Haus ohne Boden




Ich beasichtige mir ein Haus mit einem Fachwerk Anteil zu kaufen. Der Teil wurde um 1900 erbaut. Der Vorbesitzer hat auf einer Fläche von 7,35m Länge und 3,55m Breite den Keller ausgegraben und damit die gesamte Bodenkonstruktion entfernt. Der Blick ist also frei auf den Gewölbekeller aus Stein. Welche Form von Decke würde sich hier anbieten? Hat das jemand schon einmal gemacht und kann mir sagen, auf was ich achten muss? Die Wände hat er ebenfalls entkernt und in einen Teilbereich so geschützt, das die Feuchtigkeit nicht weiter aufsteigen kann. Ich würde mich über eine Antwort freuen, da ich wirklich noch sehr ahnungslos bin.



Was genau ...



der Vorbesitzer gemacht hat, erschließt sich mir nicht direkt. Hat er die Fussbodenkonstruktion auf dem Kellergewölbe entfernt, so das der Gewölbescheitel jetzt sichtbar ist? Was bedeutet "Wände entkernt" und "in Teilbereichen geschützt gegeN Feuchtigkeit"?

Aus zahlreichen Kauf- und Bauberatungen im Zusammenhang mit Fachwerkhäusern kann ich als Resumee ziehen, daß Eingriffe in die Bausubstanz und Sanierungen, die in Eigenregie vorgenommen werden, fast ausnahmslos fehlerhaft sind und im Grunde baukonstruktiv nicht sinnvoll ausfallen.

Das Haus müsste im Detail vor Ort besichtigt werden, um beurteilen zu können, ob diese Vorarbeiten ansatzweise Sinn machen oder ob sie für Sie eher eine Belastung bzw. ggf. einen Wertminderung bedeuten.

Eingriffe in Gewölbekonstruktionen können sich statisch nachteilig auswirken.
Fachunkundiger "Feuchteschutz" oder "Mauerwerkstrockenlegungen" können das Gegenteil mittelfristig bewirken. Auch hier gilt es genau hinzuschauen und zu ergründen, mit welchen Materialien und Bauteilaufbauten gearbeitet worden ist.

Wo befindet sich das FWH?