Wärmedämmung von innen an 12 cm Außenwänden




Hallo!

Wir sind im Begriff ein Fachwerkhaus Baujahr 1938 zu kaufen das komplett saniert werden muß.

Die größten Sorgen bereitet uns die Isolation der Außenwände im Innenbereich.
Wir dachten mit Isolierplatten wäre das Problem gelöst,doch nachdem wir uns hier etwas durchgelesen haben stehen wir jetzt vor dem Feuchtigkeitsproblem.
Isolierungen ohne Verputz wären von Vorteil,da nur die Platten verspachtelt werden müßten und dahinter genug Platz für Elektro- und Kunststoffwasserleitungen wäre.
Gibt es eine Möglichkeit so eine Isolierung mit Platten durchzuführen?Beispielsweise Verbundplatten mit Styropor etc.??

Hoffe uns kann jemand ein paar tips geben.

Danke schonmal im Vorraus.





Um Himelswillen,
NICHT VON INNEN DÄMMEN.
So einfach lässt sich eure Frage nicht Beantworten.
Nehmt Kontakt zu mir auf. Ich will kein Geld oder einen Auftrag. Meine Mail ist jens-knabe@freenet.de.
Ich schick euch dan meine Tel. oder rufe euch an.



Sieh



mal unter: www.innendaemmung.com Gruß H. Köhler



Ytong?



Hallo,

wir wohnen zur Zeit in einem alten Fachwerkhaus zur Miete und sind dabei, uns selber eins zu kaufen (Baujahr um 1810). Unser derzeitiger Vermieter hat sein Haus komplett renoviert und dabei innen mit ca. 5cm Abstand zur Aussenwand eine Ytongwand hochgezogen. Aüsserlich scheint es allen Wänden gut zu gehen.

Was ist von dieser Methode zu halten? Wir überlegen, ob wir in unserem Haus irgndwann dies auch so machen.





Das Hochziehen innen mit einem Dämmstein würde m.E. einer Wand mit vorgesetzter Fassade entsprechen, wenn eine Hinterlüftung des Zwischenraums von alter Außenwand zu neuer Innenwand gegeben ist.





Hallo Herr Lindenmann,

Grundsätzlich mit den Materialien immer im bestehenden System bleiben. Beim Aufbau muss die Diffusionsoffenheit nach außen hin zunehmen.
Gipskartonplatten mit aufkaschiertem Styropor o.ä. haben hier nichts verloren, im übrigen weiß ich gar nicht wofür man die herstellt. Weiß das jemand?

Eine Luftschicht zwischen einer neuen Innenwand und einer Fachwerkaußenwand ist nicht reversibel - und hier liegt das Problem:
Wenn durch Kondensat Niederschlag oder in die Fachwerkwand von außen eindringende Feuchtigkeit zwischen die Wände gerät ist nicht mehr zu kontrollieren was dort passiert. Bis das von einer anderen Stelle aus sichtbar wird ist der Schaden vermutlich immens.
Ebenso verhält es sich mit einer Ytonwand. Wenn ich mir hierbei die Anschlusspunkte an Fuß und Decke vorstelle kommt mir das Grauen.

Denkbar ist eine Kombination aus Holzfaserplatten und Lehm, da finden Sie hier zahlreiche Fachleute im Forum.

Und ganz wichtig: Holen Sie sich jemand fachwerkerfahrenen, der sich das bei Ihnen anschaut bevor Sie beginnen, denn einmal richtig machen ist besser und preiswerter als vorher das ganze noch einmal falsch zu machen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



keine Ahnung...



...für was die eigentlich hergestellt werden. Habe ich mich auch schon gefragt.

Gruß Patrick.



Innendämmung



Stimme Herrn Kornmayer in seinen Ausführungen zu.
Eine innere Luftschicht ist für das Fachwerk tödlich.
ca. 5cm Holzweichfaserplatten sind möglich, jedoch darf dann die Wetterbelastung nur gering sein (Wetterseite ggf.Verkleiden) Ebenfalls möglich sind Vorsatzschalen aus Leichtlehm.

Viele Grüße