Bodenaufbau ?ber Gew?lbekeller

25.09.2014 mapanare



Wir renovieren gerade unser Schlafzimmer und da es dort immer so furchtbar muffig gerochen hat haben wir uns entschieden den Boden komplett zu erneuern. Unser Haus ist von 1900 und nachdem wir nun den alten Boden entfernt haben wissen wir nicht weiter. Wir haben einen kompletten Holzboden mit Ger?st entfernt und stehen nun vor einem gro?en Sandkasten aus feinem trockenen Sand, darunter dann der komplette Gew?lbekeller. In das neue Schlafzimmer soll ein Laminat. Aber nun zur Frage ??? Wie sollen wir den Boden aufbauen. Alten trockenen Sand drin lassen verdichten d?mmen und Estrich drauf oder sollten wir mit Estrichplatten arbeiten. Es w?re toll wenn uns jemand einige Iddeen zum Aufbau geben k?nnte.





Schau einfach mal hier rein


Klick



Jeder empfiehlt etwas anderes :-(



Hallöchen, der Aufbau des Bodens erstellt sich als richtig schwierig. Momentan haben wir ja noch den alten Sand auf der Gewölbedecke liegen. Nun haben wir die Empfehlung bekommen einfach eine dünne Schicht Perlite aufzutragen, darauf dann Jackodurplatten zu legen und oben dann Fertigestrichplatten. Angeblich soll diese Variante ausreichen. Hier im Forum liest man ja auch überall andere Vorschläge. Fakt ist wir hätten als oberste Schicht gern Estrich (den fertigen eben deshalb weil er sofort begehbar ist) aber reicht wirklich eine Schicht Jakodurplatten darunter und kann der alte Sand wirklich drin bleiben ????? BRauche ich keine Folie gegen Feuchtigkeit dazwischen ????
Wäre wirklich dankbar über Antworten.....



Gerüst



ihr habt einen Holzboden mit Gerüst entfernt? Lag dieses Gerüst lose auf dem Sand oder gar auf dem umgebenden Mauerwerk?
Wenn der Sand trocken war, warum roch es dann muffig?
Hier ist noch bischen Ursachenforschung nötig, wo Feuchtigkeit herkommt und wo sie hin geht. Eine Folie an der falschen Stelle kann da auch viel verschlimmbessern.





Warum wird es wohl muffig geochen haben? Warme Luft wird durch Konvektion unter die Dielen gepumpt und dort fällt am kalten Boden das Kondensat aus. Daraus entsteht dann das Biotop.
Steht alles in den Beiträgen die google findet.



Bodenaufbau



Also das Holzgerüst in unserem Boden lag einfach nur lose drin und war auch nicht verfault oder feucht. Wir glauben der Geruch kam von dem komischen gammeligen PVC den irgend Vollochse da aufgeklebt hat, denn der hat extrem gestunken.
Gestern Abend hatten wir übrigens einen Fachmann da, der uns nun gesagt hat .....alten Sand raus aund dann geht's los mit Trockenschüttung Perlite, Dämmung Styrodur, Folie und Estrich. Die Lösung hört sich für mich logisch an, das gleiche hat mir dann auch ein Techniker von Fermacell erklärt. Jedoch bin ich mit der Folie etwas unsicher. Kommt sie nun direkt unter den Estrich oder eigentlich unter die Styrodur Platten.....???



Bodenaufbau



Hallo
Ich würde den Sand drinlassen, wenn er nicht unangenehm riecht oder feucht ist oder ihr nicht die Aufbauhöhe für die Dämmung benötigt.
Evt kurz mit Gasbrenner drübergehen, um evt Keime abzutöten.
Den Sand dann glatt abziehen, darüber eine EPDM Folie legen bis Oberkante Fußleiste, evt eine Lage dünne Holzfaserplatten über den ganzen Boden legen, dann Balken auflegen ca 45 -60 cm Abstand(je nach Dielenstärke),Zwischenräume z.B. mit Zelluloseflocken dämmen, darauf geölte Holzdielen verschrauben (Laminat würde ich nie nehmen- ist immer fußkalt,hart,laut,feuchtigkeitsempfindlich, mögliche Ausgasungen, Sondermüll bei Entsorgung etc)
Bei diesem Aufbau wird mögliche Feuchtigkeitsübertragung aus dem Keller 100%-ig verhindert,man hat die maximale Dämmhöhe, sofort begehbar und angenehm zu begehen.
Bei Fragen einfach anrufen: Andreas Teich Malta.
Grüße von Andreas



Bodenaufbau



Im Bauwesen ists halt leider immer so, daß jeder etwas anderes empfiehlt- je nach Interessenlage und Kenntnisstand.
Nur noch als Hinweis:
macht mal ein Paket mit Styrodurplatten auf und riecht daran:
das ist dann das was ihr später im Innenraum habt- und was man nicht riecht ist womöglich noch viel schlimmer.
Eine ausgasungsdichte Verarbeitung ist praktisch unmöglich.
Ich würde mir seeeehr überlegen so etwas im Innenraum zu verwenden- im Außenbereich als Perimeterdämmung mag das ja noch eher angehen.
Im Innenbereich würde ich nur ökologisch einwandfreie Materialien verarbeiten- besonders in Schlafräumen.
Organische Materialien sind zudem viel häufiger von Schimmelbefall betroffen, was im eventuellen Brandfall passiert ist dann noch eine ganz andere Sache....
Gruß von Andreas



DANKE



Hallo Andreas :-) VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR DEINE TIPS, WIR WERDEN NOCH EINMAL IN UNS KEHREN :-)