Füllung zwischen Holzdeckenbalken und Aufbau des Bodens

23.11.2010



Danke für die Antworten. Zur Info: Der Sand mußte raus weil er ständig durch die Spalten des eingelegten Bodens zwischen den Deckenbalken durchsickerte. Zum Teil benötige ich auch eine Dämmung in der Decke, da nicht der gesamte Speicher genutzt wird.
Trotzdem meine Frage zum Bimsstein. Er hat Masse und schluckt sehr gut den Schall (das merk ich, wenn ich auf dem Bims gehe, der zum Teil zwischen den Deckenbalken (Stärke Balken ca 10-12x14-16 cm) eingelassen wurde. Ich möchte aber nun eine Lattung (ca. 2,4x7.0 cm) im Abstand von 50 cm auf die Deckenbalken aufschrauben und mit Unterlegmaterial die Unregelmäßigkeit der Deckenbalken ausgleichen. Danach OSB "schwimmnend" verleimen (nicht schrauben) und zwischen Lattung und OSB-Platten kommt noch Filzstreifen (oder was wäre besser?) zur Entkopplung. Anschließend einen Korkboden mit Trittschalldämmung auf die verleimten OSB-Platten. Damit hoffe ich die Nutzfläche komplett zu entkoppeln. Funktioniert das so. Ich hab nur Sorge, dass der Bimsstein (8cm zwischen den Deckenbalken) und die OSB-Platten zu schwer für die Deckenbalken werden? Ich muß noch erwähnen, dass ich zur Versteifung der Deckenbalken im Abstand von ca. 1,20 m zwischen die Deckenbalken Querbalken (7x13 cm)über die gesamte Fläche durchgehend eingezogen habe.
Für Bestätigung, Hinweise und Tipps wäre ich dankbar!



Hallo Rüdiger,



kleinere Unebenheiten lassen sich problemlos durch Unterlegen ausgleichen. Falls es sich jedoch um größere handeln sollte, würde ich in jedem Fall seitliche Anlaschungen empfehlen. Hatte hier im Forum zu diesem Thema wertvolle Tipps erhalten (vielen Dank an die Thread 134205-Schreiber) und diese Lösung umgesetzt. Weiterer Vorteil: die Balken schwingen weitaus weniger als vorher, sind quasi wie in einer Zange eingepresst durch die M22er-Bolzen. Dadurch konnte ich auch einen leicht angegriffenen Balken (Wasserschaden) wieder "ertüchtigen". Die Verringerung des Schwingens wirkt sich positiv auf den Trittschall aus.

Trockener Sand hat in Abhängigkeit von der Körnung ca. 1,5 bis 2 Tonnen pro cbm, Bimsstein wird i.d.R. von 300 kg bis 1 Tonne je cbm angegeben. Bei einem Austausch von schwerer Füllung mit leichterer Füllung dürfte die Deckenlast incl. neuer Dielung eher ab-als zunehmen.

Warum sollen es OSB-Platten sein ? Ich bevorzuge beim Neuaufbau von Holzböden immer Dielung: ist preiswerter oder nicht teurer als OSB, ist nicht von Haus aus vergiftet (Entschuldigung, "E1-Norm" ist für mich ein Witz), ist sehr stabil durch kurzen Abstand der Nut/Federverbindungen.

Was sollen dort oben für Räume entstehen, dass der Trittschall so überaus wichtig ist ? Der technische Aufwand für einen perfekten Trittschall ist hoch. M.E. müsste es ausreichen, die Balkenschwingungen zu minimieren, den Bims drin zu lassen bzw. zu vervollständigen und dann auf einer neuen Dielenlage den trittschallgedämmten und entkoppelten Korkboden aufzubauen.

Gruß
AallRounder