Fachwerkscheune abreißen oder Rückbau?

26.02.2008



Liebe Fachwerkspezialisten,
habe in diesem schönen Forum von der Möglichkeit des "Rückbaus" von Gebäuden durch sogenannte Bergehöfe erfahren.
Meint ihr, es gibt Interesse an einem Scheunen- und Stallgebäude, teilweise Ziegelsteine, teils holzverbrettertes Fachwerkgebälk samt Dachstuhl, evtl. Ziegeln. Allerdings ist es kein freistehendes Gebäude, sondern an verschiedenen Stellen mit dem Wohnhaus verbunden (das stehenbleiben und saniert werden soll
Eigenleistungen sind möglich, suchen halt die günstigste Möglichkeit den Anbau und das Material "loszuwerden"
Viele Grüße aus Osthessen!



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Es kann ein gangbarer Weg sein, aber alles verliert seine Wirtschaftlichkeit mit wachsender Entfernung. Also gilt es, interessierte Händler alter Baustoffe in der Nähe zu finden und denen das Objekt vorzustellen. Bei einem Orttermin kann man sich der Realität nähern. Eine Übersicht gibt es beim Unternehmerverband Historische Baustoffe e.V., im Internet rasch gefunden. Wenn Sie selbst versierter Rückbauer sind, können auch die gewonnenen Materialien angeboten werden. Aber träumen sie nicht von den Marktpreisen für historische Baustoffe, denn dazu gehört ein neuer Kunde, Transport, Sachkenntnis, Beratung und diesen Kreis zu schliessen kostet nicht nur Mühe... Sie können natürlich auch privat vermarkten in Regionalblättern oder es den Mitgliedern der Interessengemeinschaft Bauernhaus e.V. anbieten usw.





Na dann werde ich mal suchen. Es geht uns übrigens NICHT um Gewinn durch Materialverkauf, sondern um eine Möglichkeit, die teuren Kosten eines Abrissunternehmens und die Entsorgung etwas zu umgehen...
Vielen Dank bis hierher, vielleicht findet sich ja ein Interessent...