Bitte um Steinsockel- Rat für Innen- und Außenseite

12.12.2018 Zwergnase



Hallo liebe Steinsockel-Erfahrene,
an der Wetterseite meines Fachwerkhäuschens gibt es einen Steinsockel (v.a. Kalkstein, teils Sandstein, teils Ziegelstein), der innen bis 40 - 50 cm über Fußbodenniveau geht und bis ca. 30 cm darunter in die Erde reicht.
Außen am Sockel steht die Erde zur Zeit noch etwas höher als innen das Fußbodenniveau liegt. Das Außenniveau soll aber nächstes Jahr tiefer gelegt sowie eine Drainage gelegt werden.
Zustand vor Sanierung: alles feucht, Schwellbalken auf dem Sockel vermodert, Küchenfußboden (auf Erdreich mit Kohleschlackeschicht liegend) vermodert, Steinsockel löchrig/ mit Erde verfugt.
Jetziger Zustand: neuer Schwellbalken, Wetterseite mit Isofloc und Lärcheverschalung von außen gedämmt, Küchenfußbodenaufbau 25 cm Glasschotter, darauf Kanthölzer, die den Rohboden (OSB) tragen, Steinsockel mit Weißkalk verfugt.
Den Küchenboden möchte ich gern fliesen, an die Wand soll Wandheizung und Lehm.

Frage aller Fragen:
Wie gehe ich innen mit dem Sockelbereich um? Wandheizung direkt auf den Steinen verlegen, mit Lehm zuschmieren? Hält das? Ist die Gefahr von aufsteigender Feuchtigkeit genügend minimiert?
Würde der Lehm besser halten, wenn man auf den Steinen z.B. eine Lage Schilfrohrmatte anbringt (die Idee war, dass die Schilfhalme mittels - steifem - Volierendraht, der alle 50 cm festgedübelt wird, fest angepresst werden)?

Und die zweite Frage aller Fragen:
Wie kann ich den Sockel außen dämmen? Im Erdreich neben der Drainage könnte ja Glasschotter an den Sockel gelegt werden, aber das Stück zwischen Erdoberfläche und Lärcheschalung/Außendämmung? Eine Idee von Fachleuten war Dämmputz, es konnte aber nicht geklärt werden, ob der geeignet ist für diese Stelle.

Für euren Rat und Ideen bedanke ich mich sehr!
Viele Grüße von Andrea



Sockelaußendämmung



ein Foto von der Außenansicht wäre sicher hilfreich. Steht der Sockel gegenwärtig vor oder die Lärchenverschalung? Die klassische Variante wäre eine Perimeterdämmung des Sockels. Warum eine Drainäge ? Ist der Keller dermaßén durchfeuchtet, das drückendes Wasser weggeleitet werden muss? Wie soll der Keller genutzt werden?