Marode Grundbalken

13.11.2002



Suche nach einer Möglichkeit den tlw. recht maroden Grundbalken aus Eiche rund um unser Fachwerkhaus zu erhalten. Durch die beigeputzte Grundmauer konnte eindringendes Wasser nicht entweichen und der Balken ist im untere Drittel der Auflagefläche bröselig. Ich wollte nun den Balken Meter für Meter gesundschneiden, mit einer bituminösen Folie unterlegen und Stampfbeton zwischen Balken(Folie) und Fundament drücken. O.k. oder gibt es Alternativen??





Hallo Herr oder Frau Koldehoff,
Ich denke mal, sie meinen den Schwellbalken, da, wo das Haus draufsteht. Wir (bzw. der Zimmermann) sind gerade dabei, alle maroden Schwellbalken auszutauschen. Es hat sich gezeigt, dass teilweise der Schwellbalken in der Mitte hohl war ("leergefressen! von Käfern!), denn wo Wasser eindringen kann oder konnte, fühlen sich diese Käfer wohl am wohlsten. Wenn man aus dem Fenster eines oberen Stockwerks geschaut hat, sah man, dass das Haus einen leichten "Bauch" hatte. Durch die maroden Schwellbalken hat sich das Fachwerk mehr und mehr nach außen geschoben (wie gut, dass alles verzapft ist). Auch haben wir kleinere Balken (links und rechts vom Fenster) austauschen müssen, die nur minimal eingeschnitten waren, aber schließlich sind alles tragende Teile und wenn man mal bedenkt, steht "unten" ja das ganze Haus drauf. Wenn ich Ihnen einen Tipp geben kann, dann suchen Sie sich am besten einen guten Zimmermann und lassen das fachmännisch reparieren oder zumindest erstmal von einem Fachmann anschauen! Kostet schon ziemlich viel Geld, aber sonst haben Sie vielleicht das Problem, Sie stecken Geld und Arbeit rein und dann müssen Sie in 2 Jahren das Ganze nochmal machen... (und Folgeschäden kanns ja vielleicht auch geben. Grüße Annette



Stampfbeton am Grundbalken?



führen Sie diese Variante nur ruhig so durch und in etwa 10 Jahren vielleicht, ist ähnliches Problem wieder da. Es ergeben sich am Grundbalken und an der Verbindungsebene zum starren Beton ein derartiges Feuchtigkeitsproblem, was kaum zu beherrschen ist. Die Altvorderen haben da immer auf "Luftumspühlung geachtet und auch auf eine vertretbare Flexibilität. Ein geeigneter Fachmann sollte Sie aber in diesem Fall am Besten vor Ort beraten. Schöne Grüße vom Lehmbauer