Dielenfußboden im Keller und EG durch Estich ersetzen

23.08.2010



In meiner Küche ist Momentan ein Dielenfußboden eingebaut, der aber einem Estrichboden weichen soll (es soll ein vernünftiger Untergrund zum Fliesen geschaffen werden). Die Unterkonstrution sind Stahlträger, die Flach einsteinig ausgemauert sind. Wenn ich einen Estrichboden einbauen will, muß ich besonderen Unterbau/ Armierung vorsehen? die einsteinige Ausmauerung zwischen den Trägern ist ja bestimmt nicht ausreichen Tragfähig?

Im Keller habe ich ein ähnliches Problem. Dort gibt es zwei Räume die über Dielenfußboden verfügen unter dem nur Sand zu finden ist. Kan man das so lassen, wenn man die Räume als Abstellräume verwendet? Andernfalls wie wäre ein korrekter Estriboden is so einer Situation auszuführen. Wie werden z.B. Die Wandanschlüsse korrekt hergestellt?



in



der Küche würde ein Gussasphaltestrich für Fliesen einen hinreichenden Untergrund geben. Zu Estrich im Keller wurde hier schon genügend geschrieben. Mal bitte selber suchen.





Die Idee mit dem Gussasphalt klingt interessant, ich habe gelesen, er kann in einer Dicke von 2,5cm aufgetragen werden. Die Dielung muß also doch entfernt werden. Kann jemand sagen, ob die gemauerte Decke zum Keller zwischen Stahlträgern (flach gemauert ein Stein hoch) mit dem Gussasphlatestrich zusammen tragfähig ist? Die Ausmauerung zwischen den Trägern hat ja bisher keine Belastung tragen müssen und ist dafür bestimmt nicht ausgelegt.



die



Dielung muß/sollte aber drin bleiben. Warum willst Du die Dielung rausnehmen ?





Die Situation ist in zwei Räumen im Keller so. Der eine soll eine Werkstatt werden, da wäre mir ein "harter" Boden offen gesagt lieber, aber ich könnte mich auch mit den Dielen anfreunden. Der andere Raum soll für Wohnzwecke genutzt werden. Hier ist der Grund eher die fehlende Wärmedämmung. Bei beiden kommt dann noch die "Angst" vor Feuchte hinzu, die evtl. die Dielen schimmeln läßt. Bisher muß man sagen, machen die Dielenböden noch einen guten Eindruck, es wurden ein paar Kontrollöffnungen gesägt, der Bodenunterbau scheint trocken zu sein, auch wenn Feuchte in einer Wandecke steht (außen ist dort die Dachentwässerung defekt) das Haus stand 13 Jahre leer.

In der Küche (EG) ist es der Wunsch nach einem gefliesten Boden



Zur



Dielung in der Küche klärt der Wunsch nach Fliesen aber nicht, warum du Die Dielen trotzdem rausnehmen willst, wenn bei Gußasphalt benötigt wird. Es sei denn, Du hast Höhenprobleme.
Im Keller dürfte der Zementestrich mit entsprechender Dämmung kein Problem sein. Ausführung wurde schon oft genug beschrieben.





...hm hab ich da ein Verständnisproblem? Ich brauche doch einen befliesbaren Untergrund und hätte jetzt gedacht, daß da Holz wenig taugt, weil es ja arbeitet und Fliesen nicht. Außerdem würde ich ja den Holzfußboden nach oben hin "dicht" machen. Ist das für die Feuchteregulierung des Fußbodenaufbaus nicht problematisch. Kann dieser Gussasphalt auch auf Holzdielung aufgetragen werden?



Küchenfußboden



Dielung kann sowohl für den Gußasphalt als auch für die Fliesen direkt als Untergrund dienen. Bei Fliesenbelag ist eine Entkopplungsmatte erforderlich.
Voraussetzung ist das die Dielung fest bzw. tragfähig ist und nicht schwingt.
Bei beiden Varianten empfehle ich eine Dämmung an der Unterseite der Kellerdecke anzubringen.

Viele Grüße





...ja das mit der Entkopplungsmatte hat auch schon mein Fliesenleger vorgeschlagen. Falls es dann hähenprobleme geben sollte könnte man ja den alten Dielenboden auf einer etwas niedrigeren Unterkonstruktion wieder einbauen. Vielen Dank für den Hinweis. Welchen Vorteil bringt dann noch der Gussasphalt? Bessere Lastverteilung, Dämmung?



Vorteile



sind eine gerade Oberfläche, der einen guten Untergrund für Fliesen abgiebt, ralativ dünn ist (Gewichtsreduzierung), Wasserdicht im Bereichen der Nasstrecke (Rand beachten), selber keine Feuchte im Einbau bringt, sofort verlegereif ist und auch eine gewisse Dämmung darstellt - Werte liegen mir leider nicht vor. Wenn unter drunter der Keller ist (stand bisher nicht da, nur Gewölbe erwähnt), so Rat G.Böttcher beachten.