Holzwurmbekämpfung




Hallo zusammen.

Ich habe hier eine Frage zur Bekämpfung von Holzwürmern. Einige Balken unserer freigelegten Holzbalkendecke sind stellenweise vom Holzwurm befallen. Kennt jemand ein Bekämpfungsmittel das im Wohnraum angewendet werden kann ohne das man später Angst vor schädlichen Dämpfen haben muss.

Grüße Karlheinz



Die Fa. Aries...



...hat ein Mittelchen namens "Pistal". Wirkstoff sind natürliche Extrakte aus speziellen Chrysanthemenblüten.

Das Ganze ist gut wirksam, und die Wirkstoffe bauen sich von allein ab, somit keine Dauerbelastung.

Grüße

Thomas



Holzwurmbekämpfung



Servus Karlheinz,
bevor man ein Mittel im Innenraum anwendet, sollte man zumindest den Schädling genau bestimmen (Holzwurm = trivialer Name im Volksmund, kann Hausbock oder Nagekäfer sein und ist großer Unterschied in Biologie u. Bekämpfung).
Und weiter wäre wichtig, ob der "Holzwurm" noch aktiv ist, oder es nur das Bohrmehl ist, welches durch Erschütterung usw. rausrieselt. ...wieder mal der Tip: Einen Spezialisten, d.h. Sachverständigen in der Umgebung suchen und sich professionell beraten lassen, bevor man ein Mittel billig kauft und danach feststellt, es wirkt ja gar nicht dort, wo es wirksam sein soll, d.h. im Holz!!!

@Thomas: Sorry, aber Pistal dürfte als Fliegenspray oberflächlich gut wirken, aber wie soll der Wirkstoff in das Holz kommen bzw. dort zur sicheren Abtötung führen? Wenn es Pyrethrum (=Chrysanthme) ist, ist es beim Einatmen ohne Maske für den Menschen ebenfalls Gesundheitsgefährdend, da es ja als Nervengift wirkt.

Mein Tip: Im Innenraum nur alternative Verfahren, wie Mikrowellen-Technologie oder sonstige Wärmeverfahren, was aber auch der Fachmann machen muss.



Na,



für die Gleichsetzung von Chrysanthemen-Extrakt und Pyrethroiden (Behauptung Nervengift) wirst Du mir wohl den Beweis schuldig bleiben, Stephan.

Lies doch 'mal was drüber.

Grüße

Thomas



@Thomas



Hallo Thomas,
danke für den Anstoß zur Diskussion, die leider beim Thema "Naturpyrethrum auf Chrysanthemenbasis" immer wieder in der Öffentlichkeit oder Werbung zu Missverständnissen führt oder wegen biolgischer Naturstoff als "harmlos" hingestellt wird.
Es gibt viele biologische Stoffe, Pflanzen oder Tiere, die mehr oder weniger "giftig" sein können.

Als ausgebildeter "Schädlingsbekämpfer" (IHK-geprüft 1998) muss ich zum Thema "Wirkungsweise" von Schädlingsbekämpfungsmitteln (dazu gehören ja auch vorrangig Naturpyrethrum/Pyrethrine oder die synthetisch hergestellten Pyrethroide) nix nachlesen um sagen zu können, das beide Wirkstoffgruppen (natürlich je nach Anwendungskonzentration , frei nach "Paracelsus": die Dosis macht das Gift) auf das Nervensystem von Insekten wirken und ähnlich auch der Mensch (oder auch z.B. Fische!!Aquarium!!) Schaden nehmen kann. Dies kann man leicht ausprobieren(Scherz!!), wenn man mit der Pyrethrum-Dose solange sprüht, bis man Atembeschwerden, Augenreizung oder Übelkeit bekommt, was man normal im Kleingedruckten auf der Verpackung steht. Oder auch beim Hersteller im Produktkatalog siehe folgend:
Auszug aus Produktkatalog Aries: PISTAL
N-18667(Insektizid) Gefahrensymbole:Xn, N FIBL gelistet
Zur Erklärung: Xn bedeutet Gesundheitsgefährdend
N bedeutet Umweltgefährdung
Das alles soweit aus meinem Kopf (ohne Nachlesen). Ich kann auch gerne noch ein paar chemische Grunddaten oder Sicherheitsmerkblätter raussuchen, hoffe aber das reicht soweit zur Erklärung.
P.S. Es gibt auch kein zugelassenes Holzschutzmittel (DiBt) auf Pyrethrum-Basis. Wenn es gute und nachweisbare Ergebnise mit Pistal gegen Holzschädlinge gibt, würde ich gerne darüber erfahren.
Gruß vom Holzwurmfluesterer



Das sind aber nun...



...nur Allgemeinplätze. Wer ein Pfund Kochsalz futtert, ist hinterher auch tot. Warnhinweise wie zitiert finden sich im Kleingedruckten fast der gesamten "Bauchemie", das ist nicht auf Insektizide beschränkt. Selbstredend gehe ich von einer korrekten Anwendung aus. Aries schätzt das Produkt als "ungefährlich für Warmblütler" ein, unter Hinweis auf wissenschaftliche Studien.

Ob das Mittel im konkreten Fall angewendet werden kann, und ggf. wie, lässt sich aufgrund eines Zweizeilers natürlich nicht sicher sagen.

Ich arbeite seit einiger Zeit mit Pyrethrum-Extrakt, überwiegend mit dem Konzentrat. Aus der Anwendung heraus kann ich es als sehr gut wirksam einschätzen, je nach Gegebenheiten als Injektage oder im Aufstrich. Als wesentlichen Vorteil und Unterschied zu künstlichen Pyrethroiden ist die schnelle Abbaubarkeit des Mittels gegeben, eine dauerhafte Belastung der Luft wäre somit gar nicht zu befürchten.

Bei detaillierten Fragen zum Thema vielleicht direkt an Community-Mitglied Lutz Parisek wenden, der dazu sachkundig ist.

Grüße

Thomas



..ja ja der Lutz



...kenne ich persönlich sehr gut, da wir quasi "sachkundige" Kollegen in der WTA-Arbeitsgruppe "Alternative Verfahren" im Holzschutz sind. Dort ist das Pistal allerdings nicht vertreten.
Die Firma Aries ist mir auch schon seit 10 Jahren gut bekannt, wo ich regelmäßig meine Mottenfallen usw. bestelle.

Die Abbaubarkeit von Pyrethrum liegt nach Studien von Dr.Schöller (BIp Berlin) bei ca. 3 Wochen, im dunklen Kleiderschrank, wo keine Sonne und nicht viel Sauerstoff hinkommt. Das wirkt dann soweit im Holz als Injektion.
Oberflächlich rechne ich mit 24h bei Sonneneinfall und Innenraum, dann ist der Wirkstoff weg. Wenn in dieser Zeit die Larve an die Oberfläche käme, dann wäre es auch wirksam.



Das ist aber wirklich interessant



für uns Bauprofis. Ein Mittel gegen Holzschädlinge, das dann mal eben ganz schnell wieder weg ist!

Wenn aber die den Befall fördernden Lebensbedingungen nicht für die "Schädlinge" nachteilig verändert werden, wer verspricht dann irgendeine Schutzwirkung? Das ist das Bau-Ideal. Immer wiederkommen und mal mit irgendeinem Hammer auf die ständig ebenso wiederkehrenden Viecher draufhauen. Zum üblichen Material- und Stundensatz.

Oder die mittelgestützte Holzschützerei gehen lassen, sich auf konstruktiven und die Lebensbedingungen nachhaltig verändernden Holzschutz besinnen - ohne Tunke, Gas und Heißluft, egal wie giftig.

Junge, Junge!

Konrad Fischer
Holzauge

PS. Ach so: Wenn der Balken freigelegt bleibt und die Bude normal beheizt und belüftet, braucht es gar nix weiter. Denn so frei und trocken beheiztes Holz mag von den lieben kleinen Holzbewohnern niemand seinem Nachwuchs zumuten. Aus denen soll doch was werden! Als Bauprofi würde ich hinwiederum ahnungslose Kundschaft meinen Nachkommen sehr gerne weitervererben. Penny wise, Pound foolish - Spitze!



Na,



da schießt der "Bauprofi" wieder 'mal ein wenig kurz. Anobium punctatum braucht wenigstens 10%, der Hausbock wenigstens 12% HF. Das sind, auch im zentralbeheizten Altbau, ganz normale Holzfeuchten.

Möglicherweise gibt es aber gar keine Zentralheizung. So ganz frei und luftumspühlt werden die Deckenbalken auch nicht sein können, möglicherweise ist darüber auch nicht geheizt?

Also Vorsicht vor Wahrsagungen aus der Ferne, die zu einfach klingen. Natürlich sollte erst einmal geklärt werden, ob der Befall überhaupt noch aktiv ist. Abstellbare Feuchteursachen müssen natürlich behoben werden. Großflächige Behandlungen sollten in jedem Fall einem Spezialisten überlassen bleiben. Für eng lokalisierte Stellen kann das Mittel aber eine der Lösungen sein, mit dem Vorteil der schnellen Abbaubarkeit des Wirkstoffes.

Das Mittel ist ein breit wirkendes Insektizid, auch gegen Anobien, mit oder ohne WTA-Zulassung für diese Anwendung. Der Hersteller empfielt es u.a. auch für diese Anwendung. Ich habe den Wirkstoff als zuverlässig kennengelernt, ob da nun der Herr Fischer spöttelt oder, mangels Masse, mit englischen und unpassenden Sprüchelein argumentiert ist da egal.

Grüße

Thomas



Anobien in 10



und Holzbock in 12 Prozent feuchtem Holz habe ich noch nie gefunden. Im normal beheizten und gelüfteten Bau auch nie. Und ich habe wirklich lange gesucht. Zum Entwickeln und Befallen brauchen die Viecherlein Optimaleres.

Ne kleine Durststrecke ok, aber Befall und Wachstum haben doch ganz andere Randbedingungen. Was mir jeder Holzsachverständige bestimmt gutachterlich bestätigen wird, oder?

Guts Nächdle
Konrad Fischer



Abschlussbeitrag



@thomas was ist eine WTA-Zulassung??

@konrad fischer warum "holzbock" = waldzecke
Hausbock lebend in Holz mit 10-12% ugl kommt i.d.praxis
auf jeden Fall vor

..ich glaube jetzt reichts dann mit der Hin-u.Her-Diskussion, sonst kennt sich ja der Karlheinz überhaupt nicht mehr aus, was er machen soll!!!
Ende-Aus-Gute Nacht.



@ Stephan



Nenn die von mir als "Zulassung" bezeichnete Maßnahme gern auch positive Inaugenscheinnahme, oder wie's auch immer korrekt sein mag.

@ KF

Der eine findet, und der andere eben nicht. Das ist wie beim Pilzesuchen. Ohne Zweifel ist die Befallswahrscheinlichkeit geringer, aber ich bitte statt weiterer obersimpler Behauptungen zu bedenken, daß die von Ihnen erwähnten Bedingungen nicht überall und nicht immer herrschen. Zum Balken gehört z.B. auch das Auflager. Sie wissen überhaupt nix Genaues, und wollen dem Mann einreden, er hätte gar keine "Holzwürmer".

Wozu denn nur?

Th.



Ja, die Umgangssprache



und die Expertensprache, da gehe ich zugegebenermaßen oft mit der Masse. Wiki: "Der Hausbock ist der Bockkäfer, der fälschlicherweise (in der Umgangssprache) als „Holzbock“ bezeichnet wird."

Die lateinische Benamsung spare ich dem Forum.

Und das Auseinanderdeklinieren der insektuösen Fachwissenschaftserkenntnisse zu optimalen Lebensbedingungen und Überstehen von Trockenzeiten auch.

Nur so viel: Weichholzmöbel im unbeheizten Keller und auf dem Dachboden bekommen Holzwurm und keinen Hausbock. Und in der geheizten Wohnung nix dergleichen. Dem Bauholz geht es ähnlich. Wenn noch Regen oder Rohrleckagewasser etc. dazu kommt, geht die Holzpost ab, aber nur dann ...

Worum es mir geht: Keine experteninduzierten Panikattacken! Nicht mit Giftkanonen auf Haussperlinge. Und das ist doch eigentlich selbstverständlich und eine Binsenweisheit.

Konrad Fischer
Beruhigungspillendreher



Nein,



der Mann der einfachen "Wahrheiten" irrt wiederholt:

"Weichholzmöbel im unbeheizten Keller und auf dem Dachboden bekommen Holzwurm und keinen Hausbock."

Es ging gar nicht um Möbel. Und außerdem: Vor einiger Zeit hätte ich gern mit Ihrer Behauptung auf ein biedermeierliche Zylinderbüro mit Aufsatz (Birkenfurnier auf Fichte) solange eingeprügelt, bis die vorhandenen Fraßgänge mit Bauskeptikers "Weisheiten" statt mit bockkäferlarvigem Fraßmehl gefüllt waren. Ganz boshaft, weil unter einer papierdünnen Restoberfläche verborgen. Wenn mann zugreift, bricht man in die Fraßgänge ein. Der Restaurierungsgedanke würde mittlerweile beurlaubt. Ich habe einige Jahre die Möbel eines großen Kunstgewerbemuseums mit reichem Bestand täglich um mich gehabt und kann versichern, daß der Bockkäferbefall bei Möbeln nicht die Regel, aber auch keinesfalls ein Einzelfall ist.

Und daß Anobien im beheizten Wohnraum ggf. auch ohne Bauschäden überleben und sich vermehren können, läßt sich leider nicht durch Ignoranz entkräften. Ich habe oft genug mit Holzböden zu tun, die Befallsspuren zeigen. Auch großflächig und offenbar "Arbeit" über Jahrzehnte. Räume wohlgemerkt, die immer bewohnt waren, und auch nicht ausschließlich Räume des EG gegen unbeheizt, oder Dielenbretter mit Wandkontakt.

Komischer Disput hier. Ob das wirklich so werbewirksam ist, allgemein anerkannte Fakten zu leugnen? Möglicherweise schon, Politik funktioníert ja nach dem selben Prinzip. Erst wird das Unwahrscheinliche versprochen, das alle hören wollen (alles ist ganz einfach, es wird schnell und fast ohne Geld aber auch wirklich jedes Problem gelöst u.s.w.)aber nach der Wahl kommt kaum einer ernsthaft auf die Idee, diese Traumgebilde einzufordern. Die Kunst der Illusion...

Grüße

Thomas



Ach so,



lieber Herr Böhme, Sie vernachlässigen die irren Wirkungen der unzureichenden Heizung und Lüftung. Bewußt, oder weil sie keine Ahnung haben, welche Feuchtefrachten zum Beispiel eine Nachtabsenkung und eine Konvektionsheizung mit kalter Luft am Boden und heißer Luft in Deckenmitte in die Holzbauteile eines Raumes zwingt?

Vielleicht wiederhole ich es für Sie noch mal:

"Wenn der Balken freigelegt bleibt und die Bude normal beheizt und belüftet, braucht es gar nix weiter."

Unter normal verstehe ich "ohne Nachtabsenkung". Das Abgesenke ist zwar auch weit verbreitet, aber nur unter den Irren, die die Nachteile einer Stop-und-Go-Fahrweise im Stadtverkehr nicht verstanden haben. Normale Autofahrer vermeiden Reifengequietsche beim Anfahren und Bremsen und wissen, daß möglichst stetige Geschwindigkeit von A nach B am wenigsten Sprit braucht. Soviel dazu.

Doch vielleicht wollten Sie eine Aufsgeratewohl-Holzschutzbehandlung anpreisen und ich bin Ihnen in die verkaufsfördernde Angsteinjag-Parade gefallen? Das täte mir aber leid!

Konrad Fischer
Sparfahrer



OK,



mit den Holzfeuchten und dem "Holzbock" haben Sie sich verhauen. Eine übliche Finte, wenn man nicht recht hat, könnte es zum Beispiel sein, ein völlig anderes Thema loszutreten.

Zum Beispiel die Nachtabsenkung, die hier bisher keinen interessierte.

Oder kommerzielle Interessen zu unterstellen. Passt ja immer, wenn der Adressat offensichtlich mit Arbeit Geld verdient. Als ob ich jetzt zum Karlheiz in die Hohenloher Ebene aufbrechen will, um mit dem Pumpzerstäuber 3x Fffft zu machen.

Definieren Sie doch 'mal, Herr Fischer, was Sie so als "normales Wohnklima" betrachten.

TB



Ja, Meister Böhme,



wie komplex das Bauen ist, zeigt sich an den vielerlei Einflüssen auf das Bauwerk, die erst dann verwundern, wenn der Schaden da ist. Als Architekt sollte man den Blick aber schon vorher draufrichten, dafür sollte man eben nicht nur auf Schmalspur ein Gewerk betrachten. Und deswegen werde ich auch für bauphysikalische Fragen beigezogen, wenn es wirklich um Komplexitäten geht. Schloß Brühl kennen Sie vielleicht. Da mische ich aktuell mit, was die konservatorische Temperierung betrifft. Oder bei Großprojekten der Fa. Siemens als Bauphysiker an (ohne mich gebauten) Dämmfassaden. Die finden mich nicht so durchgeknallt wie Sie, das kann ich Ihnen versprechen.

Aber wenn ich die Weisheit des Handwerks richtig verstehe, ist ein Architekt nur ein Zeichenknecht für die handbwehrten Meister und Allesversteher des Bauens.

Für mich normal ist ein Wohnklima, in dem sich nur die Menschen wohlfühlen, nicht zusätzlich der Schimmel und die Holzschädlinge. In über 50 Prozent der deutschen Wohnungen ist das nicht überall und immer gegeben, ok. Sollen die nun vorbeugend alle begiftet werden? Mit irgendwelchen Gift-Mittelchen, die sich gleich wieder abbauen?

Also nee, mich kann das nicht begeistern. Da gäbe es doch Alternativen.

Konrad Fischer
Alternativer

PS. Den Schädling, der in 10prozentfeuchtes Holz seine Eier legt, belegen Sie mir mal. Den muß ich noch kennenlernen. Vielleicht ein Huhn? Eine Taube? Ein Adler? Ein Kuckuck?



Herr Fischer,



Sie sollten sich ergänzend auch den Titel "Baupolemiker" gönnen. Sie fuchteln hier mit ungerechtfertigten Unterstellungen herum, und sind nicht 'mal willens, das Fischersche Wohlfühlklima zu definieren.

Ich kann Ihnen im Übrigen versichern, daß ich ein sehr gutes Verhältnis zu sehr guten Architekten habe, das auf gegenseitiger Achtung basiert. Nur "punkten" die eben nicht mit verbalem Großgedöns oder einer Homepage im Stil eines clownesken Gemischtwarenladens. Und sie tragen auch keine Bauideologien wie Banner vor sich her.

Der Walter wird ganz verschreckt sein, was er da unbeabsichtigt ausgelöst hat. Wir beide, Herr Fischer, waren schon paarmal an diesem Punkt. Wenn Sie nicht noch etwas Neues, Originelles beizutragen haben, mache ich jetzt diese Tür hinter mir zu, weil ich Wiederholungen nicht so mag.

TB



Profilierungsforum



Es ist wirklich traurig wie sich das Forum entwickelt und für mich auch der Grund warum ich mich zunehmend daraus zurückzuziehe.
Hier kommen Leute mit ihren Fragen und Nöten und müssen sich mit solch einem Theater auseinandersetzen.

Ich finde das alles inzwischen mehr als nur peinlich.

# Natürlich zeigen viele Leute gegenüber bemühten Ratschlägen eine überraschende Beratungsresistenz und scheinen nur ihr eigene Ansicht und Tun bestätigen lassen zu wollen.
# Natürlich kommen immer wieder Stellungnahmen und Antworten die nur eine magere fachliche Grundlage haben und Allgemeinplätze zitieren.
# Natürlich kommen auch wohlgemeinte Ratschläge die leider haarscharf am Thema vorbeigehen.
# Natürlich gibt es auch hier, gewisse Eitelkeiten, Mißverständnisse, Verletzheiten etc. nun es menschelt einfach.

# Aber ich finde es wirklich unerträglich und schade um die investierte Lebenszeit hier diese kindischen Polemiken, schnoddrigen Wortspielereien, verletzende Pauschalangriffe, fachliche Verallgemeinerungen und clownesken Selbstdarstellungen auszubreiten. Dies hat das mit viel Mühe von Hartmut Stöpler eingerichtete Forum wirklich nicht verdient.

Lutz



@Lutz



Ich möchte noch abschließend Lutz Parisek beipflichten, das hier total am Thema vorbei und entgegen der (siehe links) Forumsregeln diskutiert, nein eher gestritten wird.

Das stelle ich mir als gelegentlicher Teilnehmer und Mitglied nicht unter einer konstruktiven Diskussion, mit abschließender Lösung (hier für Karlheinz) vor.





Einerseits ist es amüsant, anderseits erschreckend. Und man verliert viel Zeit, ohne Klarheit zu gewinnen.

Auch mich hat nun das Problem von Karl-Heinz interessiert - aber als Laie weiß ich nun: nichts. Ist das Mittel nun eingeschränkt/uneingeschränkt empfehlenswert, oder gar nicht wirksam?

Ob ich nun richtig oder falsch heize und ob meine Deckenbalken nun 10, 11 oder 12% HF haben - ich habe einen punktuellen Befall. Und wenn diese drin sind (nicht erst seit gestern), muss es diesen ja nun mal gefallen. Zumal jedem bewusst sein sollte, dass jedes Lebewesen eine ökologische Potenz/Toleranzbereiche besitzt (auch ein Allgmeinplatz, aber sollte vielleicht trotzdem nochmal in Erinnerung gebracht werden)

Und wie injeziere ich und mit welchem Mittel? Um den vermeintlichen Befallsort herum? Wie tief Spritze ich es? Wie nah muss ich an die Larve heran?

Vielen Dank für eine klare Antwort ohne Wortklauberei und Besserwisserei - es soll nicht an Kleinigkeiten scheitern!

Vielen Dank



Bekämpfungsmittel



..na schon wieder eine Antwort an die selbe Adresse :-)

Es gibt kaum ein wirksames Mittel für den Innenraum, welches nicht gesundheitsgefährdend ist. Sogar auch das gute alte Borsalz wurde nun zu diesen Gefahrstoffen (seit 2011) erhoben.
Ich wiederhole mich zwar aber Mein Tip: Im Innenraum nur alternative Verfahren, wie Mikrowellen-Technologie oder sonstige Wärmeverfahren (Heizdecke), was aber auch dann der Fachmann machen muss.
Es gibt nicht umsonst einen Ausbildungsberuf für Holzschutz, wenn das alles immer so einfach wäre und man nur wie früher das giftige Holzschutzmittel mit der Nadel in die Ausfluglöcher injiziert und auf schnelle Wirkung hofft.