Fugenabdichtung im nachträglich vorgesetzten Fachwerk

07.08.2007



Guten Tag!
Wir haben vor einigen Jahren vor die vorhandene Fassade ein richtiges Fachwerk, nicht nur optische Nachahmung, gesetzt. Es besteht aus Eichenbalken die ausgemauert und verputzt wurden.
Es gab noch nie Probleme mit eindringender Feuchtigkeit etc..
Jetzt soll ein neuer Anstrich erfolgen und wir würden gerne die Fugen zwischen Balken und Stein, die sich durch das Arbeiten der Balken gebildet haben, verschliessen, bevor der Antrich erfolgt.
Der beauftragte Maler befürchet aber, dass dann eventuell eingeschlossene Feuchtigkeit zwischen Fachwerk und Wand zu Problemen führen kann, weil eine Durchlüftung des Zwischenraumes unterbunden wird.
Nun sind wir verunsichert, was richtig ist.
Die Fugen stören das Bild schon sehr und es wäre ein optischer Gewinn, sie zu schliessen. Die geäusserte Sorge ist aber auch nachvollziehbar.
Gibt es enstprechende Erfahrungen hierzu, auf die man zurückgreifen kann?
Kann, bzw. wird nicht ohnehin über die Eichenbalken auch Feuchtigkeit aufgenommen und abgegeben?

Ich freue mich über jeden Tipp und Hinweis.

Schönen Dank im Voraus

Adrian Hasselbach



Wenn



die Fugen mit einem Putz geschlossen werden, der dem vorhandenen Putz gleicht, sollte das unproblematisch sein - keinesfalls Acryl, Silicon & Co. verwenden.

Grüße

Thomas





Hallo

evt.könnt ihr euch auch mit einem kleinen Trick behelfen. Wenn man zwischen Balken und Putzfeld (die ja sowieso zwei verschiedene Farben haben) einen breiten,dunklen Strich -> Begleiter zieht dann fallen Schwundrisse zwischen Putz und Balken nicht so auf und es sieht gleichmässiger aus.
Hat aber nichts mit Fugenabdichtung zu tun, war nur so ein Gedanke
gruß
Dorothée