Balken – wie finden?

09.03.2011


Hallo.

Wir möchten in unserem Bergischen Schieferhaus von 1880 die Balken in den Wänden zwischen zwei Zimmern Freilegen und als offenes Fachwerk stehen lassen. Nun stellt sich die Frage, ob es einen Weg gibt, die Position der Balken im Vorhinein zu bestimmen...

So einen "Holzsucher" (mit dem man auch Stromleitungen oder so finden kann) habe ich schon ausprobiert; funktioniert aber nicht (wohl zuviel Putz über den Balken...).

Ich habe überlegt, ob ein Thermografiebild hier helfen könnt: einen Raum kräftig heizen, im Nachbarraum nachts das Fenster auf und los... Dabei müsste man doch die Balken sehen, oder?

Oder hat jemand eine andere Idee?

Beste Grüße und vielen Dank für alle Hinweise,
Matthias Heynen



Balken finden



Nehmen Sie einen von den Holzsuchern, die Sie im Hause haben.
Erst mal zum ungefähren Verlauf der Balken:
In einer Innenwand stehen etwa aller 70 cm bis 1 m senkrechte Balken (Stiele), die ab und an mit waagerechten (Riegel) oder schrägen (Bügen) Hölzern verbunden sind.
Ab der Außenwand können Sie beginnen in den genannten Abständen zu suchen. Als Holzfinder nehmen Sie einen kleinen Hammer, einen Messergriff oder einen ähnlichen harten Gegenstand. Ich nehme den Griff meines Taschenmessers.
Klopfen Sie in dem vermuteten Bereich die Wand waagerecht in kleinen Abständen ab. Wenn Holz unter dem Putz ist, ändert sich der Klang, er wird dumpfer.

Viele Grüße



Wenn sie ...



die Balken freilegen wollen, brauchen sie sie vorher nicht zu orten. Oder hat die Ortung einen anderen Zweck ? Ansonsten schließe ich mich Herrn Böttcher an.



Danke schonmal...



... für den Tipp - klingt ja gut ;-). Werde ihn am Wochenende direkt mal ausprobieren.

Das vorher Orten sollte sein, da die zukünftige Aufteilung der Wohnung noch nicht fest steht und unter anderem davon abhängig ist, ob eine Wand überhaupt "geöffnet" werden kann - denn wenn dort nicht die Möglichkeit besteht, zwischen den Balken einen Durchgang zu schaffen, bleibt die Wand wie sie ist: geschlossen.

Beste Grüße und ein schönes Wochenende.
Matthias Heynen