Festes Domizil während der Umbauphase

12.07.2005



Hallo zusammen,

um zu unserem Haus zu kommen, müssen wir ja nun regelmäßig an die 400 km zurück legen. Für jeden Tag hinfahren ist das zu weit. Ich will aber die meiste Zeit vor Ort sein. Also denke ich darüber nach, wie ich das wohl am besten organisiere.

Eine kleine Wohnung, ein Ferienhaus in der Nähe mieten? Einen Wohnanhänger aufs Grundstück stellen? Darf man das überhaupt und wo bekommt man ggf. so einen Anhänger her?

Gebt mir doch bitte mal Tipps, wie ihr das gelöst habt.

Danke und Grüße
Ulrike Nolte





Hallo und zuerst mal herzlichen Glückwunsch :-)

Ich würde mir da fast ein kleines Zimmer mit Dusche/WC, Bett, Kühlschrank und Herd in der Nähe anmieten. Hotels oder Pensionen machen auch für "Dauermieter" richtig heftige Rabatte :-)

Kommt drauf an, was Sie alles sanieren wollen/müssen, vielleicht können Sie auch ein Zimmer in der Baustelle bewohnen?

Grüße Annette



Wohnwagen



Wie sich das rein rechtlich verhält weiß ich auch nicht.
aber auf jeder Baustelle steht doch so ein "Bauwagen" wahrend der Bauzeit. Freunde von mir haben das auch mal so gemacht. Einen ca. 6 Meter langen älteren gebrauchten Wohnwagen gekauft (z.B. bei mobile.de oder ebay) und den
in den Garten gestellt. Ihr Garten scheint dafür ausreichend groß. Im Sommer erweitert der Wohnraum sich sowieso nach drausssen und selbst im Winter ging das. Da wurde der Wohnwagen in die Scheune gestellt. So haben sie zu dritt (also mit 1 Kind) 1,5 Jahre "gecampt" und hatten sogar Spaß dabei. Mit Frischwasserversorgung, Strom, Toilette, Dusche und Wäsche waschen muß man halt etwas improvisieren.



Also,



das hängt ganz entscheidend davon ab, auf was man eher verzichten könnte: auf Komfort oder auf Euros. Im ersten Fall würde ich einen Wohnwagen aufstellen (zu finden im Internet bei Autoscout o. ä.). Vielleicht auch einen alten Zirkuswagen, der bietet mehr Platz. Für eine solche Lösung muß man aber "hart im Nehmen" sein, ein nächtlicher Toilettengang bei Regen und Mittagessen vom Gaskocher darf einen nicht abschrecken. Und das über Monate. Wir hatten das Glück, daß unsere alte mietfreie Wohnung nur 2 Minuten von der Baustelle entfernt war. Es hat sich als sehr angenehm herausgestellt, abends in einem voll funktionsfähigen Bad zu duschen und die Baustelle auch mal zu vergessen. Man neigt dann auch nicht so zum Hetzen, weil man endlich aus dem Wagen ins Haus ziehen möchte. Und bei einem Altbau sind unvorhergesehe Verzögerungen ja keine Seltenheit. Ein sehr wichtiger Aspekt ist auch, ob Kinder vorhanden sind und wenn ja wie sie während der Umbauarbeiten betreut und untergebracht werden. Nach meiner Erfahrung sind Kinder nicht ewig bereit, sich selbst zu beschäftigen ohne dabei allzuviel Blödsinn auf der Baustelle anzustellen.





Hallo Ulrike
Bei meinem Bruder in Mecklenburg haben wir das beste Zimmer mit Matratzen versorgt, und die Baustelle bewohnt.
Also Durchputzen, Verbotshinweisbrettchen für Nagetiere aufstellen etc, das hat zusätzlich den Vorteil das die Menschen in der Umgebung wahrnehmen das am Haus gearbeitet und im Haus gelebt wird, das wiederum erhöht die Hemmungen mal eben einzusteigen und sich Türen Beschläge etc mitzunehmen.
Für viele Leute ist das nämlich bei leerstehenden Gebäuden kein Diebstahl mehr, sondern Materialbeschaffung gemäß dem Motto "bevor es hier verkommt nehme ich es doch lieber mal mit"
Gruß
Hartmut





@Hartmut
*lach* wir werden auch immer von Handwerkern gefragt: Wohnt hier schon einer...?
(jaaaaaaaaaaaaa, seit 2 Jahren...)...

Den Nerven zuliebe würde ich auch erstmal woanders einziehen, nicht auf die Baustelle. Ist doch mit der Zeit ganz schön anstrengend (im Flur über die Badewanne zu klettern, wenn man auf das Klo hinter dem Schrank will...)... :-)
Obwohl vielleicht siehts ja nicht überall so aus wie bei uns *grins*... aber man ist doch etwas "unerholt", wenn man immer den Dreck sieht, die Werkzeuge liegen überall rum und KEIN Ende in Sicht... *seufz*

Grüße Annette





Hallo Anette
Doch, so sah es auch aus, wir sind immer Wochenweise hochgefahren um die Lehrerwohnung der alten Schule fertig zu machen, inzwischen ist das Gebäude seit 5 Jahren fest bewohnt, was blieb ist die Baustelle.
Ich selbst mache nur noch Urlaub dort (20km bis zum Meer) Aber ich habe ja nun auich meine eigene Baustelle, die ich natürlich auch bewohne ;-)
Gruß
Hartmut



Manoman



habe ich eben gelacht, als ich das mit der Badewanne und dem Klo las.

Danke auch für die Glückwünsche. Ich fühle mich, als hätte ich im Lotto gewonnen :-)

Aaaalso
Kinder sind keine da (3 Grünschnäbel, aus der ersten Ehe meines Lieblingsmanns - die haben aber alle schon eine eigene Wohnung)

Dafür haben wir 2 Katzen, und die reagieren vermutlich nicht sehr duldsam auf die Handwerker. In einen Wohnwagen kann man sie vermutlich auch nur schlecht einsperren. Zumal sich die beiden nicht unbedingt grün sind.

Für uns ist das eingesparte Geld wichtiger als der Komfort. Auch die Zeit, die man mit hin-und her fahren verbringt, ist im Endeffekt bares Geld. In den 8 Std. kann ich viel selbst machen.

Die Kontrolle der Baustelle ist mir persönlich auch wichtig. Man liest so viel über nicht planmäßige Ausführung. (Hab ich doch nett formuliert, oder ;-) )Und die Sache mit dem Mitnehmen ist auch nicht von der Hand zu weisen.

Den Nerven meines Mannes zuliebe wäre es besser, nicht in der Baustelle zu wohnen. Er arbeitet manchen Tag vom Homeoffice aus, da braucht er Ruhe.

Ich habe mir gestern mal die einschlägigen Immobilien-Internetseiten angeschaut. Zuerst dachte ich an ein Privatzimmer, aber wo soll ich dann meinen PC unterbringen. Den brauche ich. Und wo soll Männe arbeiten wenn er nicht vor Ort beim Kunden ist?

Dann dachte ich über eine kleine Wohnung nach. Zu teuer, wenn man zwei Haushalte führen muss und auch noch die Fahrtkosten rechnet.

Über Nacht kam mir dann die Idee, uns ein Übergangsheim zu suchen. Komfort egal, hauptsache ein Bett, eine Küche, ein Bad und ein Arbeitszimmer für Männe und natürlich genug Auslauf für die Haustiger. Den ganzen Gruscht hier, der überall in diesem großen Haus rumsteht, kann man vielleicht nach der Dach-Neueindeckung und Einbringen des Bodens im ehemaligen Stall unterbringen. Es werden eh zuallererst alle Arbeiten an der Fassade und am Dach gemacht. 3-4 Monate sollten dafür ausreichen.

Bliebe noch der Inhalt meines Gartens hier. Wenn die Arbeiten an der Außenhülle fertig sind, kann ich damit anfangen, den auch anzulegen und die Pflanzen umzuziehen. Zumindest kann ich sie schon mal irgendwo einbuddeln. Einen Winter überstehen die das schon. Und wenn alle Stricke reißen, kann ich immer noch mit dem neuen Mieter hier sprechen, ob ich sie stehen lassen kann und erst im Frühjahr holen.

So weit bin ich also gekommen. Es ist unglaublich, an was man alles denken muss. Deshalb habe ich einen Projektplan angelegt.

Sorry, ist schon wieder viel zu lesen - aber wenn man sonst niemanden zum Reden hat ... ;-)

Vielen lieben Dank und Grüße

Ulrike





Hallo Ulrike
Hat diese Schule nicht diese netten Dachzimmer die es früher für Gastlehrer gab, die übers Land zogen um dann immer mal für ein paar Monate zum Unterricht zu kommen? Das wäre doch ne schöne bleibe :-)
Gruß
Hartmut



Nein, kein Mansardenzimmer



aber dafür herrlich helle Räume oben. Regelrecht Lichtdurchflutet, obwohl es in den Dachschrägen keine Fenster gibt, außer 2 winzigen Dachluken.

Nein, ich kann es meinem Mann nicht antun - der würde verrückt werden, wenn er eine komplizierte Geschichte für seinen Auftraggeber austüfteln muss und dabei vom Handwerkerlärm gestört wird. Außerdem hasst er Baustellen, obwohl er sonst eigentlich ganz friedlich ist ...

Mathematiker können ganz schön (lärm)empfindlich sein ;-))

Danke und Grüße
Ulrike



Wohnwagen



Hallo Ulrike,

ich kann mir nicht vorstellen, daß das Aufstellen eines Wohnwagens oder dergl. auf dem eigenen Grundstück verboten sein sollte. Andererseits - in der Bürokraten-Republik-D ist natürlich alles möglich. Kann sein, daß man einen Wohnwagen dann alle 4 Wochen einen halben Meter bewegen muß, damit er nicht als Gebäude eingestuft wird ;-)

Ruf doch einfach mal auf dem Bauamt (oder wie immer das bei Euch heißt) an. Ihr könnt natürlich auch zwei Einheiten aufstellen - zum Wohnen und Arbeiten.

Gruß aus BS

Bernd

der auch noch mit der NBO kämpft





Das mit dem Klo ist garnicht so zum Lachen *grins* - es ist wahr. Beim Polterabend letztes Jahr haben sich alle Gäste überlegt, ob sie sich jetzt lieber in die Büsche schlagen oder doch lieber hinter den Schrank... Jetzt lassen wir den Hof pflastern, also musste die 200 kilo schwere Badewanne ja irgendwohin (die hatte sooo ein nettes Plätzchen da draußen). Und weil das Bad immer noch nicht fertig ist, steht se jetzt im Flur (wo ALLES andere auch steht. Jetzt fällt man nciht nur über Werkzeuge, Rasenmäher und Eimer...

Zum Thema Projektplan. Jetzt musste ich mal lachen *hihihiiiiiiiiii* *breitgrinsentu*. So einen hatten wir auch, wir wollten bis Dezember einziehen, im August hatten wir das Haus gekauft. Da ich nicht auf ne Baustelle ziehen wollte, sollte das Haus dann innerhalb der 5 Monate tutto completto fertig sein. Das ist jetzt 3 Jahre her... :o(
Da ich glaube, dass es jedem hier so geht mit dem Planen und dem tatsächlich Erreichten - richten Sie sich ruuuuhig gemütlich woanders ne Wohnung ein *grinsgrins*...

Wenn nach DAch und Fassade der Garten dran kommt (oooh, bitte wundern Sie sich nicht, wenn Sie Angebote anfordern ohne Ende und warten, bis Sie schwarz werden... manche Handwerker haben das nämlich scheinbar nicht nötig...) dann ist Winter (ok, wohl eher wieder Sommer ;-)... *hmh*, schlecht für die Pflanzen. Aber ich denke, die kann man ausbuddeln, in Töpfchen setzten, in der Scheune mit überwintern und nächstes Jahr im Frühjahr dann wieder einsetzen...

Ihre Einstellung erinnert mich an meine damals *lach*...

Unser Haus (Baustelle) war 0:45 Minuten von unserer Mietswohnung entfernt. Es gab nix ätzenderes, als morgens ne dreiviertel Stunde da hinzu fahren (da hatte man schon garkeine Lust mehr) und Abends, total geschafft, müde, hungrig, dreckig, durchgefroren wieder zurück. Da war mir das Umziehen auf die Baustelle (fast ein Jahr später als der Hauskauf) wirklich lieber. Trotz allem wohn ich gerne in meinem Haus und würds auch nicht bereuen.

Ein Teil des Gartens ist schon angelegt (von draußen sieht das Haus noch ziemlich mitgenommen aus), das ist ein kleiner "Ruhepol". Aber auf alles, was wir geschafft haben sind wir unheimlich stolz. Wir sind übrigens auch 2 Büromenschen, mein Mann ist Informatiker. Zu zweit arbeiten macht unheimlich Spaß. Und irgendwann schaffts die Badewanne auch mal um die Ecke ins Bad *lach*...

Aber hier im Forum sind Sie richtig!

Grüße Annette



Nur ganz schnell



@Annette

zu den Handwerkern
Die kennen mich noch nicht. Wenn der eine nicht will, dann der andere. Mit sowas bin ich gaaaanz schnell bei der Sache. Wo kommen wir denn hin, wenn wir unser Geld nicht unter die Handwerker bringen können *ganzbreitgrins

Später etwas ausführlicher, mein Garten wartet auf mich.

Liebe Grüße
Ulrike



Also wir haben damals



erstmal Bad und Schlafzimmer "fertig" gemacht und sind dann eingezogen. Es war November 95. Das war das Jahr, wo der November kalt, nein, richtig kalt, ach ne, schweinsaufürchterlich kalt war (-20 Grad). Wie auch immer, wir haben die Kartons bis Sonntagabend im "Wohnzimmer" gestapelt. Dann habe ich meine Koffer gepackt und bin zu einem Meeting nach Marbella (Spanien) geflogen. Tolles Wetter, 26 Grad und ein Telefonanruf meiner Frau. Die Heizung ist ausgefallen. Das war echt bitter - für sie. Dumm war auch, für sie, dass die spanischen Fluglotsen gemeint hatten, es wäre mal wieder Zeit für einen kleinen Streik. Das war wirklich blöd - für meine Frau, denn ich saß in Spanien fest. Na ja, was soll ich sagen? Die ersten 10 Tage nach meinem Umzug empfand ich als sehr angenehm ;-).



Ja, ja, ja



@Herrn Stöpler,

Ihre Frau tut mir jetzt noch leid.

Hihihi, bei uns wäre das anders herum. Männe hat 2 linke Hände. Ich bin hier die Handwerkerin im Haus und eine ausgefallene Heizung könnte mich nicht aus der Ruhe bringen.

@Annette
ich dachte nicht, dass die Geschichte mit dem Klo und so wirklich lustig sei. Sie klingt nur so :-)

Was die Sache mit den Handwerkern betrifft, das sehe ich wirklich ganz leidenschaftslos. Entweder will eine Firma für uns arbeiten, oder nicht. Wer mit den KV's auf sich warten läßt, hat keine Not. Mit dieser Einstellung habe ich schon so manchen Handwerker zum Arbeiten gebracht.

Dann wäre da noch der Projektplan
Wenn die Handwerker spuren, sich nichts Ungewöhnliches ereignet (logisch habe ich dafür Zeit und auch Geld eingeplant) und auch sonst alles nach Plan läuft, sind wir im Frühjahr fertig. Wenn nicht, dann eben im Sommer. Der Ausbau der Tenne kommt sowieso ganz zum Schluss dran. Da können wir auch schon im Haus wohnen. Außerdem würde es völlig genügen, wenn wir unser Bad, Küche, Schlaf- und Arbeitszimmer erst mal fertig hätten. Die Feinarbeiten werden sowieso von mir höchstselbst gemacht. Hauptsache, alle Rohbauarbeiten und Installationen sind fertig.

Ich weiß, das ist ein straffes Management. Aber wenn wir das nicht haben, wird es ewig dauern. So bleibt wenigstens die berechtigte Hoffnung, das Abenteuer in einem gewissen Zeitrahmen zu halten.

Den Stolz, liebe Annette, den kann ich nachvollziehen. Und ich bin ganz sicher, dass ihr eurer Haus mit ganz anderen seht als die, die sich alles machen lassen und nur die Kröten dafür hinlegen.

Meine Rede, schon seit vielen Jahren: Nur was du selbst schaffst, ehrst du auch. (Ich gebs ja zu, in meinen Genen stecken Handwerker und Bauern - das Ganze wurde nur modifiziert und an die Neuzeit angepaßt).

Hier im Forum - da fühl ich mich wohl. Also bin ich richtig :-)
Danke für die Bestätigung

@Bernd
BS steht für Braunschweig, oder? Aus der Gegend ist Omama her, so klein ist die Welt. Der Ort heißt, soviel ich weiß, Abbenrode.

Das mit dem Wohnen und Arbeiten im Bauwagen hat was. Richtig romantisch. Ich seh nur schon die technischen Probleme: Telefon, Fax, Internet ... Geht zwar auch mit dem Handy, ist aber nicht gerade preiswert.

Alles andere wäre halb so tragisch.


Und Tschüß sagt
Ulrike

Danke für die rege Beteiligung



Technik



... ist doch ganz einfach.
Ihr nehmt einen ganz normalen Festnetz-Anschluss und legt von dort ein Telefonkabel in den Bau-/Wohnwagen.

Ja die Welt ist manchmal schon 'ne Erbse aber bis Abbenrode sind's von mir ca. 30 km.

Gruß aus BS

Bernd



@Ulrike



Meine Frau muß dir nicht leid tun, sie hat ja dieses Jahr eine neue Heizung bekommen ;-).

Aber mir fällt gerade ein, dass ich damals versprochen hatte, die Türklinke festzuschrauben. Mache ich gleich nächste Woche.





@Hartmut

Ihr habt ne Türklinke????????????? - *boaaahhh*...

@Ulrike
ich hatte auch Zeitrahmen. Früher mal...
:o)
damals vor drei Jahren...

und auch diese Einstellung den Handwerkern gegenüber... Aber wenn man zwei antanzen lässt für ein Angebot und es kommt nix... üüüüüüüüüüüberhaupt nix... dann sucht man sich n neuen (was garnet so leicht ist, wenn man "ortsfremd" ist!) und es kommt wieder nix....

gut, wenn man Glück hat, kriegt man drei Angebote... die aber oft garnix mit dem gemein haben, was man eigentlich wollte *seufz*. So gings mir grade beim Dach. Jetzt hab ich mittlerweile 4 Angebote (weil die ersten zwei sich 3 Monate Zeit haben lassen). Den Giebel verschiefern, das hat keiner angeboten (obwohl 30 mal "gepredigt", der Giebel muss verschiefert werden), Zahnleisten nur einer... *knurr grummel grummel*. Und ehrlich gesagt, wenn man 3 Monate lang wartet, dann hat man nicht die Lust, den wegen dieser Sache dann nochmal anzurufen...

Wir haben jetzt ein Los gezogen, wer den Auftrag bekommt :o).

Bei der Heizung gings uns übrigens genauso. Und beim Strom...

Aber Kopf hoch, Du wirst es selber erleben... *hiiiihiiii breitgrins*...

Ich hätts damals auch keinem geglaubt... Vor allem nicht, dass ich es 2 Jahre (!!!) ohne Bad aushalte. Zum Glück gibts Gardena Gartenduschen. Kann ich nur empfehlen *bibber*...

Aber dafür kriegen wir nächste Woche n Pool innen Garten. Man muss Prioritäten setzen *grins*.

Grüße Annette
Ich glaub, ich sollt'n Buch schreiben... für meine Enkel...



Klasse



ist das hier. Sämtliche Bedenken werden einfach so verstreut. Ich meine das ehrlich, nicht ironisch.

@Bernd
dann weiss ich schon ich, was Männe auf jeden Fall übernehmen könnte: Das Telefonkabel verlegen. Anschließen müßte ich! das dann ;-)
*miraufdenMundklopf - ich sollte nicht so böse sein ...

@Hartmut
das mit der Türklinke - reife Leistung ;-)
Ehrlich, mein Vater näh, der hätte noch länger dafür gebraucht :-(

@Annette
nun lass mir doch bitte meine Illusionen, dass ich den ganzen Kram schon nach Wunsch händeln werde. ;-)

Aber die Idee mit dem Buch ist gut. Das sollte jede/r Bauherr/In machen. Damit die Nachwelt dann auch die Geschichten glaubt, die da so erzählt werden.

Außerdem müsste dann niemand mehr Hausforschung betreiben. Steht ja alles in dem Buch ...

Das mit dem Pool ist der Punkt ;-)
Kannst ja jetzt bald darin Dein Vollbad nehmen. Wozu dann noch eine Badewanne einbauen? Brauchst nur ein bisserl mehr vom Zusatz, damit das auch so richtig schäumt (bin ja schon still).

Das glaube mir - ich werde nicht zulassen, mich im Winter unter die Gartendusche stellen zu müssen. Einen Pool wird es bei uns nämlich nicht geben.

Außerdem bist Du jetzt im Vorteil, Du kannst meine (unsere) Leidensgeschichte von Anfang bis zum (bitteren?) Ende verfolgen und immer sagen: Ätsch, ich hab es doch gewußt.

Nein, den Humor nimmt mir niemand. Auch keine Handwerker!
Ich hoffe, mein Geschreibsel transportiert das auch.

Übrigens, wenn keiner den Giebel mit angeboten hat, das aber in der Ausschreibung ausdrücklich erwähnt ist. Also ich würde einen Werkvertrag machen, wo der Giebel auch drinsteht. Wortwörtlich meine Ausschreibung verwenden. Und dann ist der Handwerker im Zugzwang. Glaub mir, bevor der sowas unterschreibt, kommt das Angebot dafür. Wenn er den "blind" unterschreibt, kann er die Kosten selbst tragen. Vertrag ist Vertrag ... Da steht dann auch der Zeitraum drin, bis wann die Arbeiten erledigt sein müssen, sonst zahlt er Pönale. Mein Mann macht sowas täglich wenn er ein Lager ausstatten muss. Ohne Werkverträge geht nix.

Ganz im Vertrauen: Ich würde den schludrigen Handwerker auch in dem Glauben lassen, dass ich so hart sei. Nach erfolgter Fertigstellung würde ich mich dann schon mit ihm einigen. Will ja niemanden in den Ruin treiben ;-)

Liebe Grüße
Ulrike





ja ja, nur nicht unterkriegen lassen...
da gibt es so gewisse Sätze, die sagt man besser nicht *auserfahrungsprechentu*:

"oh Mann, wie siehts denn bei Euch noch aus... Ihr habt aber noch viel zu tun...". (man selber ja auch, man siehts nur nicht so, wenn man mittendrin wohnt)...

:o) gelle Andreas + Claudi??? *hiiiiiiiihiiiiiii*

Aber ich muss sagen, wir haben durch unser Haus wirklich schon viele nette Menschen kennen gelernt.

Grüße Annette

PS: Wiesoooo? Ein Pool ist doch cool. Die 37 Kuhbückmeter Erde haben meinem Mann und ich eigenhändig per SChubkarre rumtransportiert *schwitz*. DEN haben wir uns reeeedlich verdient :-). Dafür dusch ich gerne mal mit der Gardena. Und die einfallsreichen neugierigen Nachbarn, was die sich alles haben einfallen lassen, um zu sehen, was wir da hinten im Garten machen... Demnächst stellen wir ne Infotafel auf ;-)



Ist doch ok so



Hallo Annette,

wir beide scheinen aus einem vergleichbaren Holz geschnitzt zu sein ;-)

Das mit der Infotafel fänd ich klasse, ganz mein Geschmack.

Ehrlich, was die Leute denken, ist UNS schnuppe. Hauptsache wir sind zufrieden und die beiden Haustiger auch.

Und gleich nochmal ganz ehrlich: Bis jetzt kann ich mir noch gar nix vorstellen. Weder die ganze Arbeit abschätzen, noch, ob wir unseren ehrgeizigen Zeitplan auch einhalten können.

Schaun mer mal, dann seh'n mers scho

In diesem Sinne
grüßt
Ulrike



Oh man, das sind ja viele Antworten



und ich gehörte auch einmal und jetzt noch manchmal zu den Wagenbewohnern.

Oder Du machst es zimmerweise fertig, das Haus und ziehst immer wieder um, mit dem Bett.

Gruß
Beatrice



Wir haben jetzt



eine Ferienwohnung. Die Bestätigung kam heute per Mail. Gleich im nächsten Ort, 5 Min. mit dem Auto.

Wir werden den momentan schönsten Raum soweit herrichten, dass mein Mann ihn als Büro nutzen kann. Muss eben so eine mobile Elektroheizung reingestellt werden.

Und dann haben wir beschlossen, erst das EG fertig zu machen und einzuziehen.

Es ist nicht gar so einfach, denn wir müssen wegen der Firma meines Mannes auf jeden Fall eine feste Adresse haben, die nach Möglichkeit nicht noch einmal geändert wird. Und das Büro muss auch durchgängig funktionsfähig sein.

Das wird schon, ich bin jetzt ganz zuversichtlich :-)

Herzlichst aus dem "Backofen"
Ulrike