Aufbau Holzbalkendecke

25.01.2008



Hallo,
wir planen derzeit den Asubau unseres DG.
Habe eine Frage zum Bodenaufbau der Holzbalkendecke. Die Balken wurden bereits von oben freigelegt. An der Unetrseite der Balken ist eine Gipsschicht, die als Decke für die unteren ausgebauten und bewohnten Räume dient. Nun wollen wir zwischen die Balken 160mm starke Glaswolle von Isover einbringen, die Balken mit seitlich angeschraubten Brettern in der Höhe ausgleichen und mit 22mm starken Spanplatten darauf verlegen.
Das Dach ist gedämmt und das Dachgeschoss wird dann auch beheizt. Trittschalldämmung spielt eine untergeordnete Rolle.
Ist es richtig, dass hier keine Dampfbremse nötig ist?
Ist es besser die Spanplatten schwimmend zu Verlegen oder mit den Balken zu verschrauben?

Vielen Dank und Grüße an alle
T. Heinrich



Wie 'ne Kinderwippe



Nach Ihren Vorstellungen wird die Holzbalkendecke mit dieser Ausbauvariante sich wie eine "Kinderwippe" verhalten!
Die Gläser im Schrank werden tanzen.

Trittschall und Körperschall müssen bei Holzbalkendecken eine getrennte Beachtung finden, sind aber trotzdem nich voneinander zu trennen. Trittschall bekommen Sie nur mit Massefüllung reduziert und der Körperschall wird mittels Dämmstoff minimiert.
Auch ist darauf zu achten, daß keine Hohlräume sich in der Konstruktion befinden sollten (Schallübertragung wie Resonanzkörper!).
Dabei ist aber die Statik in Betracht zu ziehen, denn diese gibt die Lösungsvariante vor.
Aufbau könnte folgendermaßen aussehen:

- Unterseitig verbleibt Ihre GK-Platte
- jetzt eine Dämmmatte so dick wie die seitlichen Traglatten zur Aufnahme des Blindbodens
- Rieseschutzvlies
- Lehmsteine mit QuarzSand ausgekehrt einbringen (Statik beachten!)
- bis Oberkannte Dielenboden dann einen Dämmstoff auflegen und Diele verlegen (Befestigung wenn möglich nicht in die Balken, da Schallübertragung!)

Grüße

Udo