Schädlingsbefall im Fachwerk - Holzwurm o.ä.




Hallo Forumsteilnehmer!

Ich durchsuche schon einige Zeit das Forum nach Antworten bzgl. Schädingsbefall im Fachwerk. Viele der Fragen bzw. Antworten basieren auf Behandlungen im Innenraum.
Mein Problem ist der Befall meines derzeit demontierten Fachwerks für die Fassade, dh. alle Teile liegen fein geschichtet unter Plane im Garten. Es ist ca. 8 Jahre alt und soll im Frühling verbaut (als Fassade vor neuer Holzrahmenwand) werden.
Mein Problem:
Rund ein Viertel zeigt Schädlngsbefall in Form von eingefressenen Löchern. Dieses Fachwerk wird vor dem jüngst gebauten Holzrahmenbau gesetzt. Nun zwickt es mir in der Magengegend, wenn ich daran denke, daß ggf. dieser Schädlingsbefall übergeht auf den neuen Holzrahmenbau.
Wie behandle ich nachhaltig diese Fachwerkbalken? Gerne ökologisch vertretbar!!

Vorab danke für Eure Antworten!

Gruss
deass



Befall



Hallo,

Bei gelagertem Holz dürfte sich eine Wärmebehandlung recht günstig durchführen lassen. Sie sollten dafür aber einen Fachbetrieb kontaktieren.
War das Holz nicht vorbeugend imprägniert ?
Eine vorbeugende Imprägnierung sollte nachgeholt werden.

Grüße





Hallo!

Ja, eine Wärmebehandlung habe ich auch als sinnvollste
Maßnahme favorisiert. Das Holz war/ist dunkelbraun behandelt, dh. ich nehme an, daß es imprägniert ist. Nach der Schädlingsbehandlung war geplant die Imprägnierung wieder aufzufrischen. Die dunkelbraune Farbe soll beibehalten werden.
Welche Imprägnierung würden Sie empfehlen?

Danke für die Antwort!
Grüße aus dem Norden!
deass



Schädlingsbefall



Hallo,

bei Frischholz hätte ich ja eine Kesseldruckimprägnierung empfohlen.
Ich weiß nicht, was Ihre Leute sagen, wenn sie mit einer nicht deklarierten Lasur oder was auch immer konfrontiert werden. Möglicherweise ist ein öliges Mittel verwendet worden.
Dann müssen Sie wohl dabei bleiben.
Wie riecht es denn ?
Teeröle sind seit langer Zeit verboten. Aus gutem Grund.

Grüße



viele Fragen ..



..um was für eine Holzart handelt es sich denn ?
Historisches Material oder neuzeitlich ?
Welche Art von Schädling mag es sein ?
Ist es frischer Befall oder älterer ?
Mit was mag da wann auch immer "impräniert" worden sein ?
Was möchte man erreichen mit erneuter "nachhaltiger" Behandlung ?
Fragen fragen Fragen ..
Gruß aus Minden Jürgen Kube



Holzschutz



Die Frage nach dem alten Holz würde ich auch mit Wärmebehandlung beantworten. Soweit ich SIe verstehe, wurde ein neuer tragender Holzrahmenbau gestellt. Die Frage nach dessen Holzschutz sollten Sie dem Errichter stellen. Normalerweis sollten Sie einen Nachweis für die verwendeten Holzschutzmittel bekommen. Wenn keiner ausgeführt wurde - dann die RATSCHLAGE lesen und selber entscheiden. Wenn der Befall am alten Holz behandelt wurde - dann kann auch nichts daraus auf das neue übergehen. Wenn aber noch immer Angst - dann alles Streichen - Mittel wie aus Forum empfohlen. Aber auch die Stöße gut tränken.
Die Verantwortung für Ihre Entscheidung - gegen oder für eine Nachbehandlung, nimmt Ihnen hier keiner ab. Maximal der geschulte Schädlingsbekämfer vor Ort. Der haftet für seine Handlung und Beratung- sollte zumindest so sein.
Im übrigen finde ich es nicht gut, wenn auf eine Frage nur zynisch mit Gegenfragen geantwortet wird. Besser wäre ein Hinweis, was vor Ort zu prüfen ist. Ein Laie verseht den Grund der Fragen nicht, die jedoch begründet sind...

MFG Olaf



@ olaf :



tschuldigung , aber bevor ich einen Rat gebe , will ich so viel es geht wissen .
und hier sind die Holzart ,Beschaffenheit .Alter und etw. Vorbehandlungen genauso interessant wie der Zweck der angedachten Maßnahme .
Alles andre ist raten !
Gruß aus Minden





Zuerst sollte mal geprüft werden ob ein Aktiver Befall vorliegt. Ist es ein altes Schadensbild ist eine Bekämpfungsmaßnahme überflüssig. Was den vorbeugenden Schutz angeht, spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Z.B. Holzart, Gefährdungsklassen.
Ich Empfehle einen Sachverständigen für Holzschutz am Bau hinzu zu ziehen. Der wird für die geplante Ausführung auch noch einige Tip`s haben, ohne die Sie in ein paar Jahren Bauchschmerzen bekommen könnten.