Baunebenkosten, verbindlich, Statik, Entwurfes, bezüglich

29.02.2008



Hallo,
vor 2 Jahren haben wir uns ein Bauernhaus (Bj 1950) mit umfangreicher Ausbaureserve gekauft. Dies beinhaltet den am Haus angeschlossenen Stall und Scheune, jeweils EG,OG und DG.
Bezüglich des notwendigen Antrags auf Nutzungsänderung würde ich gerne im Vorfeld abschätzen wieviel mich die Änderung seitens allgemeiner Gebühren kosten wird. Gibt es einen Rahmenpreis für beantragten Wohnraum/m³ oder kann mir ein Architekt die Kosten unverbindlich angeben. Ich meine hierbei explizit nicht den Preis für die vom Architekten ausgeführten Arbeiten bezüglich Statik und Vermessung.
Zu diesem letzten Punkt: Welche Rahmenbedingungen neben Statik und Bauraum werden von Architekten unter die Lupe genommen.



Baunebenkosten



Die örtliche Bauaufsicht rechnet Ihnen das verbindlich aus.
Dazu sind landesdurchschnittliche Kosten bekanntgemacht.
Der Architekt führt für Sie ein mehrstufiges Kostenermittlungsverfahren nach DIN 276 durch: zunächst die Kostenschätzung als Bestandteil des Vorentwurfes, später auf der Basis des Entwurfes eine Kostenberechnung, nach Vorliegen von Handwerkerangeboten einen Kostenanschlag, und, wenn das Ganze fertig ist, die Kostenfeststellung. Die Quellen seiner Kostenermittlung können dabei vielfältig sein und von ortsüblichen Preisen über bürointern geesammelte und ausgewertete Ausschreibungsergebnisse bis hin zur Nutzung von Kostendatenbanken mit Referenzprojekten reichen.

Für die angesprochenen Baunebenkosten (Kostengruppe 700), können Sie bei kleinen Objekten zwischen 18 und 23 Prozent veranschlagen.

Grüße vom Niederrhein