Bad Installation auf FW- Wand wie einputzen?




Hallo,
ich möchte ein neues Bad in meinem DG bauen. Der Raum ist nicht sehr groß, ca. 7qm und vollständig von alten und neuen Fachwerkwänden umgeben. Die eine (alte) Wand ist eine Außenwand, an die jedoch ein Anbau grenzt, sie ist also nicht der Witterung ausgesetzt und wird auch von aussen gedämmt.

Besonders an dieser Wand werden die Installationsleitungen liegen sowie Wandheizungsstränge (Zuleitungen für einen anderen Raum zumindest). Die Wasserleitungen (16mm Aluverbundrohre) werden sich demnach kreuzen, so dass mindestens 35- 40 mm Putz aufgetragen werden müssen, mit Putzträgermatte eher 45 mm. Die Spitzwasserbereiche sollen gefliest werden.

So, nun meine Frage: 45 mm Putzstärke ist mit Lehm ja kein Problem, aber darauf kann man nicht so gut fliesen. Ist diese Putzstärke mit Kalkputz realisierbar oder was würdet ihr empfehlen?

Andrea Jorke



Hallo



käme nicht zunächst noch eine Installationsebene zuunterst in Frage in denen die Rohre dann liegen können? Darauf dann den Putzträger und Lehm. Schließt sich natürlich aus wenn die Wandheizungszuführung auch schon im Bad als Heizung genutzt werden soll? Oder aber alles außer die Wandheizungsrohre in die Installationsebene und dann den Lehmputz nur auf minimal notwendige Stärke der Wandheizungsrohre aufbauen.

VG Jan



Installationsebene?



...als Luftebene? Halte ich auf FW für keine gute Idee. Und welche Vorteile hätte das in Bezug auf meine Frage?

Ich möchte vor allem eine zuverlässige und möglichst unkomplizierte Lösung, die sowohl dem Bewegungsverhalten der FW- Wand und der Nutzung mit den daraus resultierenden Klimaverhältnissen in einem Bad gerecht wird.

Aber dein Beitrag hat mich trotzdem auf eine Idee gebracht. Die Wandheizungsstränge für den Nachbarraum liegen schon (horizontal) an der Wand (und sind schon in Nutzung). Aber der Verlauf der Wasserleitungen für Waschbbecken und co. sind noch nicht konkret. Bisher kommen zwei Leitungen aus dem Fußboden. Vielleicht könnte ich diese in der Ecke hochführen und die Verteilung zu den Abnehmern dann oberhalb der Wandheizungsstränge vornehmen. Dann wäre die nötige Putzstärke auf 25- 30 mm reduziert.

Bleibt trotzdem die Frage, ob das als Kalkputz machbar ist. Und wenn nicht, ob eher eine Kombination aus Lehmunterputz und Kalkoberputz oder ein Lehmputz mit Haftgrundierung oder ähnlichem als Grundlage für Fliesen zu empfehlen wäre.

Gruß, Andrea.