Anfrage Fußbodenbeschichtung im Bestand

09.07.2012



Hallo zusammen,

beigefügt Bilder einer Fußbodenbeschichtung entnommen aus einer Produktions und Lagerhalle aus den 1970er Jahren. Die Beschichtung ist wahrscheinlich jünger.
Sie ist grün, 2,0 mm dick und scheint aus einem mineralischen Stoff zu sein.
Weiß jemand um was für eine Beschichtung es sich handelt und welche bauphysikalischen Eigenschaften hinsichtlich Diffusionsfähigkeit hat diese Beschichtung?

Vielen Dank für Infos,
Gruß



+ weiteres Bild



Hallo,

hier noch ein weiteres Bild zur oben genannten Frage,

Gruß
--
Blumenschein



Kunstharz



Ich tippe von der Ferne auf Kunstharz, glänzende Oberfläche, Fabrikhalle, Beschichtung.

Diffusionsfähigkeit: gegen 0


genauere Antworten aufs Material kann Dir der Eigentümer oder der Nutzer geben.



MfG Andreas



Kunstharz



Ich tippe auch mal auf eine Kunstharzbeschichtung.
Diffusionsoffen ...Nein

LG.P.Schneider



+ weiteres BIld



Hallo,

hier noch ein weiteres Bild. Die Beschichtung ist über 20 Jahre alt. Der Eigentümer weiß nicht um was es sich hierbei handelt. Ich hätte jetzt eher auf eine mineralische Beschichtung getippt,

Gruß
--
Blumenschein



Beschichtung



wieder solche sch... Fotos auf denen man kein Detail erkennen kann weil sie nicht zu vergrößern sind.
Tut mir leid da passe ich.

Viele Grüße

p.s. Was spielt das für eine Rolle welche Beschichtung das ist, wenn sie sich abhebt ist sie ohnehin im Eimer und muß runter.



Georg



uneingeschränkte Zustimmung. Was lose ist muß eh raus, da es auf eine Unverträglichkeit mit dem Untergrund hinweist.


Rosendieb, ich kenne keinen mineralischen Ausgleich, der glänzt, weder neu noch nach 20 Jahren. Als was wurde Dein Objekt genutzt?


Brenn mal ein kleines Stück an: Stinkt, brennt und qualmt es, ist es Kunst, glüht es nur ist es eher Mineral. Die Zukunft beider Ergebnisse ist die Gleiche: Deponie.



Andreas



Danke



Hallo,

danke für die Infos,

die Räume werden für Produktionszwecke genutzt. Auf dem Bodenbelag stehen schwere Maschienen (Stanzen etc.).

Der Belag ist an Teile mechanisch beschädigt und müsste theoretisch nicht überall ausgetauscht werden. Jetzt ist jedoch Wasser in den Estrich darunter eingedrungen und es stellt sich die Frage, ob für eine Trocknung die Beschichtung vorher abgeschlagen werden muss.

Auch wenn die Beschichtung ausgebaut werden muss, so sollte die gleiche Beschichtung wieder eingebaut werden.

Anbei ein weiteres Foto,
Danke für weitere Infos,
Gruß
--
Blumenschein



Vermutung



Ich weiss, ich selbst hasse es immer, wenn mir jemand antwortet aber keinen konstruktiven Beitrag leisten kann.
Ich machs einfach doch, weils vielleicht hilft.
Ich habe das Zeug schonmal gesehen, vor vielen Jahren irgendwo in irgendeiner Fabrik.
Das Zeug fühlt sich warm an, also wie Kunststoff und das könnte in der Tat ein Kunstharz sein, der auf den Betonboden gegossen wird.
Ob es dieses Zeug heute noch gibt, weiss ich gar nicht, denn mir ist das in jüngerer Zeit nie wieder untergekommen.



Danke



Hallo,

der Zündelhinweis in Kombination mit den anderen Beiträgen hat letztlich für Gewissheit gesorgt. Es roch schon stark nach Kunststoff so dass ich jetzt von Kunstharz ausgehe,

Vielen Dank an alle,
Ein sehr gutes Forum
Gruß
--
Blumenschein





Du könntest auch noch eine Beilsteinprobe machen. Kupferblech oder -draht ausglühen bis die Flamme nicht mehr leuchtet (Kerzenflamme reicht nicht, Lötlampe, Campinggaskocher oder Unkrautwegbrenner auf eine nichtleuchtende Flamme einstellen). Dann eine kleine menge deines Bodens aufbringen und wieder in die Flamme halten. Wenn die Flamme nun grün aufleuchtet besteht dein Boden aus einem Chlorhaltigen Kunststoff wie PVC oder ähnliches. Draußen machen, nicht die Nase direkt in die Dämpfe halten und das Kupferstück mit einer Zange festhalten, wird sehr warm!

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Beilsteinprobe#section_4