Bodenplatte

25.10.2010



Hallo zusammen,

ich bin z. Zt. eine Scheune am Renovieren und möchte sie später als Garage nutzen.

Die alte Bodenplatte (Stärke ca. 12 cm) hat seitlich ein Gefälle nach rechts sowie eine Steigung nach Hinten. Auf der linken Seite war ein Betonsockel von 1 m Breite, 4,5 m Länge und 10 cm Höhe über der Bodenplatte. Da mein Auto ja dort hin soll, musste ich diesen entfernen. Den festen Lehmboden werde ich noch auf das Niveau der Bodenplatte ausheben.

Mein Baufachmann meint, dass ich erdfeuchten Estrich mit 0-8er Körnung in die Lücke (alter Betonsockel, siehe vor) sowie zum Höhenausgleich auf die alte Bodenplatte Verlegen soll. Auf der alten Bodenplatte wird der Estrich dann an verschiedenen Stellen ganz schön dünn und ich vermute, dass er Risse bekommt. Als Bodenbelag möchte ich die KANN Bradstone LogSleeper (Betonplatten wie Eisenbahn-schwellen)(Maße: 60 oder 90 x 25 x 4)lose/schwimmend verlegen.

A) Sollte ich jetzt lieber die komplette Bodenplatte raus holen und eine neue Bodenplatte legen lassen?

B) Was kann denn passieren, wenn der Estrich Risse erhält? Wäre das so schlimm für mich? Könnten die Platten von KANN kaputt gehen?



Grundsätzlich



empfehle ich den vollständigen Neuaufbau - aus technischen Gründen. Wenn die Finanzen das nicht zulassen (Du scheinst es ausführen zu lassen und hast bestimmt für beide Varianten ein Angebot), dann eben Flickwerk. Meine Empfehlung aus eigener Erfahrung: keine teueren Betonplatten, sondern ein geglätteter Estrich, ev. mit EP-Lack gegen tropfenden Motorenölreste und Tausalz. Und das ganze mit etwa 1-2% Gefälle zu Tor, um Regen/Tauwasser ablaufen zu lassen und mögliche Pfützenbildung unter dem Auto zu vermeiden. Deine gewünschten Bodenplatten sind die Blanken Treckfänger, schwer zu reinigen und besser für einen Gartenweg geeignet. Aber das wäre dann Deine Entscheidung. Doch dann brauchen wir auch nicht über die Mäuse reden...



Garagenboden



Ich stimme Olaf voll zu.
Die Idee mit diesen Holzimitaten in der Garage finde ich ..., aber das ist meine private Meinung.
So ein Zeugs in den Garten zu legen ist schon grenzwertig, aber in die Garage?

Viele Grüße



4 cm



starke Betonplatten sind mit Sicherheit nicht als befahrbar anzusehen, jedenfalls nicht lose verlegt. Neue Betonplatte giessen und die Platten dann in den frischen Beton verlegen, wenn ihr das hinkriegt, wird´s wohl halten ;-)).
MfG
dasMaurer





Ich hoffe es ist ok wenn ich eine kurze Frage dazu stellen darf!? Ist es erlaubt (Brandschutz) in einer Scheune ein Fahrzeug abzustellen?

VG Dirk



Besser



einen neuen Thread aufmachen.
Ansonsten mal unter Garagenverordnung googeln.
MfG
dasMaurer



GarVo



Garagenverordnungen sind Verordnungen der Länder. Hinsichtlich des Brandschutzes ist es wichtig, wie groß die Garage ist, wieviele Stellplätze enthalten sind und ob es sich um eine ausschließliche Nutzung des Gebäudes als Garage handelt oder ob hier auch noch gewohnt, gelagert etc. wird. Möglicherweise gibt es länderspezifische Unterschiede.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer