Dübelproblem

03.02.2011



Hallo...

Welche Dübel nimmt man, wenn man die Unterkonstruktion für Gipswände in Bruchstein verankern will?

LG Bine





Die Profil-Unterkonstruktion wird mit einfachen Drehstiftdübeln (Fischer S oder vergl.) an den Wänden verschraubt, die Profile untereinander mit Schnellbauschrauben. An Außenwänden ist hinsichtlich Kondensatbildung immer Vorsicht geboten, auf Boden- und Deckenanschlüsse ist zu achten.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Vorsatzschale



Ihre zweite Frage zeigt mir, das Ihnen unsere Antworten auf Ihre erste Frage schnuppe sind, oder irre ich mich?

Ob mit ohne ohne Kenntnis von Dübelarten:
Ein Anfänger im Heimwerkermetier sollte von Vorsatzschalen oder Innendämmungen an Außenwänden lieber die Finger lassen.
An Innenwänden können Sie sich ruhig versuchen!

Viele Grüße



und jeder weitere Beitrag würde...



auf Beratungsresistenz stossen oder als Ratschlagsmobbing geahndet werden... ;-)

Grüße, Frank





Was ist los?!?!





Muss man hier 24h am PC sitzen und Gewehr bei Fuss fungieren?!?!?

Nicht zu fassen...

LG Bine





Muss man hier 24h am PC sitzen und Gewehr bei Fuss fungieren?!?!?

Nicht zu fassen...

LG Bine



Eine Alternative



zu Dübel sind sogenannte Betonschrauben z.B. Multi-Monti von HECO (heco-schrauben.de).
Mit diesen habe ich in Bruchstein die besten Erfahrungen gemacht, da sich diese selbst ins Material schneiden, ohne einen Spreizdruck zu verursachen. Vorbohren muss man allerdings.

Viel Grüße





WwooooooooooooowW!

Das ist mal eine Antwort...
Dankeund ein schönes WE

LG Bine



Sie werden...



...mit den richtigen Dübeln und viel Gipskarton jetzt den Keim für eine einträgliche Sanierung durch eine Fachfirma legen, die in einigen Jahren fällig ist.

Schön, daß Sie es gut mit dem deutschen Handwerk meinen.

Meine Erfahrung: Wenn Heimwerker Außenwandverkleidungen produzieren, sterben diese sehr oft früh, und ziehen dann zumeist auch angrenzende Bauteile mit in's Grab.

Denn man große Erfolge

Thomas





Es geht hier um Innenwände!!!

Schönes WE



Wie schön...



...das wir auch darüber reden können.

Es ist Ihnen aber schon klar, daß zwischen der Qualität der Fragen, und der Qualität der Antworten ein Zusammenhang bestehen könnte?

Und ich halte Gipskarton auch an Innenwänden für überflüssig. Wozu alles (für ein paar Jahre) verkleiden, überkleben, zuschäumen. Unter den dauerhaften Lösungen sind sehr viele einfache. Ein anständiger Kalk- oder Lehmputz gehört dazu.

Grüße

Thomas



Moin Bine,



ich hab bei mir im Haus auch noch so ein paar Rigips-verkleidete Innenwände, wovon eine im Bad-Vorraum bereits in der Ecke weggegammelt ist und dieser Vorraum fröhlich vor sich hinmufft, auch bei geöffneter Flurtür.

Ich musste so'n Zeug schon öfter wegmachen und kann daher jeden hier verstehen, der dir davon abrät!

Rigips ist erstmal dampfdicht, wenn schlecht verarbeitet aber doch nicht ganz: Raumfeuchte gelangt dahinter, kann aber umgekehrt nicht flächig nach innen wieder abgegeben werden, dann meuchelts.....

Wenn du statt Rigips eher Gipsfaserplatten (z.B. Fermacell) verwendest und das am besten noch mit Silikatfarbe streichst, dürftest du kaum Probleme kriegen.

Dass du an so eine Pappwand nix wirklich dranhängen kannst, ausser mit fest in der Mauer sitzenden Düblen is ja wohl klar......

Gruss, Boris





Gipskartonwände haben viele Eigenschaften, sie sind aber nicht dampfdicht, weder in der Fläche noch an den Stößen.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



@Christof:



Danke für die Richtigstellung, da war ich wohl einem Irrtum aufgesessen.

Was mich beim Nachlesen dann aber doch gewundert hat ist, das die imprägnierten (grünen) Rigipsplatten dieselbe Dampfdiffusionswiderstandszahl haben wie die normalen...!?

Was macht die dann "feuchtraumgeeignet"?

Gruss, Boris



Die Grünen



... Platten besitzen einen imprägnierten Gipskern und einen grünen Karton zur besseren Unterscheidung. Der imprägnierte Gipskern soll dafür sorgen, dass Feuchtigkeit schlechter eindringen kann. Vorgesehen ist die Platte für den Einsatz unter keramischen Belägen.
Das Material reicht nicht aus um im Spritzwasserbereich auf eine alternative Abdichtung zu verzichten!

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer