Konstruktion so machbar ?

05.06.2012



Hallo
Ich habe bei meinem Kehlbalkendach auf der Garage einen Wurmbefall gehabt . Dieser wurde mit dem Heißluftverfahren beendet . Die Deckenbalken und die Pfetten hatten etwas gelitten . Ausserdem waren die Deckenbalken im mittleren Bereich schon von Anfang an 1959 sich leicht am durchbiegen (1-2cm) . Nun wollte ich oben die Garage ausbauen . Um einen geraden Boden zu bekommen , und umd die angefressenden Balken zu stabilisieren hat mir mein Zimmermann diesen Vorschlag gemacht : neue Deckenbalken neben die alten setzen (hellblau) und am Ende auf der inneren Mauer aufliegen lassen (ca4cm) . Die Balken mit den alten Deckenbalken formschlüßig verbinden . Dann noch seitlich an die Spaaren senkrecht nach unten auf die neuen Balken eine Abstützung bündig an die Pfette setzen . diese werden mit Pfette und Spaaren verschraubt . Ist dies so richtig gedacht vom guten Zimmermann ?



ein



Mauerauflager von 4 cm ersscheint mir etwas dürftig - wo leibt denn der alte Deckenbalken auf ?
1-2 cm Durchbiegung bei 5 m ist aber kein Weltuntergang !!





Hallo
Die jetzigen Balken liegen auf dem kompl. Mauerwerk auf und die Pfette oben auf den Deckenbalken . Zwischen den Decknbalken und der Pfette ist gemauert . Man würde die neuen Balken schlecht montieren können . Wenn sie mehr Auflage bekommen sollen , muss ich sie unter die Pfette bekommen , dann sind sie zu lang um sie dort einzusetzen . Ausserdem sind die neuen Balken mit den alten verschraubt .
Mir gehts aber hauptsächlich um den kleiner Querbalken zu den Sparren . Es soll angeblich die Verbindung der Sparren mit den Pfetten verbessern bzw als Sicherheit dienen weil die Pfetten ja auch befallen waren und an einigen Stellen recht dünn geworden sind . Ausserdem kann man an diesen Balken später schön die Innenverkleidung anbringen . Und da wollte ich wissen , ob die Anbringung dieser Balken so richtig ist . Wegen den Kräften . Ich hätte spontan gesagt ihn schräg zu setzen . Also 90° vom Spaaren zu den Deckenbalken hin laufend , nur dann wirds vom Platz später im Innenraum wieder wenige ...



Wenn...



...die Auflage der neuen Deckenbalken auf dem Mauerwerk zu gering erscheint, könnte man auch darunter eine Knagge/Konsole mit der Wand verbolzen.

Gruß



die



"Beilage" 90° zum Sparren setzen bringt nichts, da die Kräfte seknrecht auf die Pfette abgeleitet werden - ins Auflager. Du würdest Sie damit nur umleiten (u.a. Windlasten) auf die deckenbalken, die sie wiederum aufs Auflager leiten müssen.
Warum verstärkst Du denn nicht gleich deine Sparren mit einer Beilage ? Außerdem fehlen für konkrete Zahlen kronkrete Maße, wie lang ist der Sparren zwischen Auflager und Zange (Kehlbalken sind in Sparrendächern zu finden), welche Abmaße hatte er und was gibt er nach dem Befall noch her ?
Dein Zimmermann ist vor Ort - und er ist ja der Fachmann.
Wir vermuten nur !