Das Baumstoff Holz offiziell als „wertvoll für Gesundheit“ bestätigt

Bäume liefern einen der wertvollsten Baustoffe: Holz.

Gerade Liebhaber eines Fachwerkhauses werden es mehr als nachvollziehen können: Der Kontakt mit der Natur – und natürlichen organischen Materialien – beruhigt nicht nur den Geist, sondern kann auch eine Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten spielen. Auch nervöse Muskelzuckungen, wie in der Augenmuskulatur von hohem Netflixkonsum, Zocken im Online Casino Österreich oder im Online Casino Schweiz, sowie beschleunigtem Herzschlag von Aufregung durch Actiongames ihrer Teenager kann durch die Verwendung von Holz als Hauptbaumaterial entgegengewirkt werden.


Nicht nur für die Konstruktion, sondern auch Teil des Designs

Holz wird seit langem als Teil einer guten und modernen wohnorientierten Architektur und Wohnumgebung gesehen. "Holz gilt als ästhetisch schön und beruhigend, im besten Fall als ein Material, das der Pflegearbeit förderlich ist", sagt Professor Kairi von der Aalto Universität. Die Auswirkungen von Holz und Wäldern auf den menschlichen Geist sind in verschiedenen Teilen der Welt überraschend umfassend erforscht worden. Japan und Norwegen haben gründliche Untersuchungen durchgeführt, denen zufolge man sagen kann, dass Holz eine positive psychologische Wirkung hat. Architektonisch harmonische Lösungen, eine erholsame Farbpalette, eine angenehme Wohnumgebung und Holz als Baumaterial stimulieren den ästhetischen Genuss, erhöhen das Gefühl der Ruhe und sorgen so dafür, dass sich die Menschen wohlfühlen.


Internationale Studien zur Erforschung der positiven Eigenschaften von Holz

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In Finnland hat die Forschungsgemeinschaft positive Ergebnisse der gesundheitsfördernden Wirkung der Verwendung von massiven Baumstämmen betreffend zusammengetragen. Die natürlichen Eigenschaften von massivem Rundholz gelten als hervorragend für sensible Zielgruppen wie Kinder. Denn Massivholzkonstruktionen sind ökologisch nachhaltig und sorgen für eine gute Qualität der Raumluft. Hinzu kommen die natürlichen Eigenschaften der Hölzer, die die Luftqualität verbessern, den Feuchtigkeitshaushalt der Raumluft ausgleichen und so Atemwegsinfektionen nachweislich verringern. Auch wenn der Baum gefällt wurde, so atmet das Holz doch auf natürliche Weise weiter und lässt so Wasserdampf frei in der Raumluft zirkulieren. Die relative Luftfeuchtigkeit wird mit Holz als hauptsächlichem Baumaterial zwischen 35 und 55 % gehalten; der optimale Prozentsatz, um das Wachstum und die Ausbreitung von Pilzsporen und Bakterien in der Luft zu verhindern. Außerdem ist Holz hypoallergen und leicht zu reinigen. Die Wände und Decken können schnell und einfach mit einem feuchten Lappen abgewischt werden.


Holz als beruhigender Faktor für nervöse und gestresste Kinder

In Österreich wurde ein besonderes Experiment durchgeführt. Zweck war es, herauszufinden, ob sich Stress durch Holz reduzieren lässt. Dafür wurde eine Testklasse in einem normalen Klassenzimmer und eine Testklasse in einem aus Holz gefertigten Klassenzimmer ein Jahr lang untersucht. Alle Schüler trugen während des Testzeitraums den ganzen Tag lang einen Pulsmesser. Das überraschende Ergebnis – die hölzerne Wandstruktur wirkte sich beruhigend auf die Herzfrequenz der Schüler aus. Gleich 6 Schläge weniger pro Minute schlug das Herz der Kinder.


Holz – ein Baumaterial mit Zukunft

Wenn es darum geht, den Einsatz von Holz in Sozial- und Gesundheitsgebäuden zu erhöhen, liegt der Ball im Spielfeld der Politiker. Wir brauchen mehr Informationen und Forschung, um den Zusammenhang von Holz und Wohlbefinden aufzuzeigen und es neben wirtschaftliche Fragen und effizienzorientierte Lösungen im Bauwesen zu stellen. Faktoren, die das Wohlbefinden beeinflussen, sollten im Bauwesen als Kriterium für die öffentliche Beschaffung stärker berücksichtigt werden.