fachwerkgiebel - wandaufbau

24.11.2004



fachwerkgiebel - wandaufbau
hallo ins forum,

wir planen eine alte fachwerkgiebelwand zu erhalten.
für zusätzliche stabilität und die aufnahme der Isolierung und der pfetten mit sehr hohen lasten soll eine ytongschale eingebracht werden. wir werden die pfetten sicherlich nicht auf eine lehmschale legen.
der geplante Wandaufbau von innen:

4 lehmputz
17,5 ytongstein
10 Glaswolle 0,35
4 luft
16 fachwerk, voll hinterlüftet!!!!!!!!!!! ostseite
1 m dachüberstand!

fachwerkschale und ytongschale sollen mit drahtankern verbunden werden. evtl. mit folien bzw. bremsen.

werden wir mit dem Aufbau probleme bekommen???????
was kann man besser machen?

ich danke euch für fach(werk)lichen rat.
viele grüße,
tanja & michael



Warum



kann die alte Giebelwand die Pfetten nicht mehr tragen? Was wurde am Gebäude verändert? Gibt es einen Statiker, der das Projekt begleitet? Gibt es einen Nachweis nach EnEV? Wer plant die Details? Der Aufbau hat schon einige Haken und Ösen.



Keine Porenbetonsteine



Hallo Tanja & Michael, es steht schon mehrfach in diesem Forum: Porenbetonsteine direkt im Fachwerk schaffen langfristig Probleme am Holz, zumindest als direkte Ausfachung.
Ich bin zu wenig "vom Bau" als daß ich Euch kompetentere Antwort geben könnte.
Warum wollt Ihr nicht gesünder mit Lehmsteinen bauen.?
Grüße sendet Dietmar



Porenbeton ?



Es gibt einige Gründe, die gegen die Verwendung von Porenbeton im Fachwerkbau sprechen. Aber auch ein Großteil davon sind unbegründet und ich teile sie nicht. Es kommt auf die Einbauqualität an, so daß der Porenbeton nicht in der Lage ist, die ihm zugeschriebenen schlechten Eigenschaften "auszuleben". Generell sehe ich jedoch beim beschrieben Putzaufbau Probleme. Einfach den Lehmputz auf P-Beton, da ist Ärger vorprogrammiert. Hier mmuß mit scharfer Zementschlempe vorgespitzt werden. Na denn man to.