Bodenwiederaufbau




Hallo,

wir wollten unser Wohnzimmer ursprünglich nur renovieren.

Als wir die Fliesen rausgerissen hatten haben wir leider feststellen müssen, dass die Spanplatten darunter Feuchtigkeit gezogen hatten.
Nun haben wir diese und den sich darunter befindlichen Dielenboden (auch dieser bereits feucht) mit Lattung entfernt.
Somit sind wir jetzt auf eine Schicht mit Kies- und sonstigem Gemisch gestoßen (Schüttung).

Das Haus ist BJ 1901 und steht vermutlich auf einem Sandsteinfundament.

Da wir gern wieder ein WZ hätten, stellt sich nun für uns die Frage, wie können wir den Boden wiederaufbauen ohne das es Probleme mit der Feuchtigkeit oder Schimmel gibt?

Bitte helft uns.



Fußbodenaufbau



Hallo Lilly,
Der hängt auch davon ab ob unterkellert oder nicht und woraus der Untergrund besteht und welche Höhe insgesamt zur Verfügung steht.

Zu Fällen wie deinem gab es hier schon massenhaft Beiträge, die du vielleicht zur Vorinformation lesen könntest?

Die Auffeuchtung der Hölzer hängt sicher mit dem darauf aufgebrachten weitgehend dampfdichten Fliesenbelag zusammen, wodurch die Feuchtigkeit nicht mehr abtrocknen konnte.

Zum Raum hin würde ich wieder einen Dielenboden nehmen.
Darunter Holzbalken, dazwischen Dämmung, Zellulose, Hanf, Schüttung etc.
Darunter Feuchtigkeitssperre:
Bitumenschweißbahn-selbstklebend oder aufzuflämmen ,
ich finde durchgehende EPDM Folie besser, da die einfach aufgelegt und an den Rändern und in Ecken hochgeklappt/gefaltet werden kann.
Darunter ggf ein Schutzvlies
Als Untergrund ggf eine dünne Betonschicht oder in Sand gelegte und nivellierte Betonplatten.
Darunter ggf Kies/Schotter je nach Feuchtigkeit und zur Verfügung stehender Höhe.
Bei Fragen kannst du mich anrufen oder eine Mail schreiben
-allerdings bin ich die kommende Woche bei der BAU-Messe in München.

Immer möglichst genau die Situation schildern und die Höhen angeben- dann können andere auch besser weiterhelfen.
Viel Erfolg mit deinem Wohnzimmer
Andreas Teich



Ja, bitte ein paar Details,



u.a.:

- Wie tief geht das Sandsteinfundament abwärts ab Oberkante bisheriger Fußboden?
- Gibt es Hinweise auf Nässedruck von außen, Grundwasserspiegel, etc.
- Wie ist das Fundament gegründet, gibt es im Mauerwerk evtl. eine Nässesperre?
- Wie tief geht die von Ihnen beschriebene Kies- / Sonstiges-Schüttung?
- Und vor allem, wie ja bereits Andreas fragte, Keller oder Naturboden darunter?

Wenn man das weiß, kann man einen Fußbodenneuaufbau empfehlen, der evtl. aus den Schichten Estrich / Feuchtesperre / Aufbau aus entweder Holzfaserplatten oder Kanthölzern mit Zwischendämmung / raumlange Dielen bestehen könnte.

Herzlichen Gruß und keine grauen Haare wachsen lassen, es sind schon ganz andere Böden vernünftig saniert worden!



Fußbodenaufbau



Hallo Andreas Teich,

vielen Dank für die Hilfreichen ersten Tipps.

Wir hatten nun Besuch von einer Firma aus unserer Region, die sich mit dem Thema Fußboden Neuaufbau befasst.

Haben nun folgende Informationen erhalten:
1. wir sollen unter den Wänden das vorhandene Holz durch Beton ersetzen, da dieses die Feuchtigkeit anzieht.
2. Haben wir im Anhang mal die Zeichnung des Aufbaus etwas aufbereitet

Kannst du dir diese mal anschauen und uns weiterhelfen?

Danke =)

Gruß Lilly



Wohnzimmerboden



Hallo Lilly
Kannst du Bilder und eine Skizze vom vorhandenen Aufbau, möglichst mit Maßen an meine mailadresse schicken- ich sehe es mir dann an
Wir können das dann evt auch tel besprechen
LG
Andreas Teich