Bodenaufbau

30.06.2019 SebastianC



Hallo,

ich habe in der PDF vom Herrn Böttcher gelesen, wie er einen Bodenaufbau für einen Dielenboden empfehlen würde. Dabei wurde die Sauberkeitsschicht aus Beton gemacht (ca-5-8cm) dann abgedichtet und darauf mehrschichtige Holzfaserplatten.
Jetzt zu meiner Frage:
Wäre es möglich den Aufbau so zu gestalten, dass man für die unterste Schicht statt Beton erst Kies und dann Beton Pflastersteine nehme, dann die Abdichtung und die Holzfaserplatten..?
Die Höhe wäre dann die gleiche und bis auf das aufwendigere Verlegen sehe ich gerade keinen Unterschied. Übersehe ich etwas wieso es nicht gut wäre, das so zu machen?

Vielen Dank schon mal für die Ratschläge!

Sebastian



Betonpflaster



Im Prinzip geht das, habe ich selbst auch schon so praktiziert. Wichtig ist dabei, dass die Dampfsperre rechnetisch allein in der Dichtbahn liegt, da die Stoßfugen gewissermaßen difussionsoffen sind. Dafür gibt es aber passende Produkte, z.B die Katja von Knauf.



Bleibt die Frage warum?



Nur um altes Pflaster kostengünstig zu "entsorgen"?
Das dauert doch 10mal so lange und der Aufbau wird höher. Schotter, Splitt, Pflaster macht bald 20cm. Mit Beton machst du 5cm und bist fertig.



Pflaster



Guter Hinweis, Pflaster ist relativ hoch aufbauend, da sind einfachste Gehwegplatten völlig ausreichend



Erdberührter Bodenaufbau



Letztlich muß der Unterbau nur tragfähig und der darunterliegende Boden verdichtet sein
Betonplatten gibts ab 4 cm Stärke, das Sand/ Splittbett dient dem (geringen) Höhenausgleich. Der Untergrund sollte einigermaßen nivelliert werden, was bei Lehm nicht sehr aufwendig ist.
Die Gesamtstärke kann also sowohl bei Naßestrich wie bei Betonplatten ähnlich hoch sein.
Abhängig von der verwendeten Folie und Rauhigkeit des Untergrundes würde ich u.U. noch ein Schutzvlies, zB Geotextil o.ä. darunterlegen.
Als Dampfsperre, EPDM, selbstklebende Bitumenbahnen, Katja Sprint v. Knauf, Erika von Bauder etc.



Danke



für die Antworten. haben mir auf jeden Fall weiter geholfen!