Badsanierung mit Dachschräge - ohne

27.05.2020 JH12345



Guten Tag,

ich bin an der Badsanierung in einem 1,5 stöckigen Holzhaus aus den 60ern im oberen Stockwerk . 1991 komplett saniert. Habe jetzt alles rausgerissen und frage mich wie ich den Aufbau am Besten mache. Der Grossteil der Decke ist dabei das Dach, ein kleiner Teil geht in den unbeheizten Dachboden über (da steckt noch Glaswolle zwischen den Sparren) - es ist aber gut durchlüftet.

Ich sehe jetzt auf die Ziegel. D.h. es ist alles frei gelegt. Ein befreundeter Zimmermann meinte ich solle folgendes machen:

1. Zwischensparrendämmung aus Holzfaser (Steico Flex)
2. Dann direkt auf die Sparren 2 cm Rauhspund (ohne Zwischenraum/Lattung auf den Sparren). D.h. der Rauspund liegt direkt an der Dämmung an
3. Direkt auf den Rauspund (ohne Zwischenraum) Fermacell

Ist das eine gute Lösung oder stimmt dabei irgendwas nicht. D.h. sollte ggf eine luftführende Ebene dazwischen reingemacht werden damit es besser ablüften kann oder wäre das kontraproduktiv, da dadurch ein Hohlraum und ggf Tauwasser entstehen kann?


Vielen Dank für eure Expertise.



Klassiker



Da es sich um ein Bad handelt, müssen Sie natürlich auch für eine luftdichte Ebene sorgen. Von innen nach außen bietet sich daher zum Schutz der Dachkonstruktion folgende Aufbau an: Fermacell/Rigips-Lattung-Dampfbremse (nicht Sperre)-Dämmung-Unterspannbahn-Lattung-Dachziegel.