Bauantrag ja oder nein?

18.01.2020 nudells



Hallo liebe Fachwerkgemeinde,

Ich bin neu 32 Jahre und komme aus dem schönen Sachsen, habe von meinen Eltern ein 400 Jahre altes Haus bekommen mit einer möglichen Wohnfläche von 600qm

ich habe von meinen Eltern ein 400 Jahre altes Haus geerbt, dieses habe ich im Erdgeschoß (50 cm Wände) schon umgebaut und auf heutigen Stand gebracht. DA wir nun Nachwuchs bekommen haben möchte ich gern die obere Etage ausbauen. Dabei ist mir unser Giebel (das letzte Fachwerk im Haus) ein Dorn im Auge und würde ihn gern Massiv machen. Ich weis das Ihr das nicht gern hört aber ich wohne an einer dicht befahrenen Straße und möchte gern eine KS Wand mauern um das Straßengeräuch zu minimieren.

Mein Opa hatte schon zu seiner Zeit die beiden Seitenwände rausgemacht und mit Ziegeln hochgemauert(rote Pfeile)

Nun zu meiner eigentlichen Frage, Braucht man für so ein Unterfangen einen Bauantrag oder ist das nur eine Sanierung?

ich bin auf euere Antworten gespannt.



Es ist...



ein unsinniges Unterfangen, des Straßenlärmes wegen den Giebel herauszureißen. Genausogut können Sie für einen Bruchteil des Aufwandes die Wand innen verstärken. Nicht alle Schandtaten der Altvorderen muss man weiterführen.

Grüße

Thomas



muss eh raus



Hallo Ja das stimmt, was ich oben vergessen habe zu erwähnen. Das Fachwerk müsste auch neu gemacht werden da die Steller morch sind!



Schallldämmung



Viel mehr Einfluß auf die Schalldämmung haben die Maueröffnungen,
also Fenster und Türen schalltechnisch verbessern.

Entweder gegen Schallschutzfenster ersetzen oder innen ein zweites Fenster davorsetzen-
am besten auf die Wand und den sich dabei ergebenden Überstand mit schweren Holzfaserplatten dämmen.

Darauf Lehmputz aufbringen.

Alternativ innen eine komplette Wand vor die bestehende Fachwerkwand setzen-
das kann auch mit KS-Steinen erfolgen.

der Abriß und Neuaufbau wäre auf jeden Fall ein genehmigungspflichtiges Bauvorhaben.

Wie sollten dabei die beiden Wände verbunden werden?