Bodenaufbau? brauche dringend Hilfe

15.10.2007



Hallo Liebe Fackwerkfreunde,

jetzt hab ich hier schon ne ganze Menge gelesen und muss jetzt schließlich selber eine Frage stellen.

Wir sind gerade bei der Innenrenovierung eines Fachwerkhauses aus dem 18 jh.

Meine Frage dreht sich um einen geeigneten Bodenaufbau des nicht unterkellerten Teils des Erdgeschosses.

Vorher waren Steinfließen auf den etwa 18 qm verlegt, die direkt an das Erdreich reichten.
Es ist zwar nennenswerte Feuchtigkeit in dem Boden vorhanden.
Die Frage ist wie ich jetzt den Boden am besten gestallte damit ich ihn mit Dünnbettkleber fließen kann.

Da mir im Moment leider sowohl die Zeit als auch das Geld für ein aufwendiges Bauvorhaben fehlt ist meine Frage:

was ist die Minimallösung für einen Bodenaufbau der sowohl den Anforderungen der Wärmedämmung, der Schonung des restlichen Fachwerks (Schwellbalkens etc), als auch den denen eines Fliesenbodens halbwegs gerecht wird.

Für eine schnelle und ausführliche Antwort wäre ich sehr dankbar.

Viele grüsse

H. Dünnermann





es sollte natürlich heißen

"Es ist keine nennenswerte Feuchtigkeit in dem Boden vorhanden."



Absenkung...



...des derzeitigen Niveaus wäre hier trotzdem sinnvoll, weil alle anderen Varianten nur notgelöste Halbheiten wären. Doch gerade hier ist eine gute Lösung von Nöten, denn es soll Sie ja überleben und wie Sie bereits selbst erklärten, dem Hause auch gut tun.
Hier also eine Absenkung, dann eine Kiesgleiche einbringen, Vliesauflage und nachher mit einem Schaumglasschotter die wärmedämmende Tragschicht ausbilden.
Hier geht alternativ auch Blähton mit leichter Zementbindung. Umlaufend einen Kokosfaserstreifen stellen und dann mit einem dünnen Ausgleichsestrich die Ebene für die Fliesenbelegung ausbilden.

Gutes Gelingen (vielleicht noch ein Bild mit einstellen)

Udo





"Es ist keine nennenswerte Feuchtigkeit in dem Boden vorhanden."

Augenblicklich, und wie ist es nach starkregen?

Der Vorschlag von Udo klingt gut und weckt mein Interesse.
Aber wozu den Zement unter den Blähton, soll der das Quellen einschränken/behindern, die Wasseraufnahme senken/mindern oder in welcher Funktion steht der?

lernbereite Grüß
jens



Oberflächenbindung



Rein zur Oberflächenbindung, um eine Begehbarkeit zu erreichen und für den weiteren Ablauf eine stabile Auflageebene zu erhalten.
Aber eben nur im geringen Beimengungsverhältnis, daß es gerade miteinander verklebt.

Grüße Udo





Hallo Herr Dünnemann,
nach eingehendem Telefonat mit Udo Mühle halte ich den obigen Vorschlag für ihre Zwecke als sehr geeignet.

Danke für das nette Telefonat und die Info Udo.
fachliche Grüße nach Oppach
jens