horizontalsperre / Fußbodenaufbau / Bruchstein/injektion

04.10.2010



Guten abend,
ich hab nun schon Stunden vorm Netz gesessen und bin irgednwie nicht schlauer geworden.Habe einige Experten befragt aber jeder hat ne andere Meinung.
Was ist nun richtig? Denn wenn es mMurks wird bin ich wieder der Dumme.

wir haben Bruchsteinwände 60cm stark: Stein ist so Granit unförmig,keine Quader usw.verfugt teilweise wie Sand oder kalkzeug was so rausbröselt.
an einigigen Stellen kommen Salzkristalle aus der Wand
Regenrinnen sind dicht.
eine Wand wirkt feucht (andieser ist ne Betonplatte als Terrasse)aber im Prinzip ist das Haus ziemlich trocken.

Jedoch muss der Fußboden ausgetauscht werden.
Wie baut man diesen nun auf.

Schotter,Dämmung,Sperrschicht,Beton ?? wie die Anschlüsse an die Wand?? da geht ja die Feuchtigkeit in die Wände! oder?

Horizonztalsperren geht ja bei diesen Wänden nicht! außer Injektion aber taugt nun die was?
wie macht man dort die Verbundung?

Oder sollte ich den Boden offen gestalten Balken und Dielen??

wäre gut wenn mir da mal jemand helfen könnte.
es geistern ja so einige Experten durchs Netz die ja alles anprangern was die Industrie anbietet !
Ist da was dran???

danke



Fußböden



Hallo Michl,
wieso wollen Sie eine Horizontalsperre wenn das Mauwerwerk trocken ist?
Die Feuchtigkeit an der Terrasse ist sicher in der angeschlossenen Betonplatte begründet. Wenn hier der Sockelbereich gedichtet und das Regenwasser von der Mauer weggeleitet wird, sollte das Problem behoben sein.

Was den Fußbodenaufbau betrifft:
Dazu gibt es hier schon Dutzende beantwortete Fragen und Diskussionsrunden.
Benutzen Sie die Suchfunktion und lesen Sie ein wenig.

Viele Grüße



und



selbst auf gut formulierte Fragen bekommt man hier oftmals mehr als zwei gelegentlich widersprechende Meinungen.



sehr Hilfreich



hallo Olaf! naja genau das ist mein Problem wenn ich hier stundenlang die Beiträge durchforste.....

@Herr Böttcher warum sperren??falls die Wand doch wieder nass wird! oder später die Wände nass werden könnten oder ist das unwahrscheinlich?
und dann noch das Thema FUBO: die Angst wenn ich alles zu betoniere das dann die Feuchtigkeit in das Mauerwerk zieht,
so bleibt die Feuchtigkeit unten...

bitte berichtigen Sie mich!
ich habe schon viel gelesen über Fubo Aufbau und Wandsperrerei nur was ist nun richtig????????
Ich hatte mal eine heftige Diskusion hier gelsen was das Thema porofin angeht. Naja und wie soll ich als "Kunde" das denn bewerten?
Ich lese weiter... glauben Sie mir das! nur manchmal denke ich mir ich sollte das lassen und einfach drauf loslegen.
Ich hatte ja einen Termin mit einem Dipl. Ing. für Bautechnik. der meint auch vorsorglich sperren mit Injektion. Oder Seilsägerei/Mauerwerksaustausch! Oder ich soll mit der Gefahr leben..... das es mal feucht werden kann.



bei



Bruchsteinwänden geht selten ein Sägen des Mauerwerkes, da dazu meist die Fugen genutzt werden - und die laufen bei Bruchsteinen nun mal Kreuz und quer. Austausch ist auch sehr schwierig.
Eine Betonbodenplatte ändert keine physikalsichen Gesetze (Kapillarwirkung und dergleichen) in der Wand, dass nun dort mehr Feuchtigkeit nach oben "WANDERT". Das würde nur passieren, wenn durch eine Wandbeschichtung die Verdunstung im unteren Bereich gemindert wird, dann kommt oben Wasser an. Dein Keller würde sogar durch sinkenden Luftfeuchte (vorher Lehmboden) trockener werden können.

Da Du meinen Wink mit dem Zaunspfahl nicht verstanden hast:

Ist der betreffende Raum im EG bei nicht unterkellerten Gebäude? Was ist bisher für ein Fußboden drin usw? Da Du ja schon viel gelesen hast, müsstest Du wissen, das man für so eine Ferndiagnose mehr Angaben braucht. Besser ist natürlich ein Besuch vor Ort...





Hallo Michl,

grundsätzlich haben Sie mit Ihre Frage die Grenzen die solch ein Forum hat erreicht.
Keiner, aber auch keiner, kann Ihnen hier sagen was das richtige ist.
Die Ursachen können nur vor Ort ergründet werden, das allerdings auch nicht von jedem, auch wenn sich das hier oft so anhört.

Grüße aus Schönebeck



Fußböden



Hallo Michl,
Sie wollen die Wand also vorsichtshalber sperren, falls sie wieder nass wird.
Na gut, es ist Ihr Geld.
Aber wäre es da nicht billiger die Ursache,
denn eine trockene Wand wird nicht von selber nass,
zu suchen und abzustellen?
Was nützt Ihnen die schönste waagerechte Abdichtung, wenn das Wasser oberhalb der Abdichtung in die Wand gelangt?
Was machen Sie dann?

Viele Grüße



hm



hallo
zu den Fragen! ist alles EG,das haus hat nur einen Minigewölbekeller. in der Mitte! der Rest ist voll Erdberührt. Und die betroffene Außenwand ist nicht über dem Gewölbekeller.

in den meisten räumen ist Holzboden (kaputt) mit PVC Belag drin, in den restl. Räumen wurde schon Beton reingekippt.

Herr Böttcher: natürlich will ich kein Geld vergraben! aber der Dipl. InG hat das empfohlen da ja jetzt eh alles neu gemacht wird.

kann ich davon ausgehen das die wände trocken bleiben? wenn sie jetzt trocken sind? Ich denke im laufe der Zeit bilden sich Salze usw. die in den Fugen die Kapillarität vorantreiben?
Ich denke auch dass die eine Aussenwand nass ist weil dort so eine blöde Betonplatte rangegossen wurde.
Die werde ich jetzt als erstes entfernen.
Wie sollte ich denn am Haus die Erde anfüllen? Schotter,Erde,Kies,Pflaster freilassen? Traufstreifen?





Hallo Michl,

mal ganz knapp was Herr Böttcher meint, oder was ich denke das er meint.

Ob der Feuchteschaden von aufsteigender Feuchte, von hygroskopischerr Feuchte oder von Kondensatausfall verursacht wird ist erst einmal zu klären.
Die Horizontalsperre würde nur etwas gegen aufsteigende Feuchte bewirken, so sie denn funktioniert, sie wäre bei den beiden anderen Schadensverursachern vergebene Liebesmüh.



Grüße aus Schönebeck