Dachbodenausbau / Fußboden

19.09.2005



Hallo

Wir haben ein Altbau (1925)erworben und wollen den Fußboden unterm Dach machen.
Der vorhandene Fußboden/Decke stellt sich folgt dar:
80x60 mm Balken die parallel zur Hausfront (10m) laufen, im Abstand von 60cm liegen und von mehreren Wänden unten getragen werden.
Von unten sind die Balken mit Streckmetall behauen und Gips überzogen.Nach oben hin nur mit 20-22 mm Bretter ohne Nut und Feder belegt.

Die Balkenenden liegen LOSE halb im Mauerwerk auf.Auf dem Fußboden hat wohl irgent jemand mal 160 mm Steinwolldämung lose drauf gelegt.

So, nu zu meinen Fragen:
Die Balkenenden müßen doch wahrscheinlich fest ins Mauerwerk eingemörtelt werden ?
Kann ich die Steinwolldämung, die lose auf dem Dachfußboden liegt einfach zwischen den Fußbodenbalken legen und die Better neu verschrauben (jetzt genagelt und überall lose)?
Wenn ja, muss die Steinwolldämung lose eingelegt werden oder kann/darf man die auch was reinstopfen ?

Was ist besser, die alten Fußbodenbretter neu verschrauben und darauf Verlegeplatten auslegen, oder direkt die Verlegeplatten auf die Balken verschrauben?



Ich muss



den Aktionismus leider ein wenig bremsen. Für einen Dachgeschossausbau benötigt man eine Baugenehmigung. Diese beinhaltet dann natürlich auch Statik und Wärmeschutz. Die genannten Querschnitte von 8/6 cm sind für einen bewohnten Raum mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu schwach und müssen ausgetauscht oder verstärkt werden. Ich rate ihnen einen Bauingenieur oder Architekten mit den erfoderlichen Arbeiten zu beauftragen. Dann ist auch zu klären wie die Balkenenden in den Auflagern zu verankern sind.
Ob man eine alte Steinwolle weiter verwenden sollte ?? Ich habe in meinem Haus alles was an Mineralwolle vorhanden war ausgebaut und durch Naturbaustoffe ersetzt.



Wenn es denn...



...ein Umbau zum Wohnraum wird hat Herr Heim recht, wenn wann nur den Bestand renoviert, benötigt man keinen Stempel (also wenn nur sozusagen die losen Bretter im unbewohnten und unbeheizten Spitzboden "ordentlich verlegt" werden sollen). Aber auch hier sind Vorschriften zu beachten (Dämmung der obersten Geschossdecke inkl. Statik etc.). Den Rat, die MiWo gegen Naturbaustoffe zu ersetzen, kann ich nur dick unterstreichen. Unser Haus ist Bj. 1926/27 und ich habe in mühevoller Kleinarbeit die alte Krebs-MiWo des Vorbesitzers ausgebaut, schön brav auf die Deponie gefahren und gegen Naturbaustoffe ersetzt. Und warum auf die Dielen/Bretter nochmal Verlegeplatten aufbringen? Nach dem Verfüllen der Balkenzwischenräume mit z.B. Zelluloseflocken kann man die alten oder auch neue Rauspunddielen prima auf die Balken nageln (steht mir übrigends gerade bevor, ich bin nämlich am Spitzbodenausbau dran...).



Habs



mir fast schon gedacht.

Erst mal vielen Dank für die Antworten. Da werd ich dann wohl nur die Fußbodenbretter mal neu fest machen und das andere erstmal auf Eis legen müßen.
Da ich schon das Dach neu ein decken lasse, sprengt der vorgehabte Ausbau meine finanziellen Mittel. Schade, aber da kann man nichts machen.

Gruss Peter