Erneuerung Decke, welche Balkenstärke, welche Dämmung?

02.10.2003



Hallo werte Fachwerkfreunde, ich bin gerade dabei, in zwei Räumen eines Seitenflügels meines alten Fachwerkhauses die Decken/Fußböden komplett zu erneuern. Der Grund war einerseits, daß die Balken des einen Raumes sehr morsch waren, andererseits mußte der Fußboden tiefer gelegt werden, um eine vernünftige Raumhöhe zu erhalten. Die Situation: die besagten Räume sind Wohnräume, darunter befinden sich der ehemalige Schweinestall sowie eine Garage (beide nicht beheizt). Die alten (mittlerweile freigelegten) Deckenbalken haben die Maße 180/180 mit jeweils einem Unterzug mittig. die Raummaße betragen 4,30m x 4,50m. Nun meine Fragen: Die Spannweite der Balken beträgt in 4,30m und es kommt auch wieder ein Unterzug mittig darunter - welche Balkenstärke ist zu empfehlen? Bisher eingeholte Meinungen reichen von "80x180 reicht vollkommen" bis "120x180 würde ich mindestens nehmen". Weiterhin würden mich emfehlenswerte Maße für den Unterzug interessieren (Spannweite 4,50m). Zuletzt die Frage nach der Dämmung: Angedacht hatte ich von oben nach unten gesehen - Laminat, Trittschaldämmung, Rauhspund auf den Balken, zwischen den Balken 160er Dämmung mit Mineralwolle, Unterverkleidung der Balken mit Gipskartonplatten als Decke für Schweinestall und Garage. Wo kommt nun die Dampfsperrfolie dazwischen, welche muß ich nehmen und kann man das Ganze dann so machen?
Danke im Vorfeld für die Antworten und schöne Grüße aus Thüringen, Raimo



balkenlage,dämmung



hallo,
ich würde bei diesen längen auf mindesten 120x180mm gehen, besser 200x200 mm Leimholz um schwingen zu vermeiden, der mittige unterzug im gleichen format und am kreuzpunkt der balken beide zur hälfte auskehlen um die gleiche höhe zu erreichen, natürlich miteinander verschrauben.
wir haben bei ca. 4,00 m länge 120x180mm verwendet, mit unterzug(mittig) und haben immer noch ein leichtes schwingen.
die Dampfsperre kommt unter die balken, dann lattung, dann gipskarton.
muß mineralwolle sein, oder funktioniert auch eine ökologisch sinnvolle celluloseschüttung (isofloc od. ähnliches, wie bild),hat kaum gewicht und kostet nicht sehr viel.
mfg,
oliver metro



Balkenstärken



ASehr geehrter Herr Schewe, Ihren Angaben fehlt der Balkenabstand, ohne den lassen sich die Balken nicht dimensionieren.
Vorab: Dampfsperre ist überflüssig, wenn annähernd gleiche Verhältnisse auf beiden Seiten herrschen. Das Ausklinken von Balken kann gefährlich sein und denselben unzulässig schwächen.



balkenstärken,



sehr geehrter herr beckmann,
prinzipiell richtig (achsmass und ausklinken),
aber wenn die ausgeklinkten balken kraftschlüssig verbunden sind, ergibt sich keine schwächung, da der Querschnitt der verbunden balken gleich bleibt.
ausgegangen bin ich von einem achsmass (balkenabstand) von ca.60 cm.
26 mm Dielung drauf, fertig.
bei ungeheizten räumen würde ich eine diffusionsoffene dampfsperre anbringen.
mfg,o.metro
mfg



kreuzende balken



nix da, jeden Balken einzeln rechnen !



Danke für die bisherigen Antworten



Hallo Herr Beckmann, Herr Metro, erst einmal danke für die Antworten. Also bezüglich Balkenabstand bin ich absolut flexibel, da ich ja die neuen Balken tiefer als die Alten einziehe und somit nicht an die alten Auflager gebunden bin. Es kann also ruhig ein Balken mehr etc. sein. Zum Unterzug: Diesen wollte ich nicht auskehlen, sondern alle Balken auf diesen auflegen (Deckenhöhe unterhalb reicht dafür aus). Gleiche Verhältnisse auf beiden Seiten existieren nicht, wie ich schon beschrieben habe, ist oben Wohnraum und unten unbeheizt. Mit der Dampfsperre bin ich da immer noch unsicher: muß die nicht oben auf die Balken drauf (also unter die Dielung), um zu verhindern, daß Feuchtigkeit sich nach unten in die Dämmung schlägt?
Mit dankbaren Grüßen aus Thüringen R. Schewe



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Hallo Herr Beckmann, Herr Metro, erst einmal danke für die Antworten. Also bezüglich Balkenabstand bin ich absolut flexibel, da ich ja die neuen Balken tiefer als die Alten einziehe und somit nicht an die alten Auflager gebunden bin. Es kann also ruhig ein Balken mehr etc. sein. Zum Unterzug: Diesen wollte ich nicht auskehlen, sondern alle Balken auf diesen auflegen (Deckenhöhe unterhalb reicht dafür aus). Gleiche Verhältnisse auf beiden Seiten existieren nicht, wie ich schon beschrieben habe, ist oben Wohnraum und unten unbeheizt. Mit der Dampfsperre bin ich da immer noch unsicher: muß die nicht oben auf die Balken drauf (also unter die Dielung), um zu verhindern, daß Feuchtigkeit sich nach unten in die Dämmung schlägt?
Mit dankbaren Grüßen aus Thüringen R. Schewe



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Hallo Herr Beckmann, Herr Metro, erst einmal danke für die Antworten. Also bezüglich Balkenabstand bin ich absolut flexibel, da ich ja die neuen Balken tiefer als die Alten einziehe und somit nicht an die alten Auflager gebunden bin. Es kann also ruhig ein Balken mehr etc. sein. Zum Unterzug: Diesen wollte ich nicht auskehlen, sondern alle Balken auf diesen auflegen (Deckenhöhe unterhalb reicht dafür aus). Gleiche Verhältnisse auf beiden Seiten existieren nicht, wie ich schon beschrieben habe, ist oben Wohnraum und unten unbeheizt. Mit der Dampfsperre bin ich da immer noch unsicher: muß die nicht oben auf die Balken drauf (also unter die Dielung), um zu verhindern, daß Feuchtigkeit sich nach unten in die Dämmung schlägt?
Mit dankbaren Grüßen aus Thüringen R. Schewe