Richtiges Dämmen von innen im Fachwerkhaus

08.04.2012



Hallo
Ich habe ein altes Fachwerkhaus gekauft und möchte die Außenwände von innen zusätzlich Isolieren und Begradigen.
Das Fachwerkhaus ist von außen verputzt, und zwar wurde da ein Netz aufgebracht damit das Fachwerk dahinter arbeiten kann.
von innen ist Lehmputz
wie muss ich vorgehen damit ich keine Folgeschäden bekomme.



Innendämmung immer nur in Verbindung ...



... mit einem Gesamtkonzept der Sanierung. Das Haus muss ganzheitlich betrachtet sein und die Maßnahme muss unter Berücksichtigung aller Bauteile erfolgen (Deckenaufbau, Wände, Boden, Heizung, Fenster, etc.)

Ohne dies Berücksichtigungen und mit den wenig genannten Angaben könnte es eine Holzdämmplatte auf Lehmmörtel sein.

Aber ich stelle die Maßnahme generell in Frage: Warum wollt Ihr dämmen? Könnte eine Optimierung der Heizung nicht die bessere Wahl sein?

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Richtiges Dämmen von innen im Fachwerkhaus



vielen dank für die schnelle antwort
die decken sind mit stoh Zement Putz und zwischen den Balken eben noch lehm.
wir wollen auch neue Strom ziehen in die wände.
neue heizkörper kommen auch rein.
ich brauche in der Küche gerade wände die auch die hängeschränke tragen können.



Innendämmung Fachwerk



Hallo Sascha,
mit Ihrem zweiten Beitrag relativiert sich die Frage nach der Innendämmung schon erheblich.
Vielleicht verstehen Sie jetzt was Frank Lipfert mit ganzheitlichem Denken meinte.
Gerade Wände betrifft zwingend nur die Küche und (vielleicht) das Bad.
In der Küche auch nicht unbedingt die Außenwand; hier wo das Fenster ist montiert man normalerweise keine Hängeschränke und braucht nicht unbedingt eine ebene Wand. Eine ungedämmte Innenwand mit einer Vorsatzschale zu begradigen sollte technisch und bauphysikalisch kein Problem sein. Nehmen Sie dafür ein Trockenbausystem, verstärken sie die Bereiche der Aufhängepunkte mit Bohlen und die Leitungen verschwinden auch noch im Hohlraum.
Damit haben Sie nur noch das Problem mit der Dämmung zu lösen- Siehe Hinweis von Frank Lipfert.
Nähern Sie sich der Problemstellung schrittweise, beziehen Sie alle anderen Aspekte der geplanten Modernisierung und des Bestandes mit ein. Besser noch Sie suchen sich dafür professionelle Hilfe.

Viele Grüße



das



mit dem Stroh - Z E M E N T bezweifle ich, eher Kalkputz mit geringsten Zementanteilen !

Für ein gerades Aufhängen der Hängeschränke lässt sich auch eine UK aus Holzlatten einbauen, die im Sichbereich zwischen den Schränken eine Wandbekleidung erhält (Deko-Platten, GK+ Fliese oder sonsiges ). Dise Unterkonstruktion lässt sich gut ausrichten und überträgt die lasten der Hängeschränke auf die ev. seillicher liegenden Fachwerkbalken. Das wäre eine Option für die Innenwände.
Bei einer Innendämmung an den Außenwände wäre eine tragende Unterkonstruktion für die Hängeschränkeaber auch optimaler.



Richtiges Dämmen von innen im Fachwerkhaus



in der Küche ist es eine außen wand und eine innen wand.
und um die da gerade zubekommen hab ich überlegt das ich eine ständerwand und Dampfsperre nehme um zu verhindern das die balken feucht werden.
die dampfsperre unter dem boden und unter der Decke ankleben
ich wollte das so an jeder aussenwand machen um 1. alle Kabel in die räume zubekommen und um nochmal 80mm dämmung aufzubringen.
die Innenwände bleiben so und werden mit Lehmfarbe gestrichen.