Fachwerk

23.06.2004



Hallo,
ich hab ein altes Fachwerkhaus geerbt, was muss ich beachten,wegen Baugenehmigung etc.?



Wegen was?



Gehts auch ein klein wenig detaillierter? Was haben Sie den vor?
Grüße aus Leipzig



RE



Alles mögliche.

Viel Grüße Gerd



Für wat ?



guten Abend Frau Junk,

ohne genaue Angaben, für was,warum,wieso,kann ich nur raten,sich bei Ihrer Baubehörde und Denkmalamt zu informieren!

herzliche Grüße aus Berlin
Zimmergesell Michael



Also um noch eins Draufzusetzen....



...wenn für das Haus keine Baugenehmigung vorliegt würde ich mich beim Erbauer beschweren :-)) (beim Besuch Klappspaten nicht vergessen, und vorher die Kirchenbücher der letzten 300 Jahre lesen)
Hallo Silvia
Da gibt es wohl wirkich viele fragen, Was soll Gemacht werden, besteht Denkmalschutz, steht das Gebäude eventuell auf einer als Denkmal ausgewiesenen Fläche, Welches Bundesland weil da hat jedes sein eigenes Baurecht, oft gibt es auch bei den Gemeinden Bebauungspläne an die man sich halten muss.
Grenzabstände (wichtig bei Umnutzungen die wie Neubauten behandelt werden) etc
Das ist da was mir als Laie gerade mal einfällt, aber das Haus selbst ist ja genehmigt, solange man von Aussen nichts ändert dürfte es keine Probleme geben.
Ich würde bei größeren Maßnahmen einen Planvorlagenberechtigten oder Architekten befragen oder aber auf dem Bauamt erkundigungen einholen.
Gruß
Hartmut



baugenehmigungen



An Alle die mir geantwortet haben,
das Fachwerkhaus besteht seit ca.100 Jahren, kein DEenkmalschutz und es mus einfach alles erneuert werden, Elektrik (überall wirres Gekabels), Sanitär,die Wände mit verdammt viel Lehm teilweise sogar verflochten, roten Steinen, midestens 3Öfen, da überall schwarz, keine Baupläne, Holzwürmer sind schon ausgezogen, Balken leider keine Eiche, teilweise abgefault und mit Beton beigeputzt, Flickarbeiten überall, Keller voller Schimmelpilz.



Was muss beachtet werden !



Guten Tag Silvia Junk,
Zur deiner Antwort was muss beachtet werden!
1. Elektriker
2. über älteres Gebäck (Zimmermann)
3. keine Baupläne (eventuell Zeichnung machen lassen)
4. Keller voller Schimmelpilz (Holzschützer)
5. Statiker
6. Zimmermann
7. Wärmeschutzverordnung
und und und und!
Ich fast zusammen Fragen über Fragen!!
ich würde ich Ihnen raten einen sachverständigen oder einen Fachmann hinzu zu ziehen der Ihnen einen vernünftigen Sanierungsvorschlag machen kann denn ich glaube dass sie mit der Masse der Fehler (Gewerken) nicht zurechtkommen.
Dann kann man auch die einzelnen Gewerke planen und zur Ausführung bringen lassen.
Ich hoffe ich konnte Ihnen hiermit weiterhelfen für eventuelle Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit zimmerlichem Gruß
Andreas Vollack
aus Hann. Münden





Hallo Silvia
Zu den Schäden am Holz und zum Schimmel würde ich auf jeden Fall fachlichen Rat einholen, und zwar von jemanden der sich wirklich mit Fachwerk auskennt, hier sind wahrscheinlich in der Vergangenheit Fehler gemacht worden (zb die Beigeputzten Balken)die du jetzt bei der Renovierung korrigieren kannst. Dazu findest du bestimmt hilfe auf dieser Seite.
Elektriker, Klemptner etc kannst du Quasi von der Stange nehmen aber Obacht das sie zum Abflussrohre Verlegen keine Balken Rausschneiden.
Das mit dem Lehm in den Wänden würde ich so lassen wie es ist, und um so besser wenn alles schön verflochten ist, denn das gibt dem Gefüge zusätzlich halt. So etwas kann Jahrhunderte überdauern.
Grundsätzlich halte ich es für wichtig vor der Renovierung zu überdenken was wirklich Notwendig ist. Man sollte überlegen wie das Haus "Gedacht" war, und das berücksichtigen. Was nützt zum beispiel eine Ausgleichschüttung und Laminat auf alten wurmigen Holzdielen die auf durchgefaulten Balken ruhen, da ist es dann zb besser die alten Dielen zu entfernen, die Balken zu untersuchen und dann neu aufzudielen, das erhält dann die Wertvolle Substanz, ist billiger, und man ist auch sicher nicht ein Jahr später mit dem Laminat ein Stockwerk tiefer zu sitzen. (Blos nicht die Augen vor Baumängeln verschließen)
Wenn du dir jedes Bauteil genau anschaust und dreimal überlegst ob es wirklich erstezt werden muss nur weil es nicht Modern ist (zb Türen + Griffe) kannst du durch Eigenleistung viel Geld sparen (ZB Türen Renovieren) und erhälst nebenbei den Charakter des Hauses.
Baugenehmigung brauchst du wahrscheinlich keine wenn es sich nur um Instandsetzungsarbeiten handelt, es sei denn das Haus hat Jahre leer gestanden und ist nicht mehr als Wohnhaus ausgewiesen.
Setz doch mal ein paar Bilder hier rein, auch von den Schäden, das kann dir bestimmt helfen, ausserdem gucke ich gerne Bilder:-)
Gruß
Hartmut