Fußbodenaufbau im EG ??? ( Fachwerkhaus )

31.10.2004


So jetzt ich mal wieder mit schon einer sehr oft gestellten frage...
Ich mache bei meinem haus im eg den kompletten Fußboden neu.
Das haus besteht aus einem ungebinde und einem bruchsteinmauerwerk im eg drüber ist fachwerk.(Grundwasserspiegel ca 7-8m) Ich habe einen Flur und ein bad wo fließen rein sollen wandbereich ist 70cm bruchstein.. mein fußboden wäre: sand,folie,styrodur,estrich (ja ich weis er kann nicht atmen-aber wie soll ich es sonst machen fließen müssen rein)
So in die restlichen raüme soll Dielung nun würde ich einen atmungsaktiven aber gedämmten fußboden wählen.
Nun brauch ich einen kleinen aufbauplan wie man soetwas gestalten könnte.

Über antworten würde ich mich sehr freuen :-))

besten dank
josef



Und gerade, weil diese Frage so häufig gestellt wird ...



habe ich jetzt einen Verweis nach Quantität (Anzahl der Antworten) gewählt, augenscheinlich gibt es ihn nicht, den ultimativen Fußbodenaufbau (Suchwort), sondern mehrere Möglichkeiten zum Ziel zu kommen, eventuell sóllte dann der Geldbeutel enscheiden? Suchen und lesen, lesen, lesen :)
Forumeintrag-Eintrag

---Forenreferenz-----------
Richtiger Aufbau eines Fußbodens -
Aktuelles Problem ist mein Fußbodenaufbau im Erdgeschoß direkt auf der Erde(altes Bauernhaus ´ca 300 Jahre in der Oberlausitz)

Alle sagen mir etwas von Sauberkeitschicht aus Estrich dann eine Wassersperrschicht aus Plastik dann Styrodurplatten (sowas wie Polysterol aber höher verdichtet) dann die Fußbodenheizung dann nochmal Estrich aber natürlich "Spezial" und deswegen sehr teuer.

Da ich gerade 4 Container mit alten eingegossen Betton in harter (wirklich harter) Kleinarbeit rausgemeiselt habe werde ich nur ungern sowas wieder reingießen.

Als Belag würde ich gerene Tonsteine (Terracotta) nehmen, meine Natursteinmauern wollte ich innen mit einer Lehmwand bündig vorputzen und mit einer Wandheizung versehen. Aber ich bin ebend Informatiker und kein Bauexperte der allerdings alles genau verstehen muß (will) ;) mehr ...
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Bodenaufbau



hier hätte ich einen Bodenaufbau ohne Beton:
von oben nach unten:
2 cm Holzdielen
6 cm Lagerhölzer mit Dämmung zwischen den Lagerhölzern (ist aber nicht unbedingt erforderlich)
20 cm Leichtlehm auf doppelter PE-Folie
6 cm Schaumglas mit Kalkmörtelfugen
10 cm Sand
20 cm Schotter (sehr gut verdichten!)

Viele Grüße Johann Müller



wieso



wieso eine pe-folie ??
da kann doch nichts mehr atmen ??
kann ich die auch weglasssen ??



Feuchtigkeitssperre



Hallo Josef,
sie können die PE-Folie nicht weglassen, da diese gegen eindringende Feuchtigkeit aus dem Boden wirkt (Sperrschicht).
Viele Grüße Johann Müller



Fußbodenaufbau



Hallo,
wir hatten ein ähnliches Problem mit dem Fußboden und haben es so gelöst: Lehm, gestampfter Sand, starke Plastikfolie verschweißt (PE oder PVC), Styrodur 5cm, Estrich für Fliesen, oder 6 cm Kanthölzer, dazwischen Perlite, Trittschalldämmung und dann Holzboden.
Näheres gerne bei Anfrage.
Gruß
R.Lehner



Grundbruchgefahr !!!



Der genannte Bodenaufbau mit dem Foamglas, Sand und Schotterpackung kann schnell zu massiven Schäden in der Realisierungsphase führen !!!

Bei mehr als 50 cm Bodenaushub findet man sich bei vielen alten Fachwerkhäusern bereits deutlich unterhalb der Fundamente wieder!! - Vorher unbedingt eine Suchschachtung vornehmen um die Fundamenttiefe zu sondieren !!!


Das foamglas ist bereits dampfdicht. Wenn nicht gerade drückendes Wasser ansteht, sollte die PE-Folie problemlos entfallen können (wenn auch der Kostenfaktor nicht der Rede wert sein dürfte). Die über die Fugen aufsteigende Feuchtigkeit sollte über die beschriebene Lehmpackung problemlos kompensiert werden können. Ohne Kalkmörtelfugen sollte der Anteil der kapillar aufsteigenden Feuchtigkeit sogar gegen "Null" gehen. Wer es ganz dicht haben möchte, müßte die Foamglasplatten auf Bitumenbasis verkleben (wie die Dachdecker)

Bleibt noch das Problem der Konzentration von kapillar aufsteigender Feuchtigkeit unterhalb der Wände und damit der Schwellen. Eine Horizontalsperre unterhalb der Innenwände ist hier unbedingt ratsam.

Herzliche Grüße aus Wolfenbüttel

Stefan




Feuchtigkeit-Webinar Auszug


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