Deckenbalkenkonstruktion

16.05.2005 O two



Hallo,
ich suche nach einem vernünftigen Deckenaufbau für eine Holzbalkendecke. Die Holzbalkendecke wird in einem alten Fachwerkhaus neu eingezogen. Die Balken haben laut Statiker einen Querschnitt von 16/12. Unten sollen die Balken sichtbar bleiben. Oben soll der Aufbau so gering wie möglich sein, da an einen bestehenden Fussboden angeschlossen wird. Es sollen auf jeden Fall Massivholzdielen oben drauf kommen. Wer hat Erfahrung mit Lehmeinhägesteinen von Eiwa? Gibt es andere (günstigere) Möglichkeiten für den Balkenzwischenraum (Lehm bevorzugt)? Reicht es aus (Trittschalltechnisch), wenn aufdie Balken ein Trittschalldämmstreifen aus Flachs gelegt wird, darauf 20-25mm Latten gelegt, auf die die Dielen geschraubt werden.



Schallschutz braucht Masse...



... sagt unser Planer. Und Masse wiederum ist natürlich bei der Statik zu berücksichtigen.

Daher kommen bei uns u.a. die superhäßlichen Betonwegeplatten aus dem Garten in die Decke.

Aufbau:
Balken (20/24 - max. 75cm Abstand)
Hobeldielen (24mm)
Rieselpapier
Dielenboden auf Kreuzlattung (Lattung liegt auf Dämmstreifen. zwischen der Lattung liegen die erwähnten Betonplatten sowie Hanf-Leichtlehmschüttung - Gesamthöhe bis Oberkante Dielen 16cm)
Wahrscheinlich nicht gerade die "schlanke" Konstruktion, die Sie suchen. Wie viel Platz ist denn ab Oberkante Balken bis Oberkante Anschlussboden?
Beste Grüße
Isabel Müskens



Noch mal den



Statiker befragen. Auf die Balken gehört zur Aussteifung in den meisten Fällen als erstes eine durchgehende Schalung.
Für den Trittschall gibt es gute Systeme von Pavatex und Gutex und zwischen die Balken kann man natürlich auch Lehmsteine verlegen, wenn die Decke die Lasten tragen kann. Wieder ist der Statiker gefragt.
Bodenaufbau ab OK Balken ca. 80 mm.