl eingepflegt werden. Da nicht geschliffen wird, können größere oder schwerere Einrichtungsgegenstände ggf. stehenbleiben.
· Besonders belastete Flächen wie Türdurchgänge können auch partiell renoviert werden
· Keine Lösemittelbelastung
· Somit sind geölte Böden in den Folgekosten und aus baubiologischer Sicht den lackierten Böden weit überlegen.

Beim Thermopadverfahren wird ein spezielles Öl bei ca. 60 Grad mit einer Einscheibenmaschine in das Holz einmassiert.
· Damit wird beim ersten Ölauftrag eine besonders hohe Eindringtiefe erreicht. Das ist wichtig für die Dauerhaftigkeit der Öloberfläche
· Aufgrund der höheren Arbeitstemperatur sind die erforderlichen 2-3 Aufträge an einem Tag möglich. Bereits am nächsten Tag kann die Fläche mit Socken betreten werden

Wir verwenden ausschließlich volldeklarierte Bödenöle, die aus anwendungstechnischer und baubiologischer Sicht einwandfrei sind. Somit ist zu keiner Zeit eine Belastung der Raumluft durch Lösungsmittel oder ausdunstende Weichmacher zu befürchten."

Anzumerken wäre noch zu Lack auf Nadelholzdielung:
Der Lack ist häufig härter als das Holz. Gibt es Schäden durch Schlag, tiefere Kratzer etc, behindert der Lack das Wiederaufquellen des Holzes (z.B. beim nächsten Wischen) und konserviert diesen Schaden.

Geölte Böden sind nicht weniger hygienisch als lackierte und auch mit den richtigen Wischzusätzen ohne weiteres wischbar. Holz hat sogar zahlreiche antibakterielle Inhaltsstoffe, die natürlich nicht unter einer Lackschicht, jedoch auf einer diffusionsoffenen (z.B. geölten) Oberfläche wirksam werden können.

Schrauben halte ich für besser als Nageln (SPAX-Dielungsschraube verdeckt in die Feder), als Dielenunterlage Streifen aus 6mm starker Holzweichfaserplatte. Beide Maßnahmen verringern das Risiko knarrender Dielen.

Wischbare Wände: Bitte keine Latex-Farben, suchen Sie doch mal im Forum oder im Internet nach Tadelakt. Das ist ein vollwertiger Ersatz für Fliesen, ein diffisionsoffener Kalkglättputz, der auch sehr schön eingefärbt (auch marmoriert) werden kann. Kommt wohl aus Marokko. In einer Wohnung, für die wir die Dielung (25cm breite raumlange Douglasiendielen) geliefert und montiert haben, wurde das als Fliesenersatz in der Duschkabine und hinter dem Waschbecken verwendet. Sieht sehr gut aus und hält.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas W. Böhme





Lieber Thomas,

vielen Dank für die ausführliche Antwort! Gestern war ein Tischler hier, der im Prinzip das gleiche vorschlug wie Sie. Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem geölten Böden nun doch noch as werden wird. :)

Gruss,

Frau G.



Und nun der Dielenboden...



Unsere Zwischendecke ist inzwischen entfernt und die Originaldecke renoviert worden. Tapete ist runter von den Wänden und alles wurde schön mit Silkatfarbe gstrichen.

Jetzt geht es an den Boden und da bin ich mir nicht so ganz sicher wie die beste Vorgehensweise ausschaut.

Alte Spanplatten und PVC fliegen natürlich ganz raus. Dann stehen da noch die nackten Balken im Abstand von etwa 60 cm. (Erdgeschoss ohne Keller)

Der Tischler meinte man könne nun zwei Dinge machen.

1. OSB Platten aufnageln und dann die Dielen drüber.
Vorteil: gute Wärmedämmung
Nachteil: es wird einen unschönen Absatz zum Flur hin geben, denn mit Holziele und der dünnsten OSB Platte drunter wird das um einiges höher sein als jetzt.

2. Wärmedämmung zum streuen (ich glaub das sind so Styroporkügeklchen?) in die Zwischenräume packen und Dielen direkt aufnageln.
Vorteil: keine nennenswerten Übergänge
Nachteil: der Boden biegt sich eventuell durch, denn die Dielen haben nur eine Dicke von 21mm, sind 14,4 breit.

Hat jemand von Euch vielleicht Erfahrung mit sowas? Bin leicht ratlos wie wir uns entscheiden sollen...



Hallo,



OSB-Platten bieten keine besonders gute Wärmedämmung, wenn Sie dämmen möchten (und im EG Bodenbereich sollten Sie das, wenn der Boden schon offen ist), sollten Sie das im Balkenzwischenraum tun. OSB Platten würde ich meiden, die Kleber sind möglicherweise früher oder später problematisch.

Als Dämmschüttung sollten Sie auf mineralische Materialien setzen (Styropor enthält ggf. nicht völlig polymerisiertes Styrol), also Blähton etc.

Die Dielen haben Sie schon gekauft??? Etwas stärker wäre besser, aber wenn der Balkenzwischenraum nicht breiter als 60cm ist, ist die Starke von 21mm gerade noch ausreichend. Ich rate aber zu folgendem: Nageln oder schrauben Sie an jeden Balken beidseitig Latten 40 x 60mm hochkant. Wenn die Balken ganz gerade sind, sollten Balken und Latten an der Oberkante gleich abschließen; müssen Sie ausgleichen, weil die Balken ungleiches Niveau haben, können Sie die Latten etwas höher anordnen und damit ein gleiches Niveau erreichen. Die Dielen befestigen Sie an den Latten. Damit reduzieren Sie das lichte Balkenzwischenmaß um 8cm und sind m.E. auch mit 21mm starken Dielen auf der sicheren Seite.

Gutes Gelingen wünscht

Thomas W. Böhme



Blähton klingt super



Hallo Thomas,

danke für Ihre Antwort. Blähton klingt prima. Können Sie mir vielleicht sagen was der so kosten würde? Bekommt man sowas im Baumarkt? Ich kannte den bisher nur von der Hydrokultur. Sollte man auf eine besondere Grösse/Verarbeitung/Marke achten?

Das mit den Latten ist keine schlechte Idee. Ich werde mal den Holzhändler morgen befragen was er meint, ob man besser noch Latten dazwischen machen sollte.

Viele Grüsse & vielen Dank!

A. Goldschweer



Hallo,



Preise habe ich jetzt nicht parat, aber wichtig wäre mir auch eher der mineralische Ursprung des Ganzen, als ein konkretes Produkt. Freunde sind mit "Isoperl" gut gefahren, das bekommt man sicher im Baumarkt. "Isoself" hingegen kratzt häßlich in der Lunge, das würde ich meiden.

Die Latten sollten gut getrocknet sein, also eine ähnliche Holzfeuchte wie die zu verlegende Dielung haben. Wenn Sie die Dielen noch nicht gekauft haben, können Sie bei 24mm Dielenstärke auf die Latten verzichten.

Grüße

ThomasW. Böhme





Doch, die Dielen habe ich bereits gekauft. Ein Restposten bei einem sehr netten Naturholzhandel(Archeholz), sonst hätte ich mir ehrlichgesagt kein Pitchpine leisten können. ;)

Ich werde den Holzmenschen auch noch mal fragen wie seine Erfahrung mit dem verlegen der Latten ist.

Nach Isoperl werde ich mal Ausschau halten.



Antwort vom Holzhändler



Heute bekam ich die ersehnte Antwort vom Fachhändler zur Dielenverlegung, wollte ich Euch nicht vorenthalten. :)

"Die 60 cm Abstand gehen in Ordnung.
Zwischen die vorhandene Unterkonstruktion können sie Dämmmaterial einbringen.
Meine Empfehlung wenn darunter kein Keller ist hier
Korkschrot.(Diffusionsoffen)
Ich selber habe gerade in meinem alten Haus Dielen neu verlegt und hatte
sogar 1,10m Abstand der Balken. Solange da kein Elefant drüber marschiert
ist das in Ordnung.
Ist doch Holz und darf etwas federn."

Und das schreibt er obwohl er auch Latten verkauft, die man gegennageln könnte, wie Thomas ja vorgeschlagen hatte.

Nun bin ich ein wenig beruhigt und werde mich nahc einer günstigen Quelle für Korkschrot umsehen. Wobei ich nicht die blasseste Ahnung habe wieviel man da für 15 qm benötigt... kann man das irgendwie berechnen?

Viele Grüsse & lieben Dank für Eure Hilfe,
Frau G.



Ein Holzboden ist kein Trampolin,



und ein Holzhändler muss von Statik nichts verstehen. Wenn er diese (21mm starken) Dielen bei Balkenabständen (lichten Maßen) von 1,10m verlegt hat, dann hat er sich dennoch im eigenen Heim ein Problem gebaut, an dem er einiges in Sachen Statik lernen könnte. Böden werden immer auch atypisch belastet, schon ein Bücherregal mit den schönen und schweren Kunstdruckbänden oder ein Aquarium reicht dafür aus. Zudem ist Holz kein homogenes Material, es hat auch "schwache Stellen", z,B. an Ästen.

Die 21mm Dielenstärke ist für Ihr Balkenmaß als Mindeststärke in statischen Tabellen zufinden, also DIN-konform. Meine Erfahrung im Bodenbereich ist aber, daß etwas überdimensioniert gebaut nur unwesentlich mehr kostet, aber ganz wesentlich länger hält. Im 19. Jh. hätte kaum jemand ein Dielenbrett verbaut, das nicht wenigstens 28mm stark war. Viele der Böden erfreuen uns noch heute. Da Sie die Stärke der Dielen schon gewählt haben, böte die vorgeschlagene Lösung mit Kanthölzern deutlich mehr Reserve zur geringfügig höheren Kosten.

Was kommt unter den Balken? Ist die Fläche irgendwie gegen aufsteigendes Wasser geschützt? Ich habe bisher keine Erfahrung mit Kork, das direkt auf der Erde zu liegen kommt. Kork als organisches Material verrottet mit Sicherheit, zwar viel langsamer als andere Materialien, aber als dauerhaft im ständigen Bodenkontakt würde es wohl kaum jemand bezeichnen. Also besser eine mineralische Schüttung, die dürfte auch preiswerter sein.

Ihren Bedarf berechnen Sie über das Volumen, also 15m² x Aufbauhöhe der Schüttung in m.

Grüße

Thomas W. Böhme





Hallo Thomas,

entschuldige dass ich jetzt erst antworte, ich war diese Woche echt nur unterwegs...

Also dass er sich ein bißchen auskennt der Holzhändler denke ich schon, soweit ich das verstanden habe ist er gelernter Tischler. ;)

Wie dem auch sei, das mit dem berechnen habe ich, mit meiner "Dauerfünf" in Mathe nicht wirklich begriffen. 15 qm x 14, 5 cm Aufbauhöhe berechnen und dann hat man was?

Das Dämmmaterial wird irgendwie in 100 L Säcken verkauft.
Ich werde da mal morgen aufschlagen. ;)

Liebe Grüsse aus Hamburg,

Frau G.



Hallo,



das wären dann 2,2 Kubikmeter, bzw. 2200 Liter bzw. 22 Säcke.

Gutes Gelingen

Thomas W. Böhme





Danke Thomas, jetzt habe sogar ich Mathe-Null das begriffen. ;)

Ich war heute zu einer baubiologischen Beratung im Fachhandel, die haben mir Zelluloseflocken empfohlen. Das sei gut und günstig. Hast Du da vielleicht auch Erfahrungswerte?

Gruss

Frau G.



Hallo,



da der Raum nicht unterkellert ist und die Bodenplatte vermutlich auch nicht hinreichend gegen aufsteigende Feuchte isoliert wurde, ist vom Einsatz organischer Dämmmaterialien (Kork ebenso wie Zelluloseflocken) besser abzusehen. Aus ökologischer wie baubiologischer Sicht gibt es eigentlich nichts gegen mineralische Dämmschüttungen wie Isoperl & Co. einzuwenden.

Grüße

Thomas W. Böhme