Befestigung Fensterbrüstung an Ständerbalken - Thermische Entkopplung

14.06.2021 solocan


Hallo zusammen,

ich saniere gerade ein Fachwerkhaus (Bj. 1909), wo ich einige Fenster bodentief gemacht habe. Nun grübele ich, wie ich die Brüstungen (aus Stahl) befestige.

Statisch gesehen, sollte es kein Problem sein, diese mit entsprechenden Schrauben rechts und Links an die Ständerbalken zu montieren. Diese sind alle nagelneu erneuert. Zur Befestigungstechnik /Schraubendimensionierung frage ich hierbei ggf. meinen Zimmermann bzw. den Statiker.

Meine Frage ist aber eine andere: Weil das Haus außen mit Holzfaser gedämmt wird, stellen diese Brüstungen aus Metall eine Wärmebrücke dar. Das kann n.m.M. im schlimmsten Fall zur Kondenswasserbildung in Balken führen.

D.h. ich muss die Anschlüsse (Flanschen) irgendwie thermisch einigermaßen entkoppeln. Kennt denn jemand Produkte bzw., weiß jemand, wie das beim Holzbau gemacht wird?

Danke für Ratschläge



Die beste



Entkopplung bekommst Du durch Verlegen der Fenster in die Dämmebene. Also als Vorwandmontage: dadurch liegen Fenster und HFP auf einer Tiefe und es kann sich bei ordentlicher Einbindung kein Tauwasser bilden....dazu gibt es hier im Forum auch mehrere Threads.



:)



Es geht nicht um die Fenster sondern um die Brüstungen. Die Vorwandmontage ist mir klar. Hat aber nichts mit der Frage zu tun.



Befestigung



Mit Fensterbrüstung meinst du bestimmt eine Absturzsicherung/Geländer/franz. Balkon?
Das kriegst du am Fachwerk fest, indem du an den Stellen, an denen das Geländer befestigt werden soll, in die Außendämmung z. B. Holzklötze an die Fachwerkständer schraubst, die mit der Vorderkante der Dämmung bündig abschließen. An diese Klötze kannst du dann kraftschlüssig anschrauben.
So kannst du z. B. auch Klappläden, Markisen und sonstigen Schnickschack der an die Fassade gehängt werden soll, montieren. Für WDVS-Systeme gibt es solche "Montagehilfen" auch in Kunststoff.