Trockenbau vor der Außenwand




Hallo!
Ich habe ein Haus Bj.38, Fachwerk mit Brettern beschlagen + Schiefer.Ungedämmt.
Nun habe ich ein Zimmer renoviert,und zur Wandbegradigung der Außenwand innen eine Ständerwand mit OSB + Gk gesetzt.Auf eine Dämmung habe ich bewußt verzichtet,damit eine Luftschicht zwischen den 2Wänden ist.Meiner Ansicht nach wird das FW ausreichend belüftet,so das eventuelles Kondenswasser verdunsten bzw. Feuchtigkeit entweichen kann.Kann ich das so machen,da ich weitere Zimmer renovieren muß ? Vielen Dank Kay



Trockenbau vor Aussenwand



Hallo,

die gesamte Außenschicht ist derart zugig, dass wohl kaum Kondensat anfallen wird, das nicht sofort weggelüftet würde.
Bei extremen Wetterlagen mit anhaltendem Frost kann es aber Probleme geben
a) durch Schneeflug, weil undicht
b) durch Eisbildung infolge Kondensat.

Beides ist aber reversibel, eine bescheidene Ausführung eben aus Notzeiten.

Grüße



Na prima,



ich nehme mal an, dass der Zwischenraum vom Raum her belüftet wird. Also kann die warme Luft schön hinter der Gk-Platte ihr überschüssiges Wasser an der kalten Aussenwand abladen. Das funktioniert dann wie ein Kondenstrockner, nur mit dem Unterschied, dass das Kondenswasser nicht im Eimer landet, sondern in der Fachwerkwand.
Für Fachwerkwände gilt grundsätzlich: Hohlraumfrei, diffusionsoffen nach aussen zunehmend und kapillar leitfähig. Damit fallen Dämmstoffe wie Styropor und Mineralwolle schon mal aus.
Beispiele wurden hier im Forum schon reichlich gebracht.
MfG
dasMaurer



Ein paar Informationen mehr



dürfen es schon sein.
- welche Gipsplatte?
- wie dick ist die OSB?
- wie dick ist die Luftschicht, wird sie belüftet und wenn ja wie?
- wie dick ist das Fachwerk und vor allem die Ausfachung
- woraus besteht die Ausfachung?
- gibt es von auße eine Putzschicht, wenn ja welche und wie dick?
- gibt es von innen eine Putzschicht, wenn ja welche und wie dick und bedckt sie auch das Fachwerk?
- ist die Verbretterung hinterlüftet und wenn ja wie?
- gibt es auf der Verbretterung unter der Verschieferung eine Bitumenabdichtung?



Also



Es ist ein 12er FW,mit Schwämmsteinen ausgemauert,außen Bretter dann Schiefer,innen Putz ca.2cm(welcher weiß ich nicht), dann die Luftschicht mit 3cm(zwischen Putz und Ständerwand),dann Ständerwand(30er Profil),dann die OSB-Platte 12mm+ Gipskartonpl.12mm.
Raumtemp.fast immer konstant 20 Grad.Es wird auch mehrmals am Tag gelüftet.Wandfläche ca.6m mal 2,50m.Es sind auch 3 neue Fenster eingebaut (1,20 mal 85 ).
Das das nicht die Ideallösung ist,weiß ich.
Ich möchte das FW nicht kaputtdämmen,deswegen der Verzicht auf solche.
Aber für eine Außendämmung fehlen mir die nötigen Mittel.
Ich denke,es ist weniger kritisch ohne Dämmung als mit.

Besten Dank für die Antworten MfG



Ist das nicht umständlich,



erst Ständerwerk,dann OSB und GK,wobei die GK-Platten noch verspachtelt und abgeschliffen werden müssen.Es gab in diesem Forum schon andere Vorschläge,die viel einfacher zu erledigen waren und auch Möglichkeiten zur Innendämmung erwähnten.Ich würde mal blättern und nachforschen.



Kleinklima



Hallo,
@ Ulrich
Stimme mit dir voll und ganz überein.

@Herr Witter
Ihr Ansatz: ohne Dämmung ist besser,ist leider falsch.
In dem Hohlraum wird sich ein Keinklima entwickeln:
Nebel, Regen (leider kein Sonnenschein).

Eine kapilaraktive Innendämmung , die in diesem Forum schon tausendfach beschrieben wurde, ist die richtige Lösung.

viele Grüße

PS: Sind Ihre Steckdosen und Schalter luftdicht?



nicht die Fläche..



-sondern die Anschlüsse an Decke, Fußboden und die Wände/Raumecken sind besonders gefährdet. in der Fläche-Stöße der OSB und GK- Platten sollte eine ausreichende Verklebung dampfdichtend vorhanden sein. Aber, wie macht man den Anschluß richtig ? Die Mühe steht dann nicht im Verhältnis-weder Kosten noch Nutzen, zu einem innen angebrachten Dämmsystem welches überputzt werden kann, - siehe Pavadentro etc.