Bauinginieur in Sachsen gesucht!

19.05.2016 vinylia


Moin,

wir suchen dringend in Mittelsachsen, in der Nähe von Chemnitz, Mittweida, Rochlitz einen versierten Bauinginieur.

Wir möchten eine 400 Jahre junge Mühle wieder zum Leben erwecken. Es soll eine private, wie auch gewerbliche Nutzung des Gebäudes erfolgen. Es ist u.a. eine Pension, als auch eine Gastronomie geplant.
Der gastronomische Part ist vom Gesundheitsamt abgesegnet.
Das Gebäude war einstmals Wohn-, Produktions- & Lagerstätte.
Wir haben keinen Denkmalschutz mehr, das Gebäude ist seit mehr als 7 Jahren unbewohnt.
Im Gebäude befindet sich ein benutzter Kuhstall & eine KFZ Werkstatt, letztere soll weiter genutzt werden.

Seit einem Jahr stehen wir in der Bauplanung. Unser nochBauinginieur hat uns leider mächtig hängen gelassen & seine Arbeit nicht richtig gemacht. Er hat uns in eine recht prikäre Situation gebracht. Wir haben dadurch Mehrkosten von ca. 6000 €. So das wir gezwungen sind, den Bauinginieur zu wechseln.

Wir benötigen einen Bauinginieur der auch um die Ecke denken mag & nach Lösungen sucht. Der keinen Bammel vor dem sächsischem Baurecht & dehren Gespielen hat. Und er sollte Erfahrungen von baurechtlicher Rettung & Umnutzung solch alten Gebäuden haben.

Infos zu unserem Projekt
frausonneland.xobor.de
muehlenpension.de - dies ist eine Arbeits- & Ideensammelpage.

Mit sonnigem Gruße

Nadja Schallenberg



Hilfe



Sorry, mal kurz reingeschaut. Ich wünsche Euch auf alle Fälle Erfolg. Jedes dieser Objekte hat es verdient, wieder zum Leben erweckt zu werden. Aber wenn Ihr im Video schon um finazielle Hilfe bittet und wegen "lumpiger" Mehrkosten von 6000 Euro Euren Berater fordert, dann habt ihr wohl keine Vorstellung, was auf Euch zukommt. Mehrkosten von 50.000 Euro gegenüber iregndwelcher Planung sind da locker drin. Und Euer Konzept - Kultur und Begegnungsstätte - wir haben so etwas in der Nähe - aber das rechnet sich ebenso schwer und ist wesentlich kleiner. Heute stand in der FP ein Artiklel zur Lochmühle und Thema Trinkwasserversorgung (Brunnen geht nicht mehr). Auch ein Ingenieur, der um die Ecke denkt, kann nicht alle Zusatzkosten, die die Behörden auf Euch wälzen werden, abdecken. Wie gesagt - viel Erfolg - eine Ortsangabe wäre aber hilfreicher - wegen der Fahrstrecke zum Objekt für einen Planer.



Planer als Partner



Vorweg: Ich kann Euch KEINEN Planer vermitteln, weil ich zu weit weg wohne. Ihr könnt aber gern Kontakt
1. zur Interessengemeinschaft Bauernhaus (IGB e.V.) suchen. www.igbauernhaus.de >IGB in Ihrer Nähe.
2. Oder wenn es eine Mühle ist, wendet Euch an die Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde /Mühlenerhaltung (DGM e.V.) Die DGM-Landesvorsitzende Sachsen war vor Jahren: Bettina Böhme, 04736 Waldheim. Ob sie es heute noch ist, weiß ich nicht. siehe auch: www.ferienwohnung-waldheim.de
3. Es gibt auch noch einen Sächsischen Bauernhaus-Verein, die auch recht aktiv sind. Dazu finde ich aber jetzt meine Kontakte nicht. Am besten mal googlen.
4. Nicht weit von Euch gibt es auch das Altenburger Land mit einer sehr aktiven Gruppe von Bauernhaus-Freunden: http://www.altenburger-bauernhoefe.de/ Vielleicht können diese Freunde auch vermitteln.
5. Im Bau- und Denkmalamt Mitweida kenne ich eine engagierte Mitarbeiterin. Sie weiß vermutlich auch gute Kontakte: Beate Dalke.
Die Dienst-Nr. läßt sich sicher auch herausfinden. (Privatdaten schreibe ich hier nicht.)

Ganz viel Erfolg wünsche ich Euch und auch gute Ideen für die weitere Finanzierung. Vielleicht wäre manches leichter, wenn es ein Denkmal wäre ?



@ Olaf aus Sachsen



Hast Du auch hier geschaut ?
http://muehlenpension.de/



Danke für die sehr guten Gedanken!



Die Kosten sind uns klar. Das ist alles irgendwie machbar.
Was uns nervt, sind die ganzen neuen Bauvorschriften. Jeder sagt Dir was anderes ...
Es kann doch nicht sein, das so ein lebendiges Gebäude an den Bauvorschriften scheitert? Es ist schlimmer als zu DDR Zeiten.

Wir hatten schon das Gesundheitsamt zugegen. Wegen der Gewerbeküch. Wir haben sehr hoch gepokert mit dehnen. Und haben das erreicht was wir wollten. Den Fettabscheider müßen wir nicht. Die alten Fenster können bleiben & das Wichtigste, es muß nur bis Fensteroberkannte gefließt werden. Es geht doch.
Es gibt immer Verhandlungsspielräume.
Es kann doch nicht sein, das an so ein altes Gemäuer aus dem 17. Jahrhundert moderne Maßstäbe wie für Neubauten gesetzt werden.
Damals waren eben Deckenhöhen 220 oder 240 oder kleiner. Und nun, darf das nicht mehr benutzt werden? Das ist doch der Charme, der Reiz, kleine Hexenkämmerchen. Oder die Decke muß recht aufwendig angehoben werden? Die vorhandenen Räume können nicht mehr genutzt werden, nur weil die nächsthöhere Gebäudeklasse wirtschaftlich ein Irrsinn ist.
Wo sind wir hin gekommen?!
Da sitzt eine Dame vom Amt vor Dir erzählt Dir was vom §50 barrierefreies Bauen & hält wissendlich Wissen & Fahten zurück. Und dein Bauinginieur versinkt immer tiefer in den Stuhl & schweigt.
Das alles hat nichts mehr mit Demokratie zu tun.

Auf der anderen Seite steht der sächsische Tourismusverband & schreit, Leute macht was für die Region, für die Leute auf dem Lande. Und da kommen zwei Blödbommel & wollen was anpacken, ins kalte Wasser hüpfen. Und dann bekommste nur Knüppel in die Beine ...

Euch ein sonnige Wochenende wünscht Nadja



Hab



neulich schonmal auf euere Seite geschaut. Erinnert mich an unser Projekt, nur ne ganze Ecke größer! Respekt für den Mut und viel Erfolg!



Mich wundert,



daß ein Gebäude aus dem 17. Jh. heute nicht in einer Denkmalliste steht. Da will jemand was loswerden.(?)



Denkmal war einmal ...



Das Gebäude bekam zu DDR Zeiten leider größere Fenster, daher besteht kein Denkmalschutz mehr. Auf der einen Seite ist das gut. So haben wir mehr Spielraum. Jedoch auch mehr rechtliche Hürden auf der anderen Seite.
Brandschutz geht vor Denkmalschutz, z.B..

Das Gebäude gehört meinem Schwiegervater, es bleibt in der Familie. Es wird auf meine Freundin überschrieben.




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