Baddecke Dachgeschoss Feuchtraum

16.01.2013



Hallo! Stehe vor folgendem Problem: Die Baddecke im Dachgeschoss. Es handelt sich hierbei um einen Neubau mit 180mm Zwischensparrendämmung. An der Rauminnenseite ist an den Sparren die Dampfsperre angebracht. Die Tackerklammern wurden ordungsgemäß verklebt und der Wandabschluss mit elastischem Wandabschlusskleber verklebt. Um am Wandabschluss bessere Dichtigkeit zu gewährleisten habe ich noch Fensterabschlussband aus Filz an die Folie geklebt, die mit eingeputz wird. Nun zu meiner Frage: Welche Option empfehlt ihr? 1.Möglichkeit: Erste Lattung 30mm mit 20mm Styropor ausfüllen, die an der Sperre anliegt. Auf die zweite Lattung 30mm kommen dann die Feuchtraumrigips. 2.Möglichkeit: Erste Lattung leer lassen für Zirkulation. Auf die zweite Lattung Feuchtraumrigips anbringen, die bereits mit 20mm Styropor beklebt sind. Somit wäre die zweite Lattung ausgefüllt und das Styropor liegt nicht an der Folie an. Möchte Schimmel möglichst ausschließen und Ruhe haben, aber dennoch die Kältebrücke der Sparren beheben. Ich hoffe ihr habt eine Idee.



Moin...



... beide Varianten sind als unkritisch zu sehen. Das Zusatz-EPS ist bei gesperrter 180mm (MiWo?-)Dämmung eigentlich überflüssig, so oder so... außerdem unsympathisch... und was soll in der Decke eigentlich zirkulieren?

MfG,
sh



Baddecke Dachgeschoss Feuchtraum



Wollte die Kältebrücke der Sparren damit beseitigen. Zirkulation halte ich in dem Hohlraum Rigips und Dampfsperre für sinnvoll, da durch Spots und kleinere Spalten geringfügig Feuchtigkeit kommen könnte. Wenn dann Styropor an die Folie gedrückt wird, wie in Möglichkeit 1, ist doch der Schimmel gleich da... oder bin ich zu kleinlich? Es kann mir doch niemand erzählen, dass die Rigipsdecke zu 100% im Bad dicht wird, selbst wenn ich alles nach bestem Gewissen abdichte.



Baddecke



Ich schlage ihnen folgende Variante vor:
Hut- bzw. Deckenprofile im Systemraster an die Sparren anschrauben,
mit Gummipuffern ausrichten,
Rahmenprofile oder, wenn der Platz nicht reicht, Deckenrandprofile auf die Wände setzen,
grüne Gipskartonplatten (GKI) anschrauben,
verspachteln, schleifen, Randfugen mit Acryl dichten.
Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung der Stöße und Wandanschlüsse.
Die Eierei mit den Dämmplatten bringt heizungstechnisch praktisch nichts. Kondensatausfall vermeiden Sie besser durch ordentliches Lüften. Die dünnen Leistchen werden sich beim Schrauben spalten, deshalb ordentliche, systemkonforme Metallprofile.

Viele Grüße



Baddecke



Danke für den Ratschlag. Das ist wahrhaft in einem Feuchtraum unterm Dach wahrscheinlich die beste Variante,

Gruß