Unnötige Bohrlochinjektion bei Anobien/Rechtsfrage!

16.01.2007



Hallo!
Bei unserem Siedlerhaus wurde durch einen Holzschutzbetrieb(Mitglied des DHBV) Holzbockbefall bestätigt! Allerdings ohne Prüfung auf bestehenden Befall oder schon veralteten Fraßschäden! Auch wurde keine statische Prüfung des Holzquerschnittes gemacht,bzw. die Tiefe des Fraßschadens. Nach Anfrage über die Statik bekam ich die Antwort,daß das Dach sich als Gesamtkonstruktion schon von selbst hält! Daraufhin Bohrlochimpregnierung mit Borsalz! Irgendwie liessen mich die Zweifel mit der Statik nicht los und liess einen Fachmann aus dem Holzgewerbe (Ing.) draufschauen und der stellte unter dem gesund aussehenden Balken zerfressenes,morsches Holz fest,welches sich einfach wegschlagen liess! Zudem hielt er den Befall für Anobien.(was wohl an der Behandlung nichts ändert!?) Meine Frage jetzt: Es handelt sich ja hier scheinbar um eine völlig unnötige Behandlung. Und das von einem professionellen Holzschutzbetrieb! Hat hier jemand vielleicht Erfahrungen oder unverbindliche Tipps zur Rechtslage?



Unnötiges ?



Lieber Rudi

Ich denke hier sollten vor einem entgültigen Urteil doch vorerst einige Fragen (durch einen Fachmann) geklärt werden:

+ Um welche Befallsart handelt es sich denn nun wirklich?
+ Wurde der Befall durch den Betrieb näher untersucht und bewertet?
+ Sind die Balken nicht mehr tragfähig?

Erst wenn es sich wirklich um eine mangelhafte Arbeit handelt würde ich die nächsten Schritte einleiten.
Sollte also tatsächlich nicht ordentlich gearbeitet wurden sein und daher Anlaß zur Beschwerde bestehen, dann wäre es auch durchaus sinnvoll sich bei der Bundesgeschäftsstelle des DHBV zu beschweren. (Adresse rechts im Bild)

L. Parisek